Pferd 750 km transportieren

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750km sind eine lange Fahrt. Ich empfehle dir , aus Erfahrung fahre in der Nacht. In einem Monat ist Mai somit angenehm durch die Jahreszeit.Fahre zwischen 21.00 und 23.00. Lasse die Stute bis kurz vor Abfahrt max. 1 Std draussen. Sehr gut ist es wenn du sie noch reitest später nachmittag 16.00 wäre gut. Du kannst sie ruhig austoben, so dass sie bis zur Abfahrt wieder trocken und ruhig ist. Nur Heu und Wasser kein Kraftfutter. Zwischen 8 und 10 Std Fahrt das packt sie dann locker weg. Pausen braucht sie keine, da es für sie egal ist ob du fährst oder nicht, sie steht ja im Hänger. Es gibt die Möglichkeit ihr Beruhigungslittel zu geben, aber das glaube ich nicht. Sorge dafür, dass wenn du ankommst sie rauslassen kannst, damit sie sich wälzen und bewegen kann. Ansonsten bonne change!

Lieben Dank für die Tipps... Vom Zwischenstoppen halte ich nichts... und kurze Check-Pausen werde ich allein für meinen Kopf schon gebrauchen... ;o)

Und zum Glück ist meine Stute absolut brav, also brauchen wir def kein Beruhigungsmittel... Ich hab sie lieber mit klarem Kopf im Hänger.

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ich bin auch der Meinung dass du dir nicht so einen Kopf machen solltest! Vorab , ich habe auch ein Pferd ich liebe meinen Buben über alles, aber in dem Fall heisst es Hänger auf, Pferd rein , Hänger zu und ohne faxen zu machen einfach normal durchfahren und dort ankommen. 750 km sind keine Strecke wo du dir jetzt ein Bein für ausreissen musst. Frag mal was die grossen Turnierpferde jede Woche fahren oder die Händlerpferde (und da meine ich nicht die Tierquäler unter den Händlern sondern diejenigen die gute und teure Pferde von irgendeiner Eliteauktion zu sich in Stall holen)! Du machst das einmal und gut ist! Ich versteh zwar irgendwie (wenn auch nicht ganz)dass wenn man so eine Fahrt nicht gewohnt ist man da als Mensch fix und alle ist, aber ich bin öfter schon 500 km mit dem Pferd durch die Welt gefahren, und du machst dir da nen Kopf wo's keinen braucht! Ein bisschen Heu ins Heunetz, in deiner Pinkelpause mal den Wassereimer ran, und gut is!!!

Aber eins würd mich jetzt schon nochmal interessieren: Was genau war denn hart bei der Strecke von 500 km die du da gefahren bist?!?! Ich kann das nicht ganz nachvollziehen!?!??! Man verläd, steigt ins auto ein und 500km später samt Pferd wieder aus?!?!??!! Wo steckte denn da das Problem??????????

und PS NACHTS FAHREN IST VÖLLIGER QUATSCH!!! Bitte tu das nicht!!!!!! Das Pferd ist es gewohnt nachts zu schlafen und dann ist das stress wenn du ihm seinen Schlaf raubst und ihn auf der AUtobahn grelle lichter ankucken lässt über 750km und nicht dass er die Zeit im Hänger stehen muss wenn er eh wach ist!!!!!!

Naja, mag zwar sein, das Pferde kein Zeitgefühl haben, aber 750 km aufm Hänger stehen geht schon ganz schön auf die Knochen ;) Ich würde in zwei Etappen fahren und mir auf halber Strecke ne Übernachtungsmöglichkeit suchen. An ne neue Umgebung muss sich deine Stute sowieso gewöhnen, da macht eine Nacht fremder Stall den Kohl auch nicht fett! Selbst Turnierpferde, die im Jahr tausende Kilometer abreißen, haben irgendwann ihre Grenze...

Ich habe mich mal "schlau" gemacht: Als kurz gelten alle Transporte bis 8 Std. Bei Fahrten die länger dauern, muss ausreichend Trinkwasser und auch Heu mitgeführt und dem Pferd gegeben werden. Dazu kann man Pause machen. Manche Spediteure bieten den Pferden dann auch eine Einstreu (auch wegen der Äppel, denke ich ;-))

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