Personengebundene Kfz-Versicherung

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5 Antworten

  1. Die Versicherung tritt in jedem Fall ein, das Fahrzeug ist immer versichert, wer immer damit mit gültigem Führerschein fährt.
  2. Verringert man das Risiko, indem man die Nutzung auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt, indem man altersmäßig Einschränkungen macht, indem man max x-tausen km i Jahr fährt usw usw, dann honoriert die Versicherung das, indem sie auf die Prämie einen Rabatt gewährt. Man erhält einen "Sonder-Tarif", der etwas weniger kostet.
  3. Wird eine der Einschränkungen nicht eingehalten, fährt z.B. eine nicht eingeschlossene Person mit dem Fahrzeug und baut einen Unfall, dann ändert das nichts am Versicherungsschutz.
  4. Es besteht keine Rechtsgrundlage, für den Schaden dann den Versicherungsnehmer oder den Fahrer in Regress zu nehmen.
  5. Die Versicherung hatte jedoch einen Schaden, indem ein (billigerer) Tarif benutzt wurde für eine Situation, die nicht zutrifft. Mit der weiteren Person als Fahrer (oder jeder als Fahrer zugelassen) hätte die Versicherung nämlich mehr Prämie berechnet.
  6. Folge: Die Versicherung wird als erstes rückwirkend berechnen, was der Tarif gekostet hätte, bei dem diese Person als Fahrer ebenfalls mit abgedeckt gewesen wäre. In der Regel wird ein Tarif zugrunde gelegt, in dem jeder fahren darf. Der Unterschied muß dann rückwirkend nachgezahlt werden. Damit ist es so, als hätte die Versicherung von vorneherein schon so bestanden. (Bei zusätzlichen Personen kann man evtl angeben, daß dies erst seit 1-2 Jahren ist, sonst geht die Rückberechnung weiter zurück)
  7. Leider eine weitere Folge: Außer dem Tarifunterschied fällt auch noch eine kleine weiter "Strafprämie" an, über deren Höhe ich im Moment allerdings keine genaue Aussage machen kann. Meines wissens kann das theoretisch im schlimmsten Fall eine Jahresprämie sein, ist in der Regel aber weit darunter.

Das hört sich sehr kompetent an.... darf ich fragen, woher Du das so genau weißt?

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@MrsHyde

Sagen wir mal so ... ich hatte indirekt ab und zu damit zu tun - und ich bin in einem Fachforum rund um den Verkehr tätig.

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Die Versicherung zahlt nicht. Das Auto hat keinen Versicherungsschutz wenn die Tochter fährt. Finanziell sehr gefährlich. Wegen 20 Euro im Jahr die Versicherung auf Personen festschreiben, finde ich aber auch nicht gerade clever.

Es kann immer mal einen Grund geben, dass jemand anderes fahren muß-

Würde sagen dann zahlt die Versicherung nicht oder sie holt es sich von der Tochter wieder

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