Pfändungsschutz bei Erbengemeinschaft

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3 Antworten

Eine Zwangsversteigerung würde sich nur auf den Anteil des Bruders beziehen - ist dadurch aber nicht weniger unangenehm, denn theoretisch könnte ein " Wildfremder" den Anteil ersteigern und euch danach mächtig Ärger machen - mal ganz davon abgesehen, dass durch eine Zwangsversteigerung nur noch mehr Kosten für deinen Bruder entstehen.

In dem beschriebenen Fall wäre es ratsam, den Bruder auszuzahlen, d.h. der Bruder müsste seinen Anteil an euch verkaufen ( geht nur notariell ). Der Anspruch des Finanzamtes müsste jedoch aus den "Kaufpreis" bezahlt werden. Im Kaufpreis zu berücksichtigen wäre dann auch die vorhandene Hypothek ( anteiliger Abzug ), da die Hypothek schließlich Teil des Hauses ist - ohne die Hypothek würde es das Haus vermutlich gar nicht geben, egal auf wessen Namen diese läuft.

Ich fürchte, da haben die deutschen Erbschaftsgesetze einige Tücken. Um einen Erben auszuzahlen, muss man manchmal tatsächlich das ganze Haus verscherbeln, auch wenn man darin wohnt.
Aber ohne Anwalt oder Rechtshilfe vom Amtsgericht (die ist natürlich billiger, wenn ihr sie kriegt), läuft da gar nichts.
Und wie Inicio schon sagt:

Schnell!!

bitte last euch unbedingt von einem anwalt beraten und legt widerspruch gegen diesen beschied ein.

macht das bitte schnell.

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