Pferd fürs Leben?

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Hanevoraner 67%
Trakener 33%
Holsteiner 0%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Trakener

Eigentlich ist das nicht vom Zuchtgebiet abhängig. Aber Trakehner sind allgemein öfter mal ein wenig „speziell“. War früher schon so, und scheint sich bis heute nicht wirklich grundlegend geändert zu haben. Jedenfalls sind die Trakehner, die ich seit meinem Wiedereinstieg kennen gelernt habe, schon irgendwie „Familienhunde“ 😉

Es freut mich, dass ich helfen konnte - danke für den Stern 💫

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Keine Ahnung, was dir für ein Pferdetyp vorschwebt. Wobei Hannoveraner und Holsteiner ja längst keine unterschiedlichen Rassen mehr sind. Es sind Zuchtgebiete. Das heißt also, diese beiden "Rassen" unterscheiden sich nicht mehr. Gehupst wie gesprungen.

ICH würde mich bei der Auswahl natürlich für den Trakehner entscheiden, da ich halt Pferde mit viel Blut liebe. Es sind von der Blutführung ja Anglo-arabische Halbblüter. Aber so was muss man halt mögen.

Wer es etwas solider haben will, sollte den Hannoveraner oder den Holsteiner nehmen.

natürlich für den Trakehner entscheiden, da ich halt Pferde mit viel Blut liebe. Es sind von der Blutführung ja Anglo-arabische Halbblüter.

grösste irrtum von welt.

der trakehner ist ein edler warmblüter, der eher in den mittelschweren typ tendiert. mein urgrossvater hat dieselben pferde, die während der woche die leichtere feldarbeit erledigt haben, am sonntag vor den landauer für die fahrt zur kirche gespannt.

die F1 und F2 kreuzungen mit arabischem blut waren eher puppenstubenpferdchen und nicht allzu beliebt.

allerdingst hat der trakehner, bzw. ostpreusse als warmblüter eine besonderheit. die einzigen fremdrassen, die eingekreuzt werden dürfen, sind xx, x und ox. sonst nix. und noch heute sind die F1 und F2 aus ox anpaarungen puppenstubenpferdchen, auf die ich keinen zweiten blick werfen würde.

besonderes augenmerk sind die trakehner ohren. je grösser die ohren, desto leistungsbereiter die pferde.

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@ponyfliege
ICH würde mich bei der Auswahl natürlich für den Trakehner entscheiden, da ich halt Pferde mit viel Blut liebe. Es sind von der Blutführung ja Anglo-arabische Halbblüter. Aber so was muss man halt mögen.

Echte Trakehner haben mit einem Halbblut nichts zu tun! Es ist auch deutlich mehr englisches als arabischen Blut zu finden, sind aber an sich ganz schnöde Warmblüter je nach Linie zwischen warm leicht / warm / warm mittelschwer. Nicht wenige sind eher warm bis mittelschwer. Der leichte Typus des F1 oder F2 will dort eigentlich keiner so wirklich haben, da er nicht Typecht ist und leider nur über ist, die man als Trakehner Liebhaber ertragen muss.

Ähnlich wenn man Araber und DRP, das Ergebnis ist erst in der dritten Generation wieder top.

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@StRiW

beim haflinger ist das ganze hingegen gründlich schief gegangen. aber man wollte halt auch nicht den haflinger, sondern nur seine farbe. die F1 waren seinerzeit manchmal nur um die 1,30 gross

was die trakehner betrifft - der hat mir seinerzeit recht gut gefallen - trotz der festen niere und der kurzen sattellage.

Trakehner Hengst Mahagoni v. Pasteur xx (gestuet-haemelschenburg.de)

immer noch optisch zuviel araber, obwohl F3

Hessenstein: Pferd, Pedigree - rimondo

der wiederum hat viel mit einem stubbs vollblüter gemein.

wobei polarstern X pythagoras auf der vaterseite eine geniale kombi ist.

allerdings - ob heute noch einer soviel bergauf konstruiertes dressurpferd und soviel pferd vor sich ertragen kann... F4 ist eindeutig prima aufgestellt.

Infant: Pferd, Pedigree - rimondo

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@ponyfliege

ich habe nicht vom Phänotyp gesprochen, sondern von der Blutführung. Und eine Rasse, in die nur Araber und engl. Vollblüter eingekreuzt werden dürfen, sind von der Blutführung her anglo-arabische Halbblüter.

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@StRiW

ich rede ausdrücklich von der Blutführung. Nicht vom Phänotyp. Andere Rassen als Araber und engl. Vollblüter dürfen nicht eingekreuzt werden. Und beide Blutanteile dürfen nicht unter einen bestimmten %satz sinken. Ackergaulnachkommen dürfen nicht eingekreuzt werden. Es sind darum von der Blutführung her anglo-arabische Halbblüter, weil da ursprünglich auch mal Panjepferdchen mitgemischt hatten. Das Stutbuch der Trakehner - abgesehen vom Araber und engl. Blüter - ist (halb) geschlossen.

