Pferd im Gelände führen?

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4 Antworten

Ich nutze immer bei Pferden, die ich nicht 100 % kenne, eine Führkette.

Zur Einübung würde ich erstens einen Kurs von L. Tellington Jones belegen und dann mit dem eigenen Pferd und einem Partner das Laufen im Gelände üben.

Erst wenig (um den Hof herum) dann langsam immer mehr. Je bekannter, je regelmäßiger das Gelände besucht wird, desto besser bzw. schneller kann das Pferd es als Normal abhaken.

In der Wiederholung liegt die Ruhe.

Also erst mal Führkette - später wenn man sich sicherer fühlt auch ein Knotenhalfter (welches von der Einwirkung her nicht unterschätzt werden darf) und immer mit einem ordentlichen Strick und Zeigestock (Gerte) um auch das anhalten deutlich zu machen. Bei mir heisst Gerte vor die Brust halt.

Einen langen Strick oder gar eine Longe würde ich niemals verwenden, die Unfallgefahr ist viel zu groß.

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Kommentar von Tangstedt
10.03.2016, 15:07

Sehr langer Strick oder Longe kann helfen, ein weglaufendes Pferd überhaupt zuhalten. Wenn sich der Zausel vor irgend etwas erschrickt, stürmt er los - auch mit Führkette. Natürlich auch mit Longe. Aber da habe ich das Ende ja noch in der Hand, und wenn er erst einmal zehn Meter wegstürmen konnte, kann man ihn wieder umdrehen. Ein Pferd am kurzen Führstrick ist einfach weg...

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Ich benutze für das Führen im Gelände immer mein Knotenhalfter und ein langes Führseil (zur Not auch Longe). Knotenhalfter deshalb, weil man damit das Pferd gut halten kann.

Und ich nehme einen Stallkumpel mit. Zu zweit fühlt man sich gleich sicherer!

Und dann würde ich erst einmal alle Ecken auf dem eigenen Hof erkunden. Vielleicht gibt es da eine Weidefläche oder einen Paddock. Dort würde ich vor allem das Anhalten, das Umdrehen usw. üben. Sollte er sich dort losreißen, dann kann nichts passieren.

Es gibt auch Leute, die mit Trense führen, weil man damit das Pferd besser kontrollieren kann als mit einfachem Stallhalfter.

Ich würde dir immer zum Knotenhalfter raten.

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Kommentar von Punkgirl512
08.03.2016, 21:43

Das wäre jetzt auch exakt meine Antwort dazu gewesen!

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Hast du ein Monty Roberts Halfter oder kannst dir vielleicht eines leihen? Damit funktioniert das eigentlich ganz gut, weil du - wenn du es brauchst - mehr Druck ausüben kannst.

Das würde ich dann aber erstmal in der Halle austesten, wie er darauf reagiert. Nicht gleich damit nach draußen.

 Eine Longe und Handschuhe würde ich auch unbedingt mit einplanen, falls er doch mal wegspringt. Auftrensen eher nicht, das wäre mir zu gefährlich.

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Eine Trense ist gesetzlich vorgeschrieben.Handschuhe sind aus Sicherheitsgründen zu empfehlen, und ich würde eine Longe  nehmen.

Kommt sich drauf an, wie das Pferd so ist...Gerne zu zweit gehen. (2 Menschen, rechts und links einer).

Wenn ein dritter ein weiteres Pfeed mit auf einen Spaziergang nimmt, ist es dem Pferd normalerweise lieber.

Zumanfang nicht zu sehr ausdehnen - anfangs nur kurz, und dann von Tag zu Tag etwas weiter gehen, wenn es gut klappt.

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Kommentar von Boxerfrau
09.03.2016, 11:28

Was hast du denn für ein Pferd? Ich reite seit 20 jahren und hab täglich mit Pferden zu tun, aber von so einer Sicherheitsausrüstung musste ich noch nie vor die Tür. Man sollte das Pferd vielleicht erst am am Boden arbeiten bevor man vor die Tür geht. Bei einem normalen Pferd sollte ein Halfter, Knotenhalfter von mir aus auch eine Frührkette reichen. Und diese ganze Ausrüstung nutzt sowieso nicht wenn ein Pferd sich los reisen will.

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