Pferd bleibt nie stehen?

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9 Antworten

ÜÜÜÜBEN

die anderen haben ja chon prima Tipps parat.!

und vor allem mit gaaanz viel Ruhe und
OHNE Sattel und reiten !!!

und du selbst mach erstmal Atemübungen um von deiner Palme runter zu kommen , also der Erwartunghaltung: das geht heute icher wieder schief - klaro, dann kann es ja auch nicht klappen

außerdem: Sattel und Gurt kontrollieren lassen Sattler;,- und Gurt- und sattellage überprüfen lassen: TA

wie benimmt sie sich bei deinem Trainer ?

wenn da alles ok mist - wie ich fast vermute, dann laß dir erklären, wie du es besser machen kannst als jetzt,

 denn entweder es ist organisch/mechanisch, oder personell bedingt - ude das muß dann geändert werden

außerdem
vertiefe das Vertrauen des Pferdes zu dir mit
Massage nach TTOUCH-Art - wenn du damit von vorne bis hinten durch bist, seid ihr beide gut drauf und entspannt bzw K.O.

hab Geduld, sei fleißig UND entspannt

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Kommentar von minimaus333
19.01.2017, 13:08

Ich habe super viel Geduld:) aber wenn die dicke ohne Sattel da steht hat sie damit kein Problem aber sobald jmd (nicht nur ich !) sie reiten will bleibt sie nicht stehen..sie war früher Kutschpferd

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Ihr das stehen bleiben vernünftig beibringen. 

Da wirst du nicht drum herum kommen, nochmal ganz von vorne anzufangen ohne sie anzubinden oder in eine Ecke/an eine Mauer zu stellen. 

Üben, üben und nochmals üben. Wenn du das nicht kannst, lass dir von einem guten Bereiter oder Reitlehrer helfen sowie loben und frühzeitig auch mal eine Lektion beenden. 

Benutzt du eine Aufsteighilfe? 

Du kannst zB auch mal versuchen von rechts aufzusteigen, immer nur links ist vielleicht auch einfach nur Gewohnheit samt dem nicht stehen bleiben und einen Versuch ist's wert. 

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Dein Pferd ist einfach nicht erzogen. 

Jedes Mal, wenn dein Pferd ein Bein bewegt, stellst du dieses Bein in aller Ruhe wieder zurück. Nicht ausfallend werden, aggressiv, genervt oder sonst was. Nur das Bein zurückstellen. 

So lernt dein Pferd, dass es überhaupt keinen Sinn macht, sich zu bewegen, wenn es sich nicht bewegen soll. 

Das dauert am Anfang ein bisschen, aber es ist sehr effektiv und vor allem nachhaltig. 

Wenn sie stehen bleibt, loben, als gäbe es kein Morgen mehr. 

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Hast schon gute Tipps erhalten...

Sofern Sattelzwang, Gurtzwang, unpassender Sattel oder Druckstellen in der Sattellage ausgeschlossen werden können, würde auch ich empfehlen, nochmal bei Null zu beginnen - mit Bodenarbeit (idealerweise in einem Roundpen oder zumindest einem abteilbaren, eingezäunten Bereich) ...

Dazu gibt es hervorragende Bücher, z. B.

Heinz Welz "Pferdeflüstern kann jeder lernen" oder

"The Gentle Touch" von Peter Kreinberg - das sind beides extrem kompetente und einfühlsame Pferde- und Menschenversteher...:)

Helfen kann auch, ihr das Weglaufen und Zappeln einfach unangenehm zu machen, indem du sie stark zu dir hin richtest beim Aufsitzen, so dass es nicht nach vorne laufen, sondern sich quasi nur um die eigene Achse drehen kann. Pferden ist das höchst zuwider und sie lernen sehr schnell, dass es viel angenehmer ist, stehenzubleiben.

Wenn sie das tut, musst du natürlich sofort nachgeben, damit ein Lerneffekt entsteht und dies solange wiederholen, bis sie den AHA-Effekt verstanden hat... Dauert in der Regel nicht lange.

Man sollte generell bedenken, wie es sich für Pferde anfühlt, wenn der Reiter vom Boden aus aufsitzt - das auszugleichen, ist meist Schwerstarbeit und anstrengend für sie (bei reitenden Fliegengewichten vielleicht eher weniger)...:)

Ich denke, dass eine Aufsteighilfe wie ein Podest oder eine Bank hilfreich sein kann - natürlich erst wenn das Pferd ruhig stehenbleibt... 

Auch immer wieder mal von rechts aufzusitzen - wie hier schon geraten wurde - kann sich sehr positiv auswirken.

Versuch zu ergründen, warum dein Pferd weglaufen will - ist es von Natur aus hibbelig und/oder lauffreudig, sehr ehrgeizig und eifrig und wie ist sein Naturell ? Studiere sein Verhalten mal auf der Weide, im Umgang mit dir und anderen und im Stall - das kann viel Aufschluss über alles mögliche geben.

