Pferd geht nicht weiter, was soll ich tun?

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5 Antworten

a) reite nicht allein, sondern nimm einen anderen reiter mit, der besser reiten kann und ein Roß voran bekommt - dann geht deiner auch mit.

b) steige ab und führe ihn weiter, nach 100 m steigte du wieder auf bis er wieder nicht merh mag usw usw usw - notfall gehst du eben nsehr viel zu Fuß (anfangs...) aber keine Sorge, mit der Zeit wird es besser; NUR: DU mußt den längeren Atem und den größeren Dickchädel haben - "WIR GEHEN WEITER - EGAL WIE!!!" 

c) mach DAHEIM VIEL VERTRAUENSARBEIT UND ANTISCHEUTRAINING,denn es scheint, euere Verhältnis ist noch nicht ok, er glaubt die einfach nicht, daß du in der LAge bist, ihn vor alleer Unbill dort in der fernen Welt zu beschützen

d) nimmt 20 Tropfen BAldrian vor dem nächsten Ausritt oder trinke Hopfentee oder was immer dich sont ruhig und gelasen macht - auch autogenes Training kann helfen oder einfach nur ne leichte Atemübung: 3 Schritte einatmen und 4-5 schritte ausatmen usw

e) NOTBEHELFE: er möchte Rüchwärts? dann soll er rückwärts gehen - bis zur vergasung  und durch die Büache u nd rückwärts durch den Graben und noch 5 Tritte weiter - bis er heilefroh ist, wieder vorwärts zu dürfen - aber mach sowas NUR, FALLS DU dir traust, das so unmißverständlich durch zu  setzen!!!!!
e1) er will nach rechts abwenden, dann laß ihn nach rechts kreiseln, 3mal 4mal 5mal - bis er lieber weiter gehen mag als heimwärts

f)such dir einen guten Trainer, der dir auch vor Ort hilft

viel Erfolg

p.s.
ich bin mit meiner Stute fast 6 Monate vielfach mehr spazieren gegangen als geritten - aber die nächsten 24 JAhre waren toll mit ihr!

Zum rückwärts gehen hatte ich neulich erst so ein Erlebnis. Unsere beiden kommen zugegebenermaßen zu wenig alleine raus, sodass ich eigentlich viel dran zu arbeiten hätte, aber ja, was man nicht alles machen will ... irgendwo mangelt es dann doch an der Zeit.

Entsprechend kam der Punkt, an dem der, mit dem ich unterwegs war, sich langsam und bedächtig all meinen Hilfen zum Trotz umdrehte Richtung Heimat. Er will wieder heim. Ich selbst hingegen wollte noch exakt 200 m weiter, bis ich in den Wald schauen kann, ob man nun wieder ausreiten kann oder immer noch Blankeis auf den Wegen ist. Natürlich drehe ich ihn sofort wieder um. Oh, Kerlchen meint, sich gegen umdrehen sträuben zu müssen? Na gut, ich bin ja nicht so. Als Leittier steh ich ja über den Dingen. ICH will ja nur die 200 m noch hinter mich bringen. Ob vorwärts oder rückwärts - naja, wenn ihm Blickrichtung Heimat sooo wichtig ist ... Also bin ich rückwärts den Weg weiter entlang geritten. Nach 10 m probiert, ob er sich auf Wenden einlässt. Nein, er will Richtung Heimat schauen. Nach 20 m probiert u.s.w. Alle 10 m hab ich ihn gefragt, ob ihm die Blickrichtung oder die Laufrichtung wichtiger ist - ich hab nur bestimmt, wohin es gehen soll. Nachdem er 150 m rückwärts zurück gelegt hatte, hat er meine Frage dann doch mal damit beantwortet, dass es nicht mehr schlimm ist, von der Heimat weg zu schauen und hat sich umdrehen lassen. Er war dann umso erstaunter, dass wir die 50 m in wenigen Sekunden hinter uns hatten und umgedreht haben, um heim zu gehen. Jetzt, wo er sich mit weiter gehen abgefunden hätte. Diese Menschen soll einer verstehen :-D

Aber ich bin mir sicher, nächstes Mal geht es schneller, dass er sich auf meine Blick- UND Bewegungsrichtung einlässt.

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Hast du schonmal eine Mittelhandwendung probiert?

Du ziehst am rechten Zügel (richtung deiner rechten Schulter) sodass sich das Pferd um die eigene Achse dreht. Lass es ruhig 3,4 Mal um sich selbst drehen. Der Hals wird dabei gedehnt, also sei vorsichtig. Es kann in dieser Haltung allerdings weder Bocken noch Steigen. Nach ein paar Drehungen lässt du das Pferd wieder in "Fahrtrichtung" stehen und lässt es vorwärtsgehen (=Friedensangebot). Wenn es wieder nicht will, nochmal kreiseln lassen und wieder das Angebot geben: "wenn du vorwärts gehst, höre ich auf mit dem Mist." Das ist ein Geduldsspiel. Wenn du es aber konsequent machst, wenn das Pferd nicht mehr weiter will, ist es eine sehr effektive Methode.

Ich habe schon mehrfach mit Pferden gearbeitet, die diese Problematik aufzeigten. Oft handelt es sich um eine mentale Blockade des Pferdes, besonders dann, wenn es immer wieder die selben Orte sind, an denen das passiert. Da sollte dann jemand dran arbeiten, der in diesem Bereich Erfahrung hat und auch sattelfest ist, wenn das Pferd einmal bockt oder steigt.

Kannst du an solchen Stellen vorbei führen oder geht das auch nicht ?

Die Ursache kann Angst,  Unlust, fehlendes Vertrauen oder einfach nur testen sein. 

Je nachdem was es ist musst du dann handeln.

Ja also ich vermute es ist Unlust und Faulheit...denn nicht selten versucht er dann auch einfach malzwischendurch zu fressen. 

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Ich weiß ja nicht wann und wo das vorkommt aber ich weiß das Pferde bei dem Geruch von Stinkmorcheln/ Gichtmorchel lat. Phallus impudicus (ein Pilz)oft so reagieren wie Du beschrieben hast.

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