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@Dahika
eine Rasse, in die nur Araber und engl. Vollblüter eingekreuzt werden dürfen, sind von der Blutführung her anglo-arabische Halbblüter.

nein.

denn ein anglo araber ist ganz was anderes.

und der trakehner ist per definition ein warmblüter, kein halbblüter. zudem es auch etliche rreinzuchtlinien ohne fremdblut gibt.

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Blutlinien hin oder her - als eine neue Bekannte klagte, dass ihr Trakehner so schwierig sei, fragte ich, sie sei sich doch sicher bewußt gewesen, dass ein Trakehner kein „normales“ Warmblut sei? Nein, sie ist Späteinsteigerin und war über meine Frage verwirrt. So spontan viel mit der Vergleich ein: „Ein Ponykopf (eigenwillig) mit dem Temerament eines Vollbluts im Körper eines Warmbluts. Wenn du den mal auf deiner Seite hast, tut der alles für dich, aber gib euch Zeit!“. Ist jetzt knapp 2 Jahre her, und mir scheint, sie ist recht glücklich mit dem Tier 😄

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Du darfst gerne nochmal drüber gucken, bevor du eine Frage abschickst ;)

Der "Hanevoraner" klingt zumindest lustig. Das "h" beim Trakehner vergessen einige mal, seh ich nicht so eng ;) Zwang sprühen liest sich auch lustig.

Du kannst jedes Warmblut dafür nehmen - ich würde mich da nicht auf eine Rasse festlegen. Zumal die heutigen Hannoveraner ja auch keine richtigen mehr sind, das läuft inzwischen alles (außer der Trakehner) unter "Deutsches Sportpferd" und wird gebrannt entsprechend dem Zuchtgebiet.

Es kann auch was kleineres als ein Warmblut werden - wenn es so weit ist, kann man sich ja nochmal näher damit beschäftigen. Du klingst noch recht jung und in einigen Jahren kann viel passieren.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – über 20 Jahre Reiterfahrung und eigenes Pferd seit über 10J.

Bevor man für irgendwas abstimmt solltest du doch bitte erstmal schauen wie die Begriffe richtig geschrieben werden. Ein Trakener oder ein Hanevoraner sind mir jedenfalls nicht bekannt ;-)

Die Anforderungen die du stellst sind nur teilweise abhängig von der Rasse. Ob ein Pferd Spaß an der Arbeit hat liegt immer am Besitzer und nicht an irgendwelchen anderen Faktoren.

Außerdem kann man dir nur raten, das Pferd nicht nur anhand der Rasse auszusuchen sondern anhand der Faktoren die wirklich wichtig sind, nämlich Ausbildungsstand, Alter, Größe und Co. Die Rasse ergibt sich daraus dann von selbst.

Das hängt - besonders innerhalb der klassischen Warmblutrassen - eher von der Linie und am meisten vom Individuum ab als von der Rasse.

Trakehnern sagt man nach, eher etwas nervös zu sein, wobei auch das nicht immer zutreffen muss. Wenn du jetzt fragen würdest, soll ich mir dafür einen Oldenburger oder einen Huzulen zulegen, dann könnte man das vielleicht rasseabhängig entscheiden, aber so nicht

Woher ich das weiß:Hobby – Umgang mit Pferden und Reitsport seit ca. 15 Jahren

Man nennt die Trakkis zwar den sechsten GEwährsmangel, da sie halt lebhafter, spritzer im Durchschnitt sind. Das liegt aber daran, dass sie eine feine Reitweise benötigen und auf Hang and Bang unerfreulich reagieren.
Ansonsten können sie alles, was auch normale Warmblutpferde können. Immerhin ist eine Trakkistute jetzt Dressurolympiasiegerin geworden.

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@Dahika

Ich habe Trakehner auch mehrfach als besonders personenbezogen erlebt. Bin überzeugt, dass das kein Zufall war. Nicht alle, aber überdurchschnittlich viele. Habe im Leben hunderte Pferde kennengelernt, davon vielleicht 10 Trakehner. Und eine besondere Beziehung habe ich (was mir so auf Anhieb einfällt) bei 4 bemerkt. Davon waren 2 Trakehner, und (die beiden von den 10, mit denen ich intensiv zu tun hatte), und das war schon krass, wie die mich bevorzugten. Und wenn ich dann sehe, dass aus der Vielzahl anderer Pferde nur 2-3 eine Bindung erkennen ließen, die auch bei weitem nichtbdersrt ausgeprägt war, gehe ich davon aus, dass Trakehner eben doch überdurchschnittlich auf „ihre“ Menschen fixiert sind.

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