Pferd bucket im Gelände im Galopp was tun?

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6 Antworten

Nun, da wäre meine allererste Maßnahme, auf dem Rückweg zum Stall keineswegs mehr zu galoppieren. 

Wie gut ist er denn ausgebildet? Ist er auf dem Platz ansonsten rittig, d.h. geht er korrekt über den Rücken, steht korrekt an den Hilfen und lässt sich fein durchparieren? Nimmst du Reitunterricht? Ist dein Trainer bereit, die nächste Stunde mit dir ins Gelände zu verlegen und daran zu arbeiten?

Reitest du immer alleine aus oder mit anderen Pferden? Habt ihr ein ganz liebes Pferd im Stall, wo du im Zweifelsfall mal hinten drauf "bremsen" kannst? 

Ich würde zuerst an der Rittigkeit auf dem Platz arbeiten und diese dann ins Gelände mitnehmen - sobald er anfängt zu zappeln hast du 3 Möglichkeiten: 

1. Ihn arbeiten lassen: Dressurarbeit im Gelände hat noch keinem Pferd geschadet. 

2. Rückwärts richten - und zwar nicht nur 3 Schritte, sondern das dürfen auch mal 50 oder 100m werden, solange bis er wieder ruhig wird. Das ist eine Methode, bei der du einige Male viel Zeit investieren musst - denn bei jedem Zappeln wieder rückwärts. Ob nun politisch korrekt rückwärts gerichtet oder nicht, spielt in dem Moment keine Rolle - klar, wäre es schöner, wenn es politisch korrekt geht, aber hierbei spielt der Aspekt der Erziehung und Maßregelung eine größere Rolle. 

3. Absteigen und zurück führen. Wenn er auch hier anfängt, zu zappeln, dann auch hier umgehend (!!!!) Rückwärts schicken. 

Ich kenne das Gerenne (außer das Buckeln, soweit habe ich es nicht kommen lassen) von meinem. Der wurde von meinen Reitbeteiligungen im Gelände so versaut, dass ich daran über 2 Jahre auf dem Rückweg zu kämpfen hatte, weil er im Schritt dermaßen nach Hause gerannt ist und sich von nichts hat stoppen lassen. War ich am Boden, war die Welt in Ordnung. Kaum wieder aufgestiegen, ging das Gezeter von vorne los. 

Ich habe damals mit meiner Trainerin zusammen daran gearbeitet. Meiner kennt von der Bodenarbeit her: Gerte vor den Kopf halten bedeutet Stehen bzw. langsamer werden. Das habe ich einfach mit in den Sattel genommen, ihm einfach nur vor den Augen die Gerte gezeigt. Und das mache ich heute auch immer noch, wenn es mal brenzlig wird. Das empfehle ich aber nicht jedem - denn das kann ohne Trainer schnell fies ausgehen. 

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Kommentar von WesternCalimero
14.10.2016, 08:15

Exzellent, da spar´ ich mir das schreiben...

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Nie Niemals auf dem Rückweg galoppieren lassen! 

Ich trabe da nicht mal mehr.. 

Kann gut sein, dass es Freudenbuckler sind, vlt ist es auch Unmut, weil er dann erst darf. Nimm deinen Trainer mit raus,zusätzlich nimmst du (weiterhin?) guten Unterricht und verlegst die Dressur ins Gelände. 

Nur noch vom Stall weg galoppieren. 

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Es ist eine ganz normale Regel, dass man nicht stallwärts galoppiert. Halt dich einfach an diese Regel, und dein Problem ist gelöst.

Sowieso sollte man nich immer an den srlben Stellen das Pferd galoppieren lassen, sonst leitet es daraus ein Gewohnheitsrecht ab, was schwer wieder abzugewöhnen ist.

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Du solltest das mit ihm üben und dich durchsetzen,also kurz vorm stall umkehren usw und nicht unbedingt im Galopp anfangen.gegen das buckeln kannst du immer mal ein Stück galoppieren und wieder durchparieren

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Kommentar von StealMyGirl
13.10.2016, 23:15

Er lässt sich ja nicht gut durchparieren

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Egal ob er das aus Freude macht oder anderem Grund du musst dich durchsetzen und es unterbinden. Gute Tips wurden hier schon genug vergeben brauch ich nicht nochmal aufzählen.

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Hey,

das kann schon  mal passieren, das Pferde im Gelände anfangen, zu buckeln und etwas übermütig werden :). Um ihm das abzugewöhnen, würde ich einfach erstmal nicht mehr galoppieren und wenn, nur kurze Strecken, damit er gehorsam bleibt.

LG

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