Perspektivlos mit nur 19 - was soll ich tun?

8 Antworten

I feel you bro!

Zwar nicht in diesem Ausmaß, aber an gewissen Stellen finde ich mich wieder.
Schon alleine an deiner Schreibweise merkt man, dass du  recht intelektuell bist. Würd aufjedenfall was draus machen. Jeder Mensch wird früher oder später den Sinn seines Lebens finden. Ich habe meine selbst noch nicht gefunden & bin dementsprechend in einer mieslichen Lage.
Hab mit meinen 20 Jahren auch das Gefühl nichts erreicht zu haben (hab ich ja eigentlich auch nicht lol). Aber so miserabel alles ist versuche ich dennoch positiv zu denken.

Aber denk ja nicht daran dir was anzutun, das würde alles nur schlimmer machen. Zwar hättest du dann vielleicht keine Probleme, aber musst an dein Umfeld denken, wie schwer sie es dann hätten (vorallem die Familie).
Wie wäre es mit einem Studium oder willst doch lieber arbeiten?
Hab nämlich gelesen du interessierst dich für Politik.
Politikwissenschaften wär dann was für dich. Kannst mir ja ne private Nachricht schreiben falls wen zum reden brauchst, denn manchmal ist es besser mit Fremden über Probleme zu reden als mit Freunden (so geht es mir zum Beispiel).

Prost & Gute Nacht!

Naja, Du bist jetzt in einem Tief, aber auch wenn Du es jetzt nix glaubst, es kommen bessere Zeiten! Deiner Familie und den Freunden würdest Du nix gutes tun, wenn Du Dich umbringen würdest. Ich hatte hier bei GF eine PN- Freundin und traure der heute noch nach, weil die sich umgebracht hat. Viele bei GF haben sich gefragt ob sie das nix hätten merken müssen und helfen können. so würde es dann bei Dir auch sein, dass sich alle fragen warum sie nix gemerkt haben und es verhindern konnten!

Ich war auch im KH und da gibt es verschiedene Stationen, wo die Behinderten wo anders sind. Macht sogar bissl Spaß. Sport, Ergo/basteln, Rhythmik, Ausflug, .........., Gruppengespräche. Irgendwo muss man mit helfen, was man sich aussuchen kann. Z.B.: Tische abwischen, Blumen gießen, Buffet vorbereiten. Auch viel Freizeit ist dabei, wo man Spiele machen kann, eigene Handarbeiten, oder was auch immer Du machen willst. Und vor allem merkst Du, dass Du nix alleine bist und kannst mit anderen reden die vllt. schon länger da sind und Dir sagen, dass es schon besser ist bei denen und Dich das aufbaut, Du merkst es ist zu schaffen, wenn auch nix von heute auf morgen.

Wünsche gute Besserung und das Du den richtigen Weg findest! So richtig Ahnung habe ich zwar nix bei sowas, aber wenn Du willst quatsche mit mir! ::-)

Gesundwerdedaumen hoch! - (Psychologie, Krankheit, Leben)

Eins musst du wissen du bist nicht allein bin auch 19 und in einer negativen Situation... mach keinen Fehler... bitte... denk daran dein Leben fängt erst an, du hast circa 65 Jahre noch vor dir,wenn du 40 Jahre alt bist dann sieht alles wieder anders aus. Vor allem bewundere ich dass du spass an der Arbeit hast was ich im gegensatz zu dir nicht habe, dass bedeutet dass du produktiv bist. Wir sind alle mehr oder weniger in einer negativen Situation aber dafür mein wertvolles Leben zu geben würde ich nicht machen, ich bin zwar ein spiritueller Mensch und glaube irgendwie ans reinkarniere, aber falls nach dem Tod wirklich nichts ist, dann würde ich es sehr bereuen meine Lebenszeit die sonst schon begrenzt ist einfach so abzugeben. Überleg es dir gut denn rückgängig kannst du es nicht mehr machen. Ich hoffe sehr dass du es nicht machst denn ohne dich fehlt etwas auf dieser Erde.

Unsere konsum- und leistungsorientierte Gesellschaft

Der Satz "Wir sind alle gleich" wird so dahergesagt, hat jedoch keinerlei Bedeutung (mehr) in unserer Gesellschaft. Man muss perfekt sein und fast überall wird nur nach Geld gegiert. Ich sage bewusst fast überall, da mir durchaus bewusst ist, dass es dies nciht auf alle Menschen zutrifft. Allerdings trifft dieses und noch viel mehr auf die meisten zu. Man wird gegenseitig zur gefühstauben Marionette gemacht. Sowas wie Menschlichkeit stirbt nach und nach aus, habe ich das Gefühl. Es ist doch kein Wunder, dass immer mehr psychisch krank werden, wenn sie "krank" gemacht werden.

