Pfändung von Gebäuden in denen man sein Gewerbe betreibt, möglich wenn man in der Privatinsolvenz ist?

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3 Antworten

Hinter den Raten steht ein Darlehensvertrag. Die Ansprüche aus diesem Vertrag fallen natürlich auch erstmal in die Insolvenz. Bei einer Grundstücksfinanzierung wird aber immer ein Grundpfandrecht am Grundstück bestehen, was dem Gläubiger einige Vorteile bringt. So könnte er trotz Insolvenz die Zwangsversteigerung betreiben und hat auch bei der Verwertung des Grundstücks durch den Verwalter als absonderungsberechtigter Gläubiger Vorteile. Natürlich kann das Grundstück auch unangetastet bleiben, wenn es für die Fortführung des Gewerbes essentiell ist und der Verwalter den Betrieb nicht einstellt. In diesem Fall wäre der Gläubiger wohl Massegläubiger und die Raten würden aus der Insolvenzmasse bezahlt werden. Aber bzgl. dieses Punktes ist das nur meine spontane Einschätzung, die auch falsch sein könnte.

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Wenn so viel auf dem Spiel steht, dann geht man zum Anwalt.

Für Dich klingt es wie Klugsch..., ist aber er an andere gerichtet: Bevor man so ein Projekt beginnt sollte auch diese Konsequenz durchdacht worden sein.

Heute noch viel zu retten wird sehr schwer und alles von der Zukunftsprognose des Insolvenzverwalters abhängig sein. Dabei hängt jetzt viel an den Gründen der Insolvenz.

Augenscheinlich willst Du weiter machen. Dann suche Dir schnellst möglich einen versierten Anwalt, der Dir Deine Möglichkeiten für die kommenden Zeiten aufzeigt.

Viel Erfolg!


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Lass dich da lieber grundlich vom Fachanwalt beraten.Ich persönlich würde mir da was anderes einfallen lassen.

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