Pferd: Beide Kniegelenke sind entzündet?

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8 Antworten

Wenn der Tierarzt, wie Du meinst, sehr hut ist, hoffen wir mal, dass er recht behält.

Wir wissen ja nicht sehr viel über die Ursachen. Nach entsprechendem Muskelaufbau M - Höhe springen zu können, ist eine Sache - eine andere ist es aber dann, auf nassem Rasen unter Zeitdruck einen Parcours zu bewältigen, wenn das Pferd irgendwie instabile Gelenke hat, ob das nun die Knie , das sowieso oft anfällige Iliosakralgelenk oder sonst irgendeins.

Ich würde, wenn ich mit dem Pferd aktiv am Turniersport teilnehmen wöllte, nicht auf eine zweite Meinung verzichten.

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Kommentar von Elena1914
02.02.2017, 12:53

Danke für deine Antworten :) Das Pferd, wenn es wieder vollkommen gesund ist, wird Anfang April seine Ersten M Springen gehen... Stil M und Springpferde M. 

Ich springe generell nie auf Rasen und werde es weiterhin nie tun ;) Und Zeitspringen sind nicht so unsers... oder soll ich sagen, nicht so meins.

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Wenn das Pferd sehr sorgfältig behandelt wird, wenn es danach sehr schonend und langsam wieder an Belastung gewöhnt wird, geht das vermutlich.

Wir reden hier aber von langsamer Rekonvaleszenz. Da du aber Anfang April schon wieder M Springen willst, sehe ich wenig Hoffnung für das Tier.

Wenn ich von langsamem Aufbau rede, meine ich Monate. Wenn es mein Pferd wäre, würde ich 2017 an keinem Springturnier teilnehmen.

Anfang April M Springen. Na ja, jetzt wundert mich nichts mehr.

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Kommentar von Elena1914
02.02.2017, 15:27

Ich habe dieses Pferd erst seit ein paar Monaten, aber auch egal. 

Der letzte Satz in deiner Antwort klingt auch sehr als wie hättest du Vorurteile!

Ich bau das Pferd langsam auf und werde, wenn das Pferd gehen kann und ein gutes Gefühl vermittelt, im April auf M Springen gehen. Wenn es halt nicht geht oder es sich nicht gut anfühlt, dann warten wir halt noch eine Weile. 

Zu dem Aufbau... den ich machen werde... habe ich keine Frage gestellt, also würde ich bitten dies auch mir und meinem Trainer zu überlassen. Wir sind keine Freizeitreiter, haben Trainer und Tierärzte im Stall mit sehr viel Erfahrung und mehrere international sehr erfolgreiche Springreiter zur Hand! 

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Wichtig ist nach dem Abklingen der Entzündung das absolut korrekte Training. Die Pferde reagieren auf zu viel Versammlungsarbeit genauso unglücklich wie auf zu viel auf der Vorhand laufen und hinten raus schieben. Da hast wirklich IMMER auf die Längsbalance zu achten, egal, was Du tust und am Anfang des Aufbaus nach der Entzündung stehen definitiv keine engen Wendungen, kein starkes Übertreten hinten, kein Vorwärts ohne Dehnung und auch wenn das Pferd dann neuen Spaß an der Bewegung haben und das möglicherweise einfordern wird, kein Übertakten.

Wenn ein Pferd korrekt gearbeitet wird, ist alles möglich. Nur, wenn es sich schon zeigt, dass es möglicherweise eine Anfälligkeit hat, muss man halt darauf absolut aufpassen. Es kann aber durchaus auch ein Resultat aus dem Wachstum sein, dass das Pferd einfach mehr angeboten hat, als jetzt grade, wo es möglicherweise nochmal einen Wachstumsschub in der Region gemacht hat, sinnvoll war und da Du das Tier täglich siehst, fallen Dir solche Wachstumsschübe nicht so auf wie jemandem, der es vielleicht ein paar Wochen lang nicht gesehen hat. Für den Fall empfehle ich immer, das Pferd wöchentlich exakt gleich aufzustellen und ein Foto mit denselben Kameraeinstellungen zu machen und dann auch mal ein Foto von vor 5 Wochen oder länger mit einem aktuellen zu vergleichen, dass man sich die Veränderungen bewusst machen kann.

