Personalgespräch zu dritt?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So weit ich weiss, könnt Ihr nicht darauf bestehen, dass ein gemeinsames Gespräch geführt wird. Allerdings muss das Gespräch während Eurer Arbeitszeit stattfinden und es muss vorher genau gesagt werden, worum es geht und wer dabei sein wird. Zieht der Betrieb eine externe Person hinzu (z.B. Anwalt oder Coach), dann hat auch der Arbeitnehmer das Recht, eine externe Begleitperson zum Gespräch hinzu zu ziehen. Die Rechtslage ist ansonsten sehr schwammig, was das betrifft.

Ihr solltet dringend den Betriebsrat ansprechen und die Möglichkeit checken lassen, von dort einen Vertreter mit ins Gespräch zu nehmen (geht nämlich nicht bei allen Themen). Falls Ihr keinen Betriebsrat habt und selbst auch keine Gewerkschaftsmitglieder seid, Euch da also auch nicht beraten/unterstützen lassen könnt, dann macht wenigsten nach dem Gespräch ein eigenes Gesprächsprotokoll / Gedächtnisprotokoll, das Ihr ggf. nachträglich einem Rechtsbeistand vorlegen könnt. Unterschreibt nichts - Euch steht immer Bedenkzeit bzw. das Recht einen Anwalt zu konsultieren zu. Und sollten Sie im Gespräch das Thema wechseln, also nicht mehr über die "Arbeitseinstellung" reden wollen, sondern auf Schichtpläne o.ä. eingehen, dann dürft Ihr das abbrechen mit dem Hinweis, das dies nicht als Gesprächsinhalt vereinbart war, Ihr also keine Möglichkeit hattet, Euch darauf vorzubreiten (wie arbeitsrechtlich vorgesehen).

Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Du solltest nie alleine zu einem personalgespräch gehen weil du immer in der schwächeren position bist.die aussage der personalchefin ist soweit korrekt das sie das gespräch mit allen drei kollegen gleichzeitig unterbinden kann. du hast aber(sehr zu empfehlen)das recht einen vertreter des personalrates hinzu zu ziehen.sollte der nicht verhanden sein eine person deines vertrauen mitnehmen.sollte die personalchefin die anwesendheit verweigern mußt du allein teilnehmen.alles in ruhe anhören ,auf keinen fall etwas unterschreiben (bedenkzeit erbitten). siehe vor dem gespräch noch einmal in deinen arbeitsvertrag ob dort etwas über überstunden geregelt ist. ansonsten viel glück

Es wird einzeln stattfinden. Der Sinn dieser Maßnahme ist, euch "klein" zu kriegen. Allein das Thema "Einstellung zur Arbeit" deutet darauf hin. Ihr müsst mit Abmahnungen oder Verwarnungen rechnen. Das Ergebnis dieses Personalgesprächs steht zu mindestens 80% schon fest.

Unser Chef dreht am Rad darf er das?

Hallo, wir haben ein Problem mit unserem Chef. Wir arbeiten im Lebensmitteleinzelhandel für einen großen konzern in Deutschland.

Seit kurzer Zeit dreht unser Chef komplett am Rad, warum wissen wir nicht bzw. Ich persönlich kann es mir vorstellen aber andere kapieren es nicht.

Wie es in jedem Privatleben so ist muss man auch mal Termine Wahrnehmen wie zb. Ärzte etc.

Und normalerweise war dies bisher kein Problem, man hing einen Zettel an die Pinnwand und es wurde berücksichtigt.

Uns steht so oder so ein Tag Frei in der Woche zu, 37,5 Stunden Woche mit 7,5 Stunden Arbeitszeit pro Tag.

Doch nun wurde dieser Zettel ausgehängt (siehe Anhang)

Und eines muss ich direkt hervorheben unser Unternehmen ist nicht gerade dafür bekannt Mitarbeiterfreundlich zu sein. Da wird einem auch schon mal empfohlen man solle doch Kündigen wenn man zb. Probleme hat.

Die Mitarbeiter reden alle nur davon man müsse was dagegen machen aber keiner tut etwas ?

Der Betriebsrat und der Bezirksleiter wissen schon bescheid doch es tut sich nichts !

Es ist nicht so das Arbeitsabläufe gestört werden wenn Termine wahrgenommen werden, da wir eine riesen Filiale sind mit genügend Mitarbeitern.

Wenn es nicht möglich ist den Freien Tag wie gewünscht zu bekommen, dann akzeptieren wir das auch aber was jetzt abgeht ist nicht normal.

