Petroleum und Brennholz?

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2 Antworten

Petroleum ist wie Du richtig sagt, ein fossiler Brennstoff - der Kohlenstoff, der beim Verbrennen freigesetzt wird, wurde also vor etlichen Millionen Jahren der Atmsophäre über einen langen Zeitraum allmählich entzogen, und wird jetzt zusätzlich zum natürlich in der Atmosphäre enthaltenen CO2 schlagartig wieder freigesetzt. Dadurch trägt Petroleum zu 100% zur globalen Erwmung und der Versauerung der Ozeane bei.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus

Holz dagegen ist ein Teil des kurzfristigen Kohlenstoffzyklus - der Kohlenstoff, der in dem Holz gespeichert ist, wurde also erst vor kurzem, bzw. vom Keimen des Samens bis zum Fällen des Baumes aus der Luft entnommen und gespeichert. Theoretisch wird also dem kurzfristigen Kohenstoffkreislauf kein "zusätzliches" CO2 hinzugefügt.

Allerdings wird für das Fällen, Zerkleinern und Transportieren des Holzes ja auch Energie wie z.B. Treibstoff der Kettensägen und Diesel für Fahrzeuge verbraucht - und diese stammt nocht vorwiegend aus fossilen Quellen.

Deshalb ist die Nutzung von Brennholz zwar eindeutig besser als die Nutzung von Petroleum, aber halt auch nicht völlig klimaneutral.

Dazu kommt auch noch der Feinstaubausstoß aus Holz-Feuerungen - der zur eh schon zu hohen Feinstaubbealstung weiter beiträgt.

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Wenn schon verbrennen, dann Brennholz, denn es handelt sich um einen nachwachsenden Rohstoff. Innerhalb eines begrenzten Zeitraumes (50-80Jahre) wachsen Bäume nach. Das Wachstum bindet CO2, etwas das mit Öl oder Gas nicht passieren wird, auch nicht in 100.000 Jahren.

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