Pfefferspray im Streit angewendet, keine Anzeige trotzdem hat Polizei mit Strafe gedroht?

6 Antworten

Pfeffersray gegen Personen anwenden erfüllt erstmal den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung, das ist ein Offizialdelikt und kein Antragsdelikt, es wird also Seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt, ohne das der Betroffene einen Strafantrag stellt. Ob es nun eine gefährliche Körperverletzung war oder nicht ist immer von den einzelnen Umständen abhängig, es muss ein gegenwärtiger rechtswidriger Angriff stattfinden, damit man sich mit Pfeffersray in Notwehr verteidigen darf. 

Zunächst ist das keine schwere körperverletzung. Eine schwere Körperverletzung im Sinne des Gesetzes verlangt einen bleibenden Schaden. Dem wird wohl (hoffentlich) nicht so sein, denn das wäre ein Verbrechen, dafür würdest Du ind. ein Jahr einfahren dort hin wo Jail wohnt.

Wenn, dann ist das eine gefährliche Körperverletzung (§ 224 Abs 1 Nr 2.)

De Polizei hat in einem slchen Fall, auch wenn nur der Verdacht besteht, das könnte eventuell vielleicht vorliegen, sogleich ein Trafverfahren zuu eröffenen und dieses der Staatsanwaltschaft zu übermitteln. Die Polizei hat - im Sinne von muß. Das ist keine Bitte, das ist ein Befehl.

Nun kommt die Staatsanwaltschaft ins Spiel, die entscheidet darüber ob das bereits laufende Strafverfahren eingestellt wird. Mangels öffentlichem Intresse, Notwehr, etc.

Entscheidet die das Ding ohne Auflagen einzustellen, ist alles gut.

Entscheidet die, das DIng gegen Auflagen einzustellen, z.B. der Zahlung von soundsoviel Tagessätzen an die ein oder andere Einrichtung, dann zahlst Du und gut ist. Zahlst  nicht, kommt es zur Anklage.

Also, warte nun darauf, was der liebe Staatsanwalt zum Fall meint, mal sehen was kommt.

Ach ja nochwas, für die strafrechtliche Verfolgung einer gefährlichen Körperverletzung ist kein Strafantrag des Geschädigten notwendig. Es handelt sich um ein sogenanntes Offizialdelikt, das bedeutet, egal ob der Geschädigte das will oder nicht, es findet ein Strafverfahren statt.

Sofern du dich tatsächlich angegriffen gefühlt hast und das Spray zur Notwehr eingesetzt hast, kommt keinerlei Strafe auf dich zu.

Anhand der Aussage deines Streitpartners ist allerdings in keinster Weise zu erkennen, dass es sich definitiv um Notwehr gehandelt hat. Schlimmstenfalls gibts ne Freiheitsstrafe von 6 Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung - in meinen Augen verdient. Kann doch nicht jeder einfach dieses Spray einsetzen und hinterher behaupten, dass er sich hat angegriffen gefühlt.

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Hallo,

im letzten Jahre bin ich von meinem Arbeitsplatz um 21 Uhr in mein ca. 60 km weiter entferntes Zuhause gefahren. Etwa gegen 22 Uhr klingelte die Polizei, wollte ein Foto von meinem Wagen schiessen, Fotografierten sogar meine Schuhe und wollten das ich eine Fahrerflucht am etwa 10 Km entfernten Supermarkt gestehe der sich um 20:30 Uhr ereignete.

Ich wäre im Supermarkt gewesen und hätte Bier gekauft und wäre dann draußen beim ausparken in einen stehenden PKW gefahren, hätte den Schaden sogar begutachtet und hätte mich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.

Es gäbe eine Zeugin. Diese ist zeitgleich die geschädigte.

Soweit so gut.

Die zusammengefassten Fakten stellen sich wie folgt zusammen:

Meine 2 Mitbewohner erklärten der Polizei das Sie nicht genau wussten wann ich heim kam, jedoch nicht so früh das sich das mit dem Vorwurf vereinbaren lies. Die Schuhe die die Polizei erwartete zusehen wären ( ich glaube graue ) Nikes gewesen. Ich trug während der Arbeit und natürlich auch zu diesem Zeitpunkt blaue Nikes. Tage und Wochen später wurden natürlich alle möglichen Ermittlungen eingeleitet. Erfolgt sind: Eine Polizei Ladung zur Aussage die ich in Absprache mit meinem RA durch Ihn ablehnte. Er schrieb glaub ich eine detaillierte Stellungnahme. Monate später wurden Fotos von mir bei der Polizei angefertigt in dem die eine Zeugin aus dem Supermarkt mich identifiziert hätte. Mein PKW wurde 3x von einem unabhängigen Gutachter vermessen und begutachtet, Ergebnis: Der Wagen kann das nicht gewesen sein. Die Ermittler nahmen 2x Kontakt mit meinem Arbeitgeber auf damit die Dienstpläne geprüft werden. Diese besagen das ich mind. bis 21 Uhr auf der Arbeit gewesen war. Auf dem erhaltenen Strafbefehl stehen als Zeugen meine beiden Mitbewohner sowie mein Arbeitgeber ( bzgl. des Dienstplanes ) ein Kommissar, vermutlich der der mich in der Nacht aufsuchte mit seinem Kollegen die potenzielle Geschädigte und eine weitere Frau von der bislang nie die Rede war.

Nachdem die Sache sogar für meinen Anwalt als erledigt erschien aufgrund von Monatelanger Funkstille flog heute ein Strafbefehl ein.

1600 Euro Strafe 3 Monate Fahrverbot.

Nach Recherche ist mir klar das die nächste Instanz eine richtige Verhandlung ist.

Ich möchte euch hier bitten neutral und objektiv zu beurteilen:

welche Chance habe ich das ich freigesprochen werde ? Was könnten noch für zusätzliche Kosten auf mich zu kommen wenn ich es auf eine Verhandlung ankommen lasse ? Bzw. zusätzliche Strafen ?

Zu mir:

Ich habe immer eine weise Weste gehabt, ausser einer dummen Aktion vor einigen Jahren ( ausserhalb der Probezeit ) wurde ich mit 1,2 Promille aus dem Verkehr gezogen. An diesem Abend war ich sofort ehrlich und kooperativ, meine Strafe habe ich gezahlt und das Fahrverbot ausgesessen.

Und bin auf das "übliche ab und an" geblitzt werden oder das ständige Knöllchen kassieren in der Stadt habe ich nichts auf dem Kerbholz.

Was meint ihr ?

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