Ich frage mich jetzt: Wie ist es dazu gekommen? Das war doch nicht schon immer so? Was hat dazu beigetragen? Wie kann man als einzelner Mensch dagegenwirken?

Was meint ihr dazu?

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Wie verstehe ich mein Leben?

Ich verändere mich immer mehr... Die Schlafenszeiten werden bei mir immer später, die Schmerzen lassen nicht nach und werden intensiver sogar, mein Leben wird immer düsterer und schmerzhafter. Mich verstehen viele nicht. Diese Gesellschaft ist eingesperrt in den Komplexen, die ihr Handeln bestimmt, die für sie denkt und spricht. Sie bilden sich Sachen ein, bilden sich keine eigene Meinung und rennen irgendwelchen belanglosen Zielen hinterher und meinen, dass das alles der Sinn des Lebens wäre.

Mal sehen, ob wieder diese Art von Beitrag gesperrt wird. Ein Beitrag, wo ich Rat und Hilfe suche und stattdessen gewissenlos getreten werde, dabei bin ich doch sowieso lange auf dem Boden, denn ich habe "keine" Beine und irgendwelche künstlichen Beine sind künstlich, ergo reine Einbildung... Und so ist es auch mit dem "Sinn des Lebens".

Ich bin wahrscheinlich nicht psychisch gestört, ich habe einfach das Leben durchschaut. Immer werde ich damit und damit betitelt, man macht sich lustig über mich. Für die, die es nicht wissen, ich bin einsam, man gewährt mir keine Chance, keine Hilfe, als wäre ich Luft. Dagegen kann ich nichts tuen! Ihr sagt das alles so leicht, aber ich leide sehr viel, bin nurnoch depressiv, einfach weil ich erkannt habe, dass das Leben keinen Sinn macht.

Wofür sind wir hier auf dieser Welt, wenn wir sowieso eines Tages sterben!? Nehmen wir an, uns erwartet irgendwas nach dem Tod, was würde es daran ändern!? Wir sind gefangen in einem Spiel, wir können nicht "sterben", wenn wir jetzt annehmen, dass die Seele immer bestehen bleibt. Wie soll man "nicht existent" sein!? Wie soll man aus diesem Kreislauf rauskommen??

Mal abgesehen davon, dass das Leben keinen Sinn für mich macht, hat das noch nicht genügt... In dieser Scheinwelt werde ich wie Dreck behandelt, ignoriert und unakzeptiert. Wenn man einer Person keine Chance gewährt, wenn diese Person alles versucht hat, alle Techniken, etc. und trotzdem des öfteren enttäuscht wurde, dann wird dieser Person klar, dass es da einfach nichts zu gewinnen gibt. Realismus...

Ich brauche Rat, Hilfe und keinen Psychologen, denn kein Psychologe der Welt kann meine Art von Denkweise übertreffen, denn ich habe das Leben längst durchschaut und bin am Limit. Ich denke zu tiefsinnig... Ich brauche Rat, Hilfe, eine Aufklärung! Löscht bitte diesen Beitrag nicht.. Es ist nicht legitim!

Ich versuche es möglichst harmlos zu beschreiben, damit dieser Beitrag nicht entfernt wird. Euer Leben ist so perfekt, die anderen haben keine Ahnung, andere rennen davor weg und bilden sich irgendwelche Sachen ein. Ich will nicht in diesem Gefängnis mehr stecken, das sich Leben nennt. Ich muss aufgeklärt werden, ich muss 100%-ig wissen, was dahinter steckt, hinter dem Leben.

Ich glaube an Gott, deshalb können sich Atheisten auch fern halten. Gott gibt es 100%-ig... Was soll ich machen!? Es ist zu komplex.. Ich kann das nicht durch Logistik herausfinden, ich brauche Erfahrungen, Beweise und eine Aufklärung über das Leben.

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In Probezeit krank schlimm?

Ich habe am 3.09. angefangen als maurer und seit donnerstag war ich krank wegen rücken problemen.

