Pferd für die Bodenarbeit verkaufen?

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8 Antworten

Hallo, 

es kommt drauf an warum das Pferd "nicht mehr ganz einfach zu reiten" ist. Ist sie sauer geritten? Hat sie gesundheitliche Probleme? Dann schränkt das selbst Bodenarbeit etwas ein. Ebenso kommt es darauf an was deine Stute für eine Abstammung hat. Wenn man mit ihr züchten kann, dann macht das schon mal etwas am Preis aus. 

Es gibt zwar wenige, aber es gibt solche Menschen. Ich z.B.^^ Ich mag Pferde, weil´s tolle Tiere sind. Ich arbeite auch sehr gerne mit ihnen per Bodenarbeit. Reiten hingegen ist nichts für mich. Die meisten die auch so empfinden suchen dann allerdings eher Shettys. 

Ich muss allerdings ehrlich sagen, ein Pferd verkaufen weil es nicht mehr so einfach zu reiten ist...davon halt ich nichts. Ich kenne eure Probleme nicht, aber es klingt so als könnte man daran arbeiten. Selbst wenn nicht, Bodenarbeit könnt ihr ja anscheinend ohne Probleme machen. Warum muss das Pferd dann also weg?

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Huhu,

du kannst das Pferd als Besteller oder als Zuchtstute verkaufen, so bildet sich dann auch der Preis.

Als "Bodenarbeitspferd" wirst du sie niemandem für höheren Wert als für ein Beistell-Pferd verkaufen können, so ein Pferd suchen vielleicht eine Hand voll Leute deutschlandweit.

Eine andere Möglichkeit wäre guter Beritt, Reitweisenwechsel oder eine Fahrausbildung, um die Arbeit zu finden und zu fördern, in der das Pferd aufblüht. Mit einer soliden Grundausbildung in einer Sparte und Freude an der jeweiligen Arbeit bekommt das Pferd dann auch seinen Wert.

Also Pferd bei geeigneter Eignung als Zuchtpferd verkaufen, sonst als Besteller oder vor dem Verkauf in eine passende Ausbildung investieren.

Liebe Grüße

solche (nahezu) unreitbaren Pferde gehen zum Schlachtpreis an Liebhaber,

meist als Beisteller an denen ggf noch etwas "rumprobiert wird", ob man's nicht vielleicht doch reiten kann oder die Enkelkinder drauf führen kann;

 wenn die's gut treffen, kommen ie in einen therapiehof, wo sie betüdelt werden und eben Bodenarbeit/Freiarbeit und Führtrainings machen

aber normalerweise haben die meisten Therapiehöfe GUUUTE Therapiepferde, die dort seeeehr alt werden und dann den ungerittenmen Teil der Arbeit im hohen Alter auch noch problemlos leisten können.

Preis? nicht mehr als 1€/kg; ggf noch mit Schutzvertrag(gibt's im www)

im Herbst/Winter sinkt der Preis auch schon mal auf 50 Cent/kg...

VORICHT: manche Händler kommen mit Kind und Kegel und machen auf Liebhaberfamilie, drücken den Preis und verkaufen schon bald weiter: an unwissende Private oder den Schlachter....

ALSO, wenn es dir um das WOHL DES PFERDES geht: besichtige den neuen Hof einige Male VOR und NACH dem Verkauf !

Meine Verkäufer oder  "Abgeber" haben das alle gemacht und waren zufrieden, auch nach Jahren noch.


Nee, dass sucht tatsächlich wohl niemand bzw. wenn, dann für ein Appel u. ein Ei.

“Nicht immer ganz einfach beim Reiten“ ist weit gefasst. Magst du sagen, was genau das Problem ist? Wurde hier bereits schon vorgeschlagen u. dem schließe ich mich an: investiere in guten Beritt, das steigert auch den Wert von einem “Problempferd“, selbst wenn es auch danach noch schwierig(er) zu reiten ist. Und wer weiß, evtl. bekommt der Bereiter euer Thema ja in den Griff u. du u. Pferdi findet wieder zueinander. Falls nicht, möchtest Du ja sicher, dass dein Pferdchen einen guten Platz bekommt. 

Für ein Pferd, das man nicht reiten kann, wird wohl keiner viel ausgeben (wollen). 

Ich frage mich allerdings auch, ob man als Verkäufer die "Nutzbarkeit" des Pferdes tatsächlich beim Verkauf zu "einschränken" kann, sodass es rechtlich auch Wasserdicht ist.

Ich denke mal, es gibt so manche Pferdebesitzer, die sich auch auf aus gesundheitlichen Gründen als Beistellpferd verkaufte Pferde dennoch draufsetzen und - wenn auch nur mäßig - reiten. 

Insofern kann ich mir vorstellen, dass sich auch der Käufer deines Pferdes auf deine Stute irgendwann mal draufsetzt - zumal, wenn eigentlich gesundheitlich nichts dagegen spricht. Die Frage ist nur, was dann passiert.... 

Was heißt " nicht ganz einfach zu reiten"? Wenn das Pferd völlig unreitbar ist , kannst du es eigentlich nur verschenken. Oder, wenn es noch einigermaßen jung und geländetauglich ist, einem Fahrer überlassen.

Möglicherweise ist es aber auch einfach nur so, dass das Pferd Dir oder deinen Anforderungen nicht liegt. Mit manchen  Pferde ist es schon ein Unterschied wie Tag und Nacht, wenn man sie im Gelände oder auf dem Platz reiten will.

Warum das Pferd unter Wert verkaufen? Ist es verletzt oder krank. - Das sind zumindest die Fragen die ich mir bei sowas immer stelle.

Setz den ganz normalen Preis an und weise die Käufer darauf hin, daß es kein Anfängerpferd ist.

Nennt sich Beisteller und das kaufen etliche Leute.

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