Pfändungs- Einziehungsverfügung, was nun?

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4 Antworten

Wenn es um Kindesunterhalt geht wird nach 850d ZPO gepfändet, da spielt der Pfändungsfreibetrag, der sich aus 850c ZPO ergibt, erstmal keine Rolle. 

Der pfandfreie Betrag orientiert sich dann am Existenzminimum, meiner Erfahrung nach um die 800€. D.h. das bei einer Gehaltspfändung der Arbeitgeber als Drittschuldner verpflichtet ist, das Gehalt oberhalb des festgesetzten pfandfreien Betrages abzuführen. 

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Welcher Schaden ? Und 1001 € ist doch ok.. deine neue Frau muss ihren Lebensunterhalt doch selbst tragen.. ggf könnte auch ihr Einkommen als Ehefrau , wenn sie mal arbeit bekommt, deine Unterhaltsgrenze herabsetzen..

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Kommentar von Teinda
23.02.2017, 16:10

Ja, man muss aber den laufenden Unterhalt von 241€ noch abziehen. Dann sind es nur noch 760€. Das sieht dann schon anders aus.

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Diese Frage lassen Sie sich besser von einem Anwalt beantworten.Der Vorteil wäre das dieser direkt reagieren und Ihnen aus der Patsche helfen kann.Dies wird wohl das sinnvollste bei dieser Dringlichkeit sein.

LG

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Ich glaub, da hast du Pech. Außer: du wanderst aus! Da kenn ich Fälle, die innerhalb Europas ausgewandert sind, da durfte dann der Gerichtsvollzieher in die Röhre kucken.

Das Problem ist: diese Pfändung ist der Anfang von deinem wirtschaftlichen Ende. Du wirst nie wieder auf die Füße kommen. Deutschland ist nunmal so gestrickt, das es lieber Existenzen zerstört, vorrangig von Vätern, als diesen zu helfen.

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