Ich wünsch dir viel Erfolg und Geduld - die wirst du brauchen, aber Übungen in Geduld sind immer gut und lehrreich und vergiss nicht:

Pferde (wie alle Tiere) sind die besten Lehrmeister ! :) 

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Kommentar von MissPommeroy
19.01.2017, 11:46

Natürlich ausgiebig loben, wenn sie stehenbleibt - versteht sich aber wohl von selbst...:)

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Kommentar von Dahika
19.01.2017, 13:13

Das ist doch - Schmerzen ausgenommen - völlig egal. Ein Pferd kann hibbelig sein, volllblütig sein wie es will. Es hat stehen zu bleiben.

Viele Ratschläge von dir sind fragwürdig. Besonders das Überflexen des Pferdes.

ndem du sie stark zu dir hin richtest beim Aufsitzen, so dass es nicht
nach vorne laufen, sondern sich quasi nur um die eigene Achse drehen
kann.

Extrem ungesund, passt du der Versklavungsideologie mancher Trainer (Hackl z.B.) Furchtbar.

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Sowas muss man üben. Sie muss lernen, zu verstehen, dass es doch eigentlich viel entspannter ist, stehen zu bleiben. Das muss man dem Lauftier Pferd aber erstmal erklären ;)

Oft ist es hilfreich, sie rückwärtszurichten, wenn sie nicht stillstehen wollen. Einfach immer wieder. So lernt das Pferd, dass es anstrengend wird, wenn es ausweicht, und dafür entspannt ist, wenn es stehen bleibt.

Hab Geduld. Erwarte nicht zuviel auf einmal und fange in kleinen Schritten an. Vergiss nicht, viel zu loben. Solltest Du nicht weiter kommen, wende Dich an einen meiner Trainerkollegen.

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Dem Pferd fehlt es an Erziehung. Es hat es nicht gelernt, ruhig zu stehen. Das hat nichts mit Temperament oder Blut zu tun, es ist die Erziehung. Meine Stute - immerhin arabisches Vollblut, also keine träge Rasse - bleibt stehen wie ein Fels, wenn ich aufsitze. Und absitze.

Viele Pferde, die nicht stehen bleiben, gehören sportlichen Leuten, gerne Jugendlichen, die aufsitzen, obwohl das Pferd nicht 100% ruhig steht. Auf die Art kann es das aber nicht lernen. Und das hat nichts mit mangelndem Respekt und Verarsche und Chef  sein zu tun, sondern es ist die Inkonsequenz des Menschen. Sonst nichts. Jedenfalls nicht bei einem gesunden Pferd mit passendem Sattel.

Es gibt eine Regel: es wird niemals aufgesessen, wenn das Pferd sich bewegt. Ok, mit den Ohren darf es wackeln, aber die Hufe haben da zu stehen, wo sie hingestellt worden sind.

Als erstes übt man mit dem Pferd ohne Aufsitzversuche, dass es einfach still stehen muss. Wenn es zappelt, wird es wieder dahingestellt, wo es stand. Wenn es geht, markier dir die Stelle. Und wenn es auch nur einen Huf vorsetzt, muss es den Huf zurücksetzen. Und dann lobst du das Pferd. Zähle bis 10 oder bis 20. Lobe das Pferd, gib ihm zur Belohnung ein Leckerli, und beende die Stunde. Am nächsten Tag wird das wiederholt und die Zeit verlängert.

Eine Freundin von mir hatte eine sehr unruhige  - in Wahrheit ungeschulte - Vollblutaraberstute. Dieses Pferd stand nicht eine Sekunde still. Ihr Sohn, der das Pferd anritt, war ein sehr sportlicher Berufsreiter und kam immer rauf. Aber auf die Art lernte das Pferd nicht, stillzustehen.
Meine Freundin brachte die Stute zu Linda Tellington, und 1 Woche später stand das Pferd über 30 Minuten unangebunden still  auf dem Reitplatz, obwohl mit jeder Menge anderer Problempferde gearbeitet wurde. Immer, wenn das Pferd einen Huf vorstellte, unterbrach jemand seine Arbeit, ging hin, touchierte das Bein leicht mit der Gerte, bis das Pferd den Huf zurückstellte. Lob.

Wenn dein Pferd an der Hand das ruhige Stehen gelernt hat - das geht recht schnell, wenn man konsequent ist - kannst du anfangen, das Pferd zu satteln. Du achtest darauf, dass das Pferd sich nicht bewegt. Du unterbrichst deine Tätigkeit, stellst den Huf an seine Stelle zurück. Lob. Und dann machst du weiter.

Und das wiederholst du beim aufsitzen. Mit Aufstieghilfe am besten. Niemand hält das Pferd fest!! Niemand besticht es durch Leckerli. Keine Tricks. Du stellst es an die Aufstieghilfe und verlangst das ruhige Stehen. Dann beginnst du mit dem Aufsteigen. Beobachte dabei die Beine. Wenn das Pferd auch nur einen Huf woanders hinstellt, unterbrichst du das Aufsitzen, stellst den Huf zurück und fängst wieder von vorne an, aufzusitzen. Du musst jegliches Aufsitzen abbrechen, wenn auch nur ein Huf bewegt wird. Selbst dann, wenn du schon dabei bist, das rechte Bein über die Kruppe zu schwingen. Wenn das Pferd den Huf bewegt: abbrechen, Huf zurückstellen, von vorne beginnen.

Und wenn du dann oben bist, lobst du und gibst dem Pferd ein Leckerli. Niemals, wirklich niemals sofort anreiten. Lass dir Zeit.

Meine Stute wartet immer auf ihr Leckerli. bis ich das aus der Tasche gekramt habe, vergeht meist eine Zeit. Aber sie wartet. Erst Leckerli, dann Losgehen.

Zugegeben: wenn ich mal das Leckerli vergessen habe und meine Stute sich mit einem "Prüüüüma" ;-)   begnügen muss, ist sie etwas ungehalten. ;-)

Versuch das mal. Es klappt immer. Man muss nur etwas Ausdauer haben und konsequent sein.

Ich habe das mal bei einem reichlich ungezogenen, aber sehr klugen Isländer in 60 Minuten geschafft, da war ich dann oben. Und ab dann ging es gut.

Ich muss ein Pferd dazu erziehen, denn auf ein zappeliges Pferd käme ich nicht mal, wenn es ein Shetlandpony wäre.

Wie gesagt, die ungezogensten Pferde, was das Stillstehen beim Aufsitzen angeht, sind die Pferde von sportlichen Jugendlichen.

Join up und irgendwelche blöden Dominanzspielchen helfen dabei nie.

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Kommentar von MissPommeroy
19.01.2017, 14:16

Schade und bezeichnend, dass du generell "Bodenarbeit" mit Monty Roberts assoziierst - abgesehen von deiner gnadenlosen und abfälligen Pauschalisierung des "Join Ups" bzw. "Joinings"...

Meine Pferde hab ich auch ohne Leckerlies prima "hinbekommen" - so wurden keine Bettler draus...:) Loben kann man auch anders gut. 

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Huhu, du hast zwei Möglichkeiten - lange üben mit immer wieder korrigieren, rückwärtsrichten etc., wie hier schon oft beschrieben, oder ein Trick:

Das Pferd meiner Schwester war  früher auch extrem zappelig, der ist teilweise im Trab und Galopp losgeschossen, als sie erst halb im Bügel hing. Ist ein Sportpony mit viel Blut, bei dem in der Ausbildung (beim Züchter) das finden der Ruhe leider etwas vernachlässigt wurde. Da half auch stundenlanges üben mit immer wieder rückwärtsrichten nichts, er ist eher noch unruhiger geworden ... dann hat meine Schwester folgenen Trick probiert: Sie hat dem Pferd jedesmal direkt nach dem Aufsteigen von oben aus ein Leckerlie gegeben. Das wirklich konsequent jedesmal , und selbst ihr hochblütiger Hampelmann hat bereits nach ein paar Tagen stocksteif geduldig gewartet, bis sie sich platziert hat, dann den Kopf hinter gedreht und sein Möhrchenstück eingefordert, bevor er einen Schritt getan hat :-D

Das ist halt ein Trick für ,,Faule", die sich nicht allzulange mit dem konsequenten Üben am Boden auseinandersetzen wollen, aber genauso effektiv :-) Oder eben für besonders harte/zappelige Fälle wie das Pferd meiner Schwester. Das war von ihm keine böse Absicht, Respektlosigkeit oder Sturheit, der hat einfach so viel Blut und Power, das ihm ruhiges Stehen und innere Ruhe einfach sehr schwer fällt.

Wenn man allerdings ein verfressenes Exemplar hat, kann es aber sein, dass das Pferd sich weigert loszulaufen, wenn es sein Leckerlie mal nicht bekommt! :-D

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Wie alt ist sie denn? Ausgebildet? Vielleicht kann sie auch das Gleichgewicht nicht halten ...

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Kommentar von minimaus333
19.01.2017, 13:14

sie ist 12 war früher Kutschpferd und seid 4 Jahren unterm sattel

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Kommentar von MaiFee111
19.01.2017, 16:28

Wie ist es denn beim Reiten? Ist sie ausbalanciert? Springt sie z.B. im Galopp auf dem Zirkel sauber durch - also kann sie den Galopp halten? Wenn ja musst Du das stehen bleiben wirklich konsequent üben. Dann hat es nichts mit dem Gleichgewicht zu tun. Wenn nein gleicht sie das Reitergewicht aus in dem sie los läuft weil sie meint sie "fällt um"

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Ihr fehlt es an Respekt vor Dir.
Daran wirst Du arbeiten müssen.

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Kommentar von LyciaKarma
19.01.2017, 09:12

Das Tier ist einfach nicht erzogen, das hat nichts mit Respekt zu tun.

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