Pferd hat empfindliche Hufe, was tun?

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4 Antworten

Rübenschnitzel entziehen dem Darm wertvolle Mineralien bei der Verdauung, daher würde ich absolut keine Rübenschnitzel verfüttern.

Biotin alleine macht den Kohl nicht fett, du brauchst eine Kombination aus verschiedenen Mineralien und Vitaminen und Proteinen - kurz BT Bierhefe und natürlich Auslauf auf harten Böden.

200 g Bierhefe für 2 Wochen täglich und danach 300 bis 400 g auf weiteres täglich füttern. Dann sollte sich zusammen mit Auslauf für mindestens 16 Stunden täglich auf harten Böden, am besten noch verschiedenen Bodenarten und Wasserdurchlauf, der Huf sehr schnell regenerieren.

Ein Huf baut das an Material auf was benötigt wird, wird ein Pferd auf weicher Einstreu in der Box gehalten, wird es wohl kaum abriebfeste Hufe bilden. 

Ein gescheiter Hufbearbeiter muß da auch noch mit dazu.

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Hinfüttern kann man Hufe selten. Wenn den Hufen wirklich was fehlt, was sich durch Fütterung verbessern lässt, sieht man das dem ganzen Pferd an.

Ich würde mal eine zweite Meinung einholen:

Fotos machen und Barhufexperten zeigen bzw. auch mal einen Huforthopäden her bestellen, der die Hufe ansieht und sagt, was ihm positiv oder negativ auffällt. Meines Erachtens steht und fällt die Hufgesundheit mit dem Können des Bearbeiters. Ich selbst habe noch keinen Schmied gesehen, der einen Barhuf wirklich hin bringt. Ob es in seiner Art der Ausbildung begründet liegt? Oder darin, dass er hier einfach nicht so in die Kenntnistiefe gehen musst, weil er ja zur Not immer noch den Beschlag hat? Das zu beurteilen überlass ich mal anderen.

Seit an unseren beiden Pferden eine Huforthopädin vom www.DIfHO.de (Deutsches Institut für Huf Orthopädie) ist, laufen sie völlig pannenfrei, wohingegen mir vorher viele Schmiede "nicht mehr helfen konnten" und ich hatte sicher nicht die schlechtesten, habe mich vor allem nach der ersten Katastrophe schon genau umgehört umgesehen etc., wen ich ran lass und wen nicht. Schau doch mal in der Liste vom DIfHO ob jemand bei Dir in der Nähe ist. In Gegenden, wo es nicht viele gibt, fahren die auch mal sehr weit, keine Sorge. Oder vielleicht sind vom Schwesterinstitut welche in Deiner Nähe. Das ist die DHG (deutsche Huforthopädische Gesellschaft).

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Kommentar von Lele28Helli24
22.11.2015, 08:57

Danke, ich werde mal dort nachschauen.

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Zum einen sollte man Dann auch einen Huforthopäden holen, die haben vom Barhuf mehr Ahnung als ein Schmied. Der hat schließlich gelernt, Eisen zu verändern und anzupassen und nicht Barhufer zu bearbeiten. Ein Huforthopäde kann zwar kein Eisen drauf nageln, braucht er aber auch nicht, da er den Huf so hibstellt, dass das Pferd für eine persönliche Anatomie und Biomechanik korrekt steht und läuft.

Was man allein schon gegen weiche Hufe machen kann, ist das laufen auf hartem Boden. 10 Minuten am Tag, bis ein Huforthopäde dran war und weiteres dann mit diesem besprechen.

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Naja mit Fütterung kann man da nicht viel machen. Erst mal heraus finden warum das Pferd so empfindlich ist, durch TA. Dann entweder die Bearbeitung des Hufes verändern, oder Spezialbeschlag. Zudem sollte immer festgestellt werden ob es eventuell vererbbar ist.

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Kommentar von Lele28Helli24
22.11.2015, 09:00

Die Stute hatte schon sechs oder sieben Fohlen (nicht bei uns, sondern bei dem Vorbesitzer, der sie nicht hat reiten lassen, sondern nur jedes Jahr als Zuchtmaschine eingesetzt hat...) und die Fohlen, die wir mit gekauft haben, als der Besitzer gestorben ist haben echt gute Hufe, sind allerdings auch noch nicht vollkommen entwickelt (von 2014 und 2015)

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