Also mir Persönlich ist das eher egal da ich in der Lage bin mich durchzusetzen, aber die anderen Mitarbeiter wie zb. gestern eine Arbeitskollegin, ging nervlich an der Diskussion mit dem Chef so kaputt, das Sie mit einem Krankenwagen abtransportiert werden musste.

Was kann man tun ? Anwalt ? Medien ?

...zur Frage

Hilfe Kollegin will eine Privatangelegenheit meiner Chefin verpetzen?

Und zwar nehme ich ab und zu eine Arbeitskollegin in meinem Auto mit. Ich habe 37km einfach, nur dazu und ich hole sie dann über einen "kleinen" Umweg an einem Treffpunkt ab. Vor 3 Wochen hätte ich sie wieder abholen sollen, allerdings hatte ich an diesem besagten Morgen verschlafen, was mir sonst eigentlich nie passiert. Jedenfalls hatte ich ihr sofort eine WhatsApp geschrieben das ich halt verschlafen habe und ich es wohl nicht schaffen werde sie auch noch abzuholen. Im Prinzip kann sie theoretisch zu Fuß zur Arbeit laufen, da es von ihr max. 20 Minuten zu laufen wäre. Auf meiner WhatsApp hin kam keine Reaktion obwohl sie die Nachricht gelesen hatte. Ich bin dann halt normal zur Arbeit gefahren. Ein paar Stunden später bekam ich von Ihr eine böse Mail von Ihr wie es denn möglich wäre zu verschlafen und trotzdem pünktlich im Büro zu sein. Mail halt deswegen da sie im 3. Stock arbeitet und ich im 1. Stock. Sie hat also überhaupt nicht gesehen ob ich pünktlich war oder nicht. Fakt ist ich kam eine viertel Stunde zu spät, aber meine Chefin hatte zu diesem Zeitpunkt gerade Urlaub. Auf die Mail antwortete ich gar nicht da mir das echt zu blöd war. Gestern rief die Kollegin meine Chefin hier unten im Büro an (habe das Gespräch mitgehört) ob es denn am nächsten Tag wieder Kollegen mit gleicher Schicht geben würde damit sie wieder mitgenommen werden kann. Dabei erwähnte sie wohl dass sie mit einer "bestimmten" Kollegin (damit meinte sie mich) Probleme mit der Fahrgemeinschaft hätte und das sie das meiner Chefin demnächst in Ruhe erzählen werden würde. Was nun? Kann mir jetzt was passieren? Es zählt ja nicht zu meinen beruflichen Aufgaben Kolleginnen zur Arbeit zu chauffieren. Im Prinzip ist es doch eine Privatangelegenheit die die Kollegin nun meiner Chefin verpetzen will. Wie geht man am besten damit um?

...zur Frage

Ich fühle mich auf meiner Arbeit nicht mehr Wohl, die Arbeitskolleginnen sind schrecklich.. Geht es euch ähnlich?

Ich habe seit Oktober eine super Stelle gefunden. Am Anfang war alles super, Arbeitsbed sind super, Chefs sehr nett und auch die Kollegen.

Doch leider hat sich das seit ca. 2 Monaten geändert. Wir sind in der Verwaltung 5 Kolleginnen. Zwei sitzen beim Chef in einem anderen Stockw und wir sind zu dritt unten. Ich muss dazu sagen, dass ich und eine ältere Kollegin (36) am gleichen Tag angefangen haben. Diese tippt den ganzen Tag am Handy. Es stört mich, jedoch möchte ich es ihr nicht sagen, da es sonst wieder Streit gibt.

Bei uns lästert jede über die andere und regt sich über die andere auf. 30 Min. später sind sie dann plötzlich gute Freunde, unterhalten sich privat und gehen z. B. "zu zweit" spazieren. Das belastet mich, ich fühle mich total hintergangen und weiß nicht, was über mich geredet wird oder ob dann gesagt wird "die hat das und das über dich gesagt" obwohl sie gelästert hat.

Es gibt aber noch mehr Probleme. Mit der Kollegin, mit der ich direkt zusammen arbeiten muss, hat es auch schon ein paar Mal gekracht. Sie ist der Auffassung sie könne alles und mache alles, jedoch fühle ich mich mit ihr nicht in einem "Team".

Beispiel: Wenn Geschäftspartner oder Kollegen etwas fragen, was sie nicht bearbeitet hat, sondern ich, heißt es nur "keine Ahnung, weiß ich nicht, habe ich nicht gemacht" anstatt zu sagen, dass sie sich drum kümmert. Sie ist auch der Ansicht, dass jeder seine Vorgänge hat, anstatt zusammen zu arbeiten, informiert mich nicht.

Sie hat sich bei mir