Pferd galoppiert immer im Kreuzgalopp

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9 Antworten

Bis zum Tod oder der Rente des Pferdes kann man immer alles verbessern. Es ist nicht so, dass die in einem bestimmten Alter zu lernen aufhören würden.

Schwierig ist es schon, denn die Besitzerin hat ja offenbar keine Ahnung von Pferden und deren Biomechanik, sonst würde sie solche Aussagen nicht aussprechen und sie ist und bleibt die Entscheidungsträgerin für dieses Pferd.

Generell ist die Frage, passiert das nur unter dem Sattel oder bereits bei der Bodenarbeit? Denn wenn das Pferd da schon so aus der Balance ist, dass es nicht ordentlich die Beine sortiert bekommt, hat es mit Sicherheit keine Muskulatur, mit der es einen Reiter tragen kann, ohne Schaden zu nehmen. Ein Pferd, das nie in seiner Balance gestört wurde, bekommt das definitiv hin. Ein Kreuzgalopp kann nie so schnell gelaufen werden wie ein Handgalopp und somit ist er für das Fluchttier völlig unnütz. Dieses Pferd wäre dann in der Natur nicht mehr am Leben.

Aber dann kommt der unverständige Mensch und bringt die Tiere aus ihrer Balance und wundert sich ... also braucht es nun eben eine Grundausbildung, bis das Pferd wieder die körperlichen Fähigkeiten erwirbt, aber dafür braucht der Reiter eine entsprechende Ausbildung, das geht nicht mit zwei Worten und die ganzen Tricks werden bestenfalls für ein bisschen gesundheitsgefährdendes Zurechtspringen reichen, nicht für ordentliches Galoppieren.

Natürlich kann man das ändern ;) üb an der Longe, da kannst du am besten sehen, ob sie es richtig macht, jedes mal wenn es falsch ist muss sie wieder durchparrieren und für einen richtigen anfangssprung kannst du sie loben. die longierstunde sollte auf jeden fall immer positiv enden.

  1. Möglichkeit, aber schwerer. Übungen wie Schulter herein und Konterschulter herein....das pferd muss vermehrt lernen sich zu biegen und wenn du beispielsweise aus dem schulter herein angallopierst und dann einen zirkel einschlägst sollte es auch früher oder später klappen.

hoffe konnte helfen :)....Phillipe Karl erklärt das recht schön und verständlich in seinen DVD´s

falsches treiben wie Beinarbeit und Zügelhaltung. Mehr aus dem Sitz heraus. Zügel lockern und wieder Aufnehmen. Pferd laufen lassen und Korrigieren. Schenkelarbeit ist Angesagt wie Durchparieren in einer Volte oder Kurve. Schritt gehen des öfteren und antraben. Weiche Hand haben. Eventuell Gebiss wechseln, zu Scharf. Niemals ganz den Zügel dem Pferd überlassen. Hände oder Daumen nach innen. Mehr aus dem Sitz kommen. Hacken nach hinten und treiben. Rücken gerade.

Auf gebogenen Linien (in Ecken oder auf dem Zirkel) angaloppieren... wenn das Pferd falsch anspringt, durchparieren und erneut angaloppieren bis es klappt. Dann loben... Am besten an der Longe üben. Am besten mit einem guten Dressurtrainer.... kann es nicht verstehen, wieso viele ihre Pferde so verreiten und es einfach nicht einsehen, dass Korrektur nötig ist.

kann es nicht verstehen, wieso viele ihre Pferde so verreiten und es einfach nicht einsehen, dass Korrektur nötig ist.

Aber ich. :))

Die merken das gar nicht und wissen nicht, wie sich ein gut ausbildetes Pferd überhaupt anfühlt.

Wie man hier liest, gibt es ja offensichtlich deutlich mehr unrittige, durchlässigkeitsvermissende Pferde als vernünftig ausgebildete, wobei letzteres ebenfalls für die "Reiter" gilt. Hust.

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ich glaube das die besitzerin da recht hat, da das pferd es schon immer so macht.. also wirst du ihr das sehr schwer abgewöhnen können.. funktioniert es denn überhaupt ohne kreuzgalopp oder geht es auch ohne "fliegenden wechsel" nicht? denke das das so angewohnheiten sind die man pferden die es schon sehr lange machen nicht mehr austreiben kann..

hmm oke. es geht wirklich garnicht ohne kreuzgalopp , beim fliegenden wechsel stolpert sie immer über ihre eigenen füße .. ich hoffe , es gibt noch irgendeinen weg :/

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Hi Mira,

klingt sehr nach einem stark verrittenem Pferd. Die Korrektur bei einem solchen Pferd gelingt nur einem sehr guten Reiter oder einem Bereiter und das auch nicht in einer kurzen Zeit. Die Eigentümerin scheint mit dem Pferd auch überfordert zu sein und sich schlichtweg damit abgefunden zu haben. Suche Dir eine RB, die halbwegs vernünftig ausgebildet ist. Mit diesem Herumgurken tust weder Du noch dem Pferd einen Gefallen.

LG Slide

Das Pferd ist in sich nicht richtig ausbalaciert. Binde sie aus und longiere sie regelmässig. Unterm Sattel trainiere haubtsächlich auf Zirkeln, damit sie gebogen ihr Gleichgewicht findet. Geht sie sauber im Cirkel,im Trab, dann erst kannst Du mit Galopp anfangen. Wichtig : Steig nicht immer nur von links auf. Das Pferd muss immer gegenhalten und baut einseitig Muskeln auf,die zu Verspannung führen. Öfter mal von rechts auf/absteigen.

Du stellst dein pferd zu wenig nach innen und immer wenn sie falsch ist durchparieren und so lange üben und üben und am besten in der kurve.... Viel ruhe und geduld.. Auch mal ruhig 2runden die zügel im schritt aus der hand kauen lassen.... Wieder ruhig aufnehemen und auch mal gaaaanz ruhig aus einer volte angalloppieren... Inneres bein ran und aussen verwahrt...

oke , ich werde es probieren , danke für den tipp :)

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Na ja, klar kann man das ändern - es ist natürlich (wie immer) die fehlende dressurmäßige GRUNDAUSBILDUNG, die zu solchen Fehlern führt.

Das Pferd hat es eben nie gelernt, unter dem Sattel korrekt anzugaloppieren und da liegt auch die Lösung. Nimm Dressur-Einzelunterricht und LERNE, wie man das macht und welche Lektionen man dafür reiten muß, um es dem Pferd zu erleichtern.

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