perverse bücher - gibt es grenzen?

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6 Antworten

Ich glaube, es gibt keine Grenzen. Der Festa-Verlag hat mit seiner Sparte "extrem" da so einiges zu bieten, ich hatte mal aus Neugier in "Bighead" reingeschnuppert und hab meine Seele und meine Gedanken nur mit der Leseprobe absolut vergiftet.

http://www.festa-verlag.de/extrem-hardcore.html

Fragwürdig, wer so etwas zu Unterhaltung lesen mag.

Ja darf man und der gute Bukowsky ist nicht harmlos im vergleich zum Marquis de Sade von dessen Nachnamen übrigens das Wort Sadismus abgeleitet wurde. Ebenso ist diese form von Literatur nicht für die Breite Masse geschaffen die alles schön brav und Gesellschafts konform mag.

Und nebenbei erwähnt war Medellin noch nie ein wirklich "schönes" Pflaster und wird es vermutlich auch heute nicht sein jedoch tat der gute Pablo Escobar damals für Medellin einiges baute Schulen, Unterkünfte usw.

Und ja es ist mir bewusst das er der größte Kokakin Exporteur war dennoch ist er eine interessante Persönlichkeit die nicht nur schlechtes tat sondern nur die Nachfrage nach dem weißen Pulver stillte.

So lange sich interessierte Verlage finden darf wohl alles gedruckt werden. Literatur darf halt mehr polarisieren.

Erst Recht wenn es auf wahrhaftige Verhältnisse basiert. Es gibt halt ziemlich üble Gegenden und Menschen die dort nicht zu beneiden sind. Warum nicht darauf hinweisen. So wird wenigstens auf das 'Friss oder Stirb' Prinzip aufmerksam gemacht. Das ist natürlich nicht schön. War auch nicht die Absicht damit.

Naja Feuchtgebiete ist auch schon "schönes" Buch. Ne Freundin isst heute noch keine Pizza. ^-^

danke erstmal...Bukowski hab ich gelesen und feuchtgebiete auch, aber bei diesem buch....ich weiß nicht....es geht weniger um die Gefährlichkeit südamerikanischer städte, sondern um jemanden, der Frauen mies behandelt und den sexuellen kick sucht (sex mit behinderten menschen???)

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