Perspektivlos?

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5 Antworten

Also erstmal ist es vom Arbeitgeber eine Frechheit ihr die Kündigung nahe zu legen. Wenn er sie loswerden will, dann muss er ihr schon selbst kündigen. Der Arbeitgeber hat schließlich eine soziale Verpflichtung gegenüber seinen Arbeitnehmern. Mit dem Nahelegen der Kündigung will der Arbeitgeber nur Kosten sparen und einem gerichtlichen Prozess aus dem Weg gehen. Der Arbeitgeber kann sich auch so nach jemand anderem umsehen, ohne das sie kündigt. Im Regelfall wird nämlich nach glaub 6 Wochen sowieso die Kasse für die Lohnzahlungen einspringen. Auf keinen Fall kündigen!

Wenn deine Freundin wirklich etwas ändern will, dann wird ihr der Gang zum Arzt und anschließend zum Arbeitsamt nicht erspart bleiben. Wie du richtig sagst: Im Falle einer eigenen Kündigung erwachsen ihr hier erhebliche Nachteile. Als erstes sollte man sich rückversichern was man machen darf und es erst danach machen. Ich würde mich jetzt nicht unbedacht irgendwo reinstürzen um dann später vielleicht auf einem absteigenden Ast zu sitzen.

bibi8888 16.03.2012, 16:50

Ganz richtig! Auf keinen Fall kündigen! Jeder kann auch mal längere Zeit krank werden, das ist normal.

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Klecksta 16.03.2012, 16:55

Danke.

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Bei Burnout und generellen Depressionen ist professionelle Hilfe angesagt! Es gibt da auch genügend Beratungsstellen. Da der Betroffene aber meist in einer Art Starre ist, sehe ich Dich da in der Verantwortung eine Hilfe zu organisieren.

Ich persönlich kann auch noch empfehlen, die betroffenen Person kleinere (unbezahlte) freiwillige Arbeiten machen zu lassen, die aber direkten Nutzen und Dankbarkeit bringen. Etwa Aushelfen im Tierheim oder sowas. Das gibt einem schnell das Gefühl nicht unnütz zu sein und das unabhängig vom Erfolgdruck bei bezahlter Arbeit.

Alles Gute

Lethargor 16.03.2012, 16:50

...ach ja, um auf ihren aktuellen AG zu sprechen zu kommen, sie kann sich von ihrem Arzt ohne Weiteres länger krankschreiben oder gar eine Kur verschreiben lassen. Von einer Kündigung aus schlechtem Gewissen würde ich dringend abraten, dass bestätigt nur das falsche Gefühl, dass es sich bei Depressionen nicht um eine "echte" Krankheit handeln könnte.

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Ist schon klar, dass der AG sie selbst nicht kündigen möchte. Auf eine eigene Kündigung würde ich mich an Stelle deiner Freundin aber nicht einlassen. Sie soll erst einmal gesund werden und dann kann sie entscheiden, ob sie weiter dort arbeiten möchte oder nicht. Ihre momentane Sicht, ist die Sicht einer Kranken, das kann sie später bitter bereuen, denn leicht wird es sicher nicht, wieder eine neue Stelle zu finden. Ihr geht es zur Zeit einfach schlecht und sie kann sich so manches nicht vorstellen, daher: Erst gesund werden und dann erst entscheiden wie es beruflich weiter gehen soll. Gute Besserung für die Freundin.

Klecksta 16.03.2012, 16:52

Danke.

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Sie sollte mit ihrer Krankenkasse sprechen! Dort kann sie wertvolle Hilfestellung erhalten.

Sie sollte erst mal in psychologische Behandlung.

Klecksta 16.03.2012, 16:42

Dort befindet sie sich bereits.

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