"Pfeifferschen Drüsenfiebers" Epstein-Barr-Virus

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4 Antworten

Hi,

mußt Du nicht angeben, weil es arbeitsmedizinisch nicht mehr relevant ist.

Was wird untersucht?

Die Vorsorgeuntersuchung sollte stets berufsbezogen erfolgen und gliedert sich in mehrere Teile:

Anamnese (Krankengeschichte) körperliche Untersuchung (Lunge abhorchen, Bauch abtasten, Rücken inspizieren etc.)

Blutentnahme

Tuberkulin-Test (wenn dieser positiv ausfällt: Röntgen der Lunge)

Beratungsgespräch (z.B. über empfohlene Impfungen)

Welche Fragen sind erlaubt?

Es sind alle Fragen und Untersuchungen erlaubt, die auch im Einstellungsgepräch erlaubt sind, etwa nach:

einer Erkrankung, durch die die Eignung für den Beruf eingeschränkt ist; ansteckenden Krankheiten, durch die die Leistungsfähigkeit zwar nicht eingeschränkt ist, die aber KollegInnen und/oder Patienten/Bewohner gefährden.

Bei Wiederholungsuntersuchungen sind Fragen nach berufstypischen Risiken zu erwarten, unter anderem:

Rückenschmerzen

allergische Reaktionen, z.B. auf die verwendeten Handschuhe, Desinfektionsmittel oder ähnliches

Kontakt zu Pateienten/Bewohnern seit der letzen Untersuchung, die an Tuberkulose erkrankt sind

Stichverletzungen

Welche Fragen/Untersuchungen sind nicht erlaubt?

Einige Arbeitsmediziner benutzen Fragebögen, die üblicherweise in den Praxen von Allgemeinmedizinern verwendet werden und Auskunft über generelle Gesundheitsrisiken geben, zum Beispiel Fragen nach bestimmten Erkrankungen bei nahen Familienangehörigen. Das macht Sinn, wenn der Hausarzt nach den Ursachen für eine vorliegende Krankheit sucht. Angaben über den Diabetes der Großmutter oder die Schizophrenie des Onkels sind für die arbeitsmedizinische Vorsorge jedoch in der Regel irrelevant und müssen daher nicht zwingend beantwortet werden. Notfalls sollte ein Bewerber angeben, darüber nichts zu wissen.

Grundsätzlich können Bewerber/Arbeitnehmer alle Fragen oder Untersuchungen verweigern, die auch schon im Bewerbungsgespräch nicht erlaubt sind:

Schwangerschaftstest

sexuelle Vorlieben

Gentests

HIV-Test

Drogentest

Der Arbeitsmediziner ist übrigens auch nicht befugt, auf Veranlassung des Arbeitgebers eine Arbeitsunfähigkeit zu kontrollieren. Hierfür ist allein der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) zuständig.

Was erfährt der Arbeitgeber?

Der Arzt, der die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung durchführt, unterliegt der gleichen Schweigepflicht wie alle anderen Ärzte auch. Er darf dem Arbeitgeber nur mitteilen, ob der Arbeitnehmer aus medizinischer Sicht für die Ausübung seiner Tätigkeit geeignet ist oder nicht. Darüber hinaus darf er lediglich noch Empfehlungen geben, falls Einschränkungen bezüglich der Einsatzfähigkeit bestehen. Für die Mitteilung hat der Arzt ein vorgeschriebenes Formular zu verwenden.

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.konfliktfeld-pflege.de/dateien/text/recht/vorsorge.html>

Vielen Dank für das Sternchen.

LG Sophia

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zur ner normalen anamnese beim arzt würde diese angabe gehören. jedoch darf der betriebsarzt nur untersuchungen vornehmen, die für die berufliche tätigkeit speziell notwendig sind. das müßte die frau dir eigentlich erklären: was sie von dir will und mit welcher berechtigung. normalerweise läuft das aber so ab, dass die einfach machen, was sie wollen, ganz unspezifisch.

Das Drüsenfieber macht so gut wie jeder Mensch durch.Hauptsächlich im im jugentlichen Alter...deshalb nannte man das auch Die Kusskrankeit.Weil man sich unbemerkt ansteckt dabei.Die meisten machen diese Krankheit unbemerkt durch.Es gibt aber auch schwere Fälle.Sowas muss man nicht erwähnen...ist doch nichts anders wie Masern oder Windpocken.

das ist nicht meldepflichtig. verschiedene erkrankungen stehen im verdacht, auf eine solche infektion zurück zu gehen. aber das ist nur graue theorie und bestenfalls nur dein problem.

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