Pferd hat am rechten huf einen riss was kann man tun?

6 Antworten

Das ist grunsätzlich ein Fehler des Bearbeiters. 

Ein Riss entsteht, wenn zu viel Spannung auf dem Huf ist - ein guter Bearbeiter stellt die Hufe so, dass das Pferd für seine Gelenke gesund laufen kann. Ein schlechter Bearbeiter schneidet den Huf meistens nur "gerade". 

Daher: Hufbearbeiter wechseln - bei Barhufern ist es schon sinnvoll, einen Huförthopäden zu nehmen, die haben die bessere Ahnung von der Statik des Hufes, ein Schmied hat da meistens nicht sooo tiefe Einblicke wie ein Huforthopäde. 

Risse entstehen durch Hebel und Spannungen aufgrund von anatomisch nicht korrekter Hufbearbeitung. Irgendwas zieht in die eine, etwas in die andere Richtung. Diese Spannungen müssen ausgeschalten werden, dann wächst der Riss wieder zu. Werden sie nicht ausgeschalten, reicht der Riss irgendwann ganz hoch und wenn er zu lang besteht, sodass der Huf in seiner Not "Narbenhorn" bildet, wird's schwierig.

Ich würde dringend dazu raten, einen Huforthopäden zu kontaktieren, dass er Dir erklärt, wo diese Spannungen her kommen. Optimalerweise kann er gleich in die Richtung arbeiten, dass sie sich im Lauf der nächsten Monate abbauen. Du schreibst in einem Kommentar weiter unten, es wurde versucht, das mit einem Beschlag zu beheben ... ich habe noch keinen einzigen Fall gesehen, wo das geglückt ist. In der Huforthopädie klappt es hingegen immer.

Schau mal auf www.difho.de, beim Deutschen Institut für Huforthopädie, dort unter "Kontakt" findest Du die, die helfen können. Auch die "vor der Anerkennung" können das, denn sie müssen weitaus mehr können als ein paar dämliche Spannungen ausschalten, um ihre Anerkennung dann zu bekommen. Und keine Angst vor der Entfernung. Die meisten fahren sehr weit, wenn sie damit einem Pferd wirklich helfen können. Wenn Du gar niemanden findest, nimm direkt Kontakt zum Institut auf, die wissen oft, wie man Dir helfen kann.

Das "Schwesterinstitut" - die waren früher mal eins, ist die DHG, die Deutsche Huforthopädische Gesellschaft, dort gibt es auch einige, die das können.

Danke dir !!

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@tesaa1210

Bitteschön, gerne. Mein Pferd hatte übrigens nicht nur einen Riss ... das wäre bei mir schon ein Freudenfest gewesen, wenn es nichts weiter als einen Riss gehabt hätte. Seit ich eine DIfHO-Orthopädin dran hat, sind wir pannenfrei, inzwischen > 4 Jahre. In den Fallbeispielen siehst Du, was die alles durch bloßes Ausschneiden und Raspeln reparieren. Gleich die ersten zwei der Fallbeispiele vor Ort sind Risse und Spalten und für Dich möglicherweise interessant. Das sind jetzt nicht die spektakulärsten Huffälle weit und breit, die nur einer dieser Huforthopäden bearbeiten hätte können, sondern das begegnet denen häufig und wird eigentlich immer gelöst, wenn der Pferdebesitzer "mitspielt".

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Bild wäre gut.

Senkrecht oder Waagrecht - tief oder nicht tief?

Senkrecht schon tiefer

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entsprechendes Hufeisen zum Beschlagen verwenden

Das haben wir schon 😐

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Ok

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Wieso TA bei einem Riss im Huf? 

Kommt so ein Riss in den Huf liegt das am Bearbeiter, der das Pferd falsch hinstellt.

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Führt halt leider so gut wie nie zum Erfolg. Ich hab es in vielen, vielen Fällen nicht erfolgreich gesehen. Insofern unglücklicher Rat.

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Tierarzt!

Nö, mit seinen paar Stunden Huf, die er im Studium hatte, kann er da nicht helfen => Huforthopäde

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