pfandungsfreigrenze bei ehepaar

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2 Antworten

Es interessiert nicht, was der andere verdient. Höchstens im Rahmen eines Antrags auf Wegfall des unpfändbaren Mehrbetrags für den Ehegatten. Bei einem Einkommen von 1050 Euro ist nichts pfändbar, solange der Ehegatte noch als Unterhaltsberechtigter berücksichtigt wird.

Konkret? Wann wäre der Ehegatte nicht unterhaltberechtigt und wer stellt di esen antrag? Wie noch die warscheinlichkeit das eş so lauft und was wäre dann ubrig von 2100 (pro person netto) €

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@Appiah

Den Antrag muss der pfändende Gläubiger beim Vollstreckungsgericht stellen. Bevor ihm stattgegeben wird, wirst du aber angehört. Verdient die betroffene Person 2100 Euro Netto und der Ehegatte wird nicht berücksichtigt, sind 738,47 Euro pfändbar. Wird der Ehegatte berücksichtigt, sind 330,83 Euro pfändbar. Kinder drücken den pfändbaren Betrag weiter.

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@Ronox

Vielen Dank gür so viel İnfo erstmal.İch denke schlussendlich wenn die Person mit Schulden insgesamt 1050€ netto verdient und die Schuldenfreie Ehegattin nur 450€ Job hat also gesammt dann 1500€ Haushalt (ohne Kinder) dann wird die Ehegattin immer unterhaltsberechtigte sein und die Gläubiger werden wohl keinen Cent erstmal sehen richtig?

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Relativ sicher, ja.

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knappe 5 € wären in dem Beispiel pfändbar: Jeder hat übrigens seinen eigenen Freibetrag. Verdient eine person mehr als die Pfändungsfreigrenze (1045 und ein paar zerquetschte) zb 1200 € dann können 150 € von dieser Person eingezogen werden (das Einkommen der anderen Person is dann hier egal)

Das heisst die Person mit Schulden verdient angenommen 1045€ netto und die schuldenfreie Person 1555€ netto wäre in dem Fall nix pfändbar trotz einkommen von 3000€ netto als ehepaar gemeinsam?

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Hier wären auch keine 5 Euro pfändbar. Der Betrag von 1045,04 Euro ist der unpfändbare Grundbetrag, der in den meisten Fällen für das P-Konto gilt. Bei einer Einkommenspfändung kommen noch weitere unpfändbare Beträge hinzu.

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