Bist jetzt ist das leider noch nicht besser geworden, jedoch befürchte ich, wenn ich montag wieder zum arzt gehen würde, gekündigt zu werden.. (bin noch in Probezeit)

Sollte ich dennoch zum Arzt gehen oder lieber trotz starken rücken schmerzen auf Arbeit gehen?

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Was ist eigentlich mit unserer Gesellschaft los,wie wird jeder Mensch, der nicht so tickt, wie die Mehrheit direkt als krank angesehen..?

Ich kapiere da so einiges nicht. Es gibt heutzutage so viele Meschen, die irgendwie anders sind. Die Probleme in der Schule haben oder so, aber anstatt einfach einzusehen, dass sie es nicht drauf haben, betteln Eltern lieber tausendmal um irgendeine Diagnose. Ich denke nicht,dass es adhs, autismus und all diesen Quark nicht gibt, aber ich glaube nicht, dass all diese Kinder wirklich krank sind.

Wieso müssen einem Menschen direkt irgendwelche Tabletten verschieben werden. Wieso dürfen Menschen nicht anders sein und anders ticken.

Das ist es doch, was eigentlich krank ist. Menschen sind unterschiedlich. Mit unterschiedlichen Potentialen, Einstellungen, Meinungen, Verhaltensweisen,...

Das ist doch irgendwie normal.

Wieso vermittelt man schon Kindern und Jugendlichen , dass sie in irgendeiner Form gestört sind?

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Ich bin Abschaum, was tun?

Ich denke, ich bin das, was die Gesellschaft als "Abschaum" bezeichnet. Psychisch krank, nichts erreicht, keine Ziele, keine Perspektiven, Familie asozial, Umgebung asozial, Freunde verloren, instabil, kindisch, impulsiv, ängstlich, teilweise dumm. Ich bin seit 3 Monaten 18 und mit 17 habe ich mir versprochen dass ich mich umbringen werde, wenn sich bis zu meinem 19. Lebensjahr nichts ändert(weil ich mich nicht an so eine Jugend erinnern möchte). Und ich weiß dass man für eine Veränderung selbst etwas tun muss, aber wie gesagt, ich bin Abschaum und als Abschaum ist das halt nicht so einfach. Meine Existenz, jede Sekunde in der ich existiere, fühlt sich wie Gift an, einfach toxisch. Ich will logisch handeln, Emotionen tun mir nicht gut. Sterben und alles beenden oder für immer eine sinnlose Existenz führen? Nichts erfüllt mich, ich bin nur eine Hülle, die funktionieren soll. Eine schwache Hülle die es nicht mal schafft zu funktionieren und sogar anderen Hüllen schadet. Was soll ich tun?

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Psychologe sagt diese Faktoren machen Menschen und eine Gesellschaft krank?

Bei einer Gruppensitzung beim Psychologen sagte dieser, dass folgende Faktoren krank machen : befristete Arbeitsverträge, schlechte Bezahlung, keine Anerkennung im Job, Arbeitsplatz weiter als 20km vom Wohnort entfernt, keinen festen Wohnsitz fürs Leben (beeinflusst durch ständige Bereitschaft zur "Flexibilität" - er sagt der Begriff Flexibilität macht nur den Begriff austauschbarer Roboter schöner) und einen Wohnsitz in einem Block (man soll als besten so nah am Grund wohnen wie möglich - >"auf dem Boden bleiben").

Er meint (vorallem zu uns Jungen) : heutzutage ist es schwer in der arbeitswelt und wir sollten uns nicht von der propaganda vieler Unternehmen begeistern lassen wie "man muss flexibel sein" usw. Wir sollen uns einen bodenständigen Job suchen, der wohnortnah ist und gute Aussichten bietet. Damit meint er nicht die Karriere, er meint die Sicherheit. Er sagt, dass dieses "immer mehr erreichen müssen" eine typisch deutsche Krankheit sei, die viele krank mache. Weiterhin sagt er eben, dass viele heute befristete Arbeitsverträge haben und ständig umziehen müssen wegen dem Job. Das sei keine gesunde Basis. Vorschlagen tut er : "auch wenn ihr Abi habt, überlegt euch genau, was ihr wirklich wollt. Ihr könnt auch einfach einen bodenständigen Beruf erlernen wie Zerspanungsmechaniker und dennoch glücklicher sein als ein studierter, der von Praktikum zu Praktikum hetzen muss und im Berufsleben sehr hohe Verantwortung hat und vor 19 Uhr abends nie zuhause ist ".

Hat der Psychologe recht???

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