Wichtig ist aktuell in erster Linie, dass eben keine Arthrosen daraus resultieren, danach kannst weiter sehen - und immer dran denken: KEINERLEI Ausbinde- oder Hilfszügel, denn auch wenn die Kopf-Hals-Haltung vordergründig nett aussieht, in Wahrheit stellt sich das Becken genau so damit, dass sie nach hinten schieben, viele Pferde bekommen genau davon solche Probleme wie Deins hat. Aktuell möglichst auch wenig bis kein Hängertraining, weil das Pferd grade größte Schwierigkeiten hat, rückwärts abwärts zu gehen, das könnte das Problem verschlimmern, ich würde es jetzt am Kappzaum auf möglichst langen Linien Schritt gehen lassen und zwar guten Schritt und möglichst Bewegungsreich - auf festen Böden - halten, sodass sich das ganz weich wieder einspielen kann ohne dass das enge Wenden wie in einer Box nötig ist und das eigentliche Training wieder aufnehmen, wenn alles Akute wirklich ausgestanden ist.

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Kommentar von Heklamari
02.02.2017, 15:05

all dies berücksichtigen

und viel  beeeeten !

am besten aber nicht mehr mit einer langen Sportkarriere rechnen.

dein Pferd ist mit 6 immer NOCH NICHT  ganz ausgewachsen - DAS kann sein Vorteil sein, wenn du ihn genau richtig wieder aufbaust

und zum Drama führen, wenn nicht.

 denn dann hilft nur noch alle 6 Monate Hyaloronsäure in die Gelenke spritzen bis nix mehr geht und der Schlachter/Abdecker kommt.

sorry, aber der Bub muß ja schon gewaltige  "Babyarbeit" geleistete haben und ich fürchte er ist dewegen jetzt kaputt - das kommt immer noch viel zu häufig vor !  Und zwar wider besseres Wissen der Trainer/Reiter !

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Ich hatte ähnliches, aber nur in einem Gelenk. Der Verdacht war zuerst Arthrose und erst beim Röntgen ist aufgefallen, dass es eine Entzündung war. 

Ich war danach sehr sehr vorsichtig und hab wirklich langsam wieder angefangen. Mittlerweile sieht man überhaupt nichts  mehr davon, allerdings ist er auch kein Springpferd. 

Also, wenn du dir ausreichend Zeit damit lässt und vorsichtig bist, kann das meiner Erfahrung nach auch wieder werden. 

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Kommentar von Elena1914
02.02.2017, 09:49

Danke!

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Kommentar von Dahika
02.02.2017, 13:07

ausreichend Zeit? Die Dame will Anfang April M-Springen gehen.  Ausreichend Zeit ist ein Jahr sehr schonendes Reiten  mindestens. Aber nicht M-Springen Anfang April. Gelenkentzündungen dauern lange. Und lange heißt nicht: ein paar Wochen.  Wir reden hier von Monaten. Wenn es mein Pferd wäre, würde es 2017 kein Turnier besuchen. Aber, ich gebe zu, mein Pferd würde auch gesund mit sechs Jahren keine M-Springen gehen.

Diese vorgeschädigte Tier wird dann wahrscheinlich 2018 nicht mehr erleben.

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Man darf natürlich nichts überstürzen, aber dass das Pferd wieder ganz gesund wird ist absolut zu erwarten. Demnach spricht auch nichts gegen den Springsport.

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Hast Du schon mal dran gedacht, einen homöopathisch arbeitenden Tierarzt zu Rate zu ziehen?

Es muss ja einen Grund geben,dass hier eine chronische Entzündung vorliegt - also nicht die Symptome behandeln, sondern die Ursache.

lg Lilo

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Kommentar von Elena1914
02.02.2017, 09:49

Er spritzt jetzt erst die Kniegelenke und danach behandelt er den Rücken... weil das mit den Kniegelenken liegt an so einem... Ich weiss nicht wie das heisst. Irgendwas mit I.... das ist im Rücken und verläuft bei der Kruppe. 

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weiß von einer pferdebesitzerin, die  diclofenac-natrium-salbe für ihr pferd benutzt.

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Kommentar von Elena1914
02.02.2017, 09:40

vielen Dank!

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