Pfändet ein Gerichtsvollzieher wenn der Gläubiger keine Raten will?

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6 Antworten

Das kommt auch ein Wenig auf die jeweilige Situation an. Wenn Du jetzt ein Vielfaches an dem Wert in Deiner Wohnung herumstehen hast und dem anbietest 1,50€ im Monat abzustottern lässt er sich darauf wohl nicht ein.

Äh, Du schuldest jetzt warum auch immer Irgentjemandem 3000,-€? Hast diesem Jemandem angeboten das in Raten zu bezahlen weil es Dir anders nicht Möglich ist? Jetzt hast Du Angst dass ein Gerichtsvollzieher kommt und bei dir diesen Wert pfändet? Zunächst bekommst Du was von Mahnstelle, Inkassobüro, Rechtsanwalt, Gericht. Wenn Du bereits mit dem Gedanken spielst ne Eidesstattliche abzugeben wird bei Dir der Wert eh nicht zu holen sein und der Gläubige wird bestimmt bekehrt wenigstens die Raten zu akzeptieren. Du solltest jedenfalls immer diese Raten anbieten, dann bist Du stets willig zu bezahlen und ich meine es gibt dann auch keine Rechtsgrundlage für den Gerichtsvollzieher.

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Kommentar von pewpewgunner
08.10.2011, 08:13

ich will keine eidesstattliche abgeben und mein vermögen preis vegeben, ich kann zahlen in raten. aber nicht alles auf einmal!!

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Wenn der Gläubiger keine Ratenzahlung akzeptiert dann pfändet der GV, denn er kann das nicht selbst entscheiden sondern nur der Gläubiger. Wenn Pfändung nicht möglich mangels Masse, dann EV!

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Das kommt allein auf den Auftrag an, den der GV hat. Wenn der Gläubiger die Ratenzahlung nicht ausgeschlossen hat, wird der GV sich vermutlich auf bis zu 6 Raten einlassen, wenn Du die erste gleich beim Termin zahlen kannst. Wenn der Gläubiger aber eine Ratenzahlung bereits im Auftrag ausgeschlossen hat, hat der GV keine Wahl, dann wird er pfänden und ggf. mangels Masse die EV abnehmen...

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Überweis einfach soviel Du kannst und sprich dann noch mal mit dem Gläubiger. Um welche Größe der Raten geht es. Normal kann sogar dir die Bank einen Kredit über 3000 Euro geben. Das ist ja gerade mal der Dispo. Dann ist der Gläubiger glücklich und Du zahlst in Raten ab. Solange Du ein regelmäßiges Einkommen hast macht die Bank das ohne weiteres.

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Mit einem gut vorbereiteten Brief erreicht man da schon sehr viel, darunter auch dass der Gläubiger die Ratenzahlung annehmen muss.

Wenn Du mit ihm eine Ratenzahlung vereinbaren kannst -wenn er also sein Einverständnis erklärt (schriftlich natürlich) - ist es von grossem Vorteil für dich.

Falls er nicht dazu bereit ist, so musst Du einen ANGEMESSENEN Betrag schriftlich ankündigen, und anschliessend die Zahlungen auch immer pünklich tätigen.

Damit erreichst Du 2 Dinge:

a) Der Gerichstvollzieher lässt dich in Ruhe

b) Der Gläubiger kann gerichtlich nichts gegen dich unternehmen. Warum? Weil mit der Einhaltung der Ratenzahlungen deinerseits, DU DEINEN aufrichtigen WILLEN zeigst - und das gilt.

Im Prinzip - je nach Verdienst gerichtet - kann man sogar einen Betrag von 5€ monatlich überweisen, um die Willens-Hürde gefahrlos zu bestehen.

**Tipp abgegeben in der Annahme daß: a) Du diesen Betrag von 3000€ nicht mutwillig verursacht hast, z.B. Kauf eines Autos obwohl Du von Sozialhilfe lebst und vorher schon eindeutig war daß Du das Geld gar nicht zahlen kannst.

b) deine sonstigen Angaben richtig und vollständig** waren

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selbst wenn dann der gerichtsvollzieher kommt, wird er sich auf jeden fall auf ratenzahlung einlassen

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Kommentar von pewpewgunner
08.10.2011, 07:55

muss ich da eine eidesstattliche abgeben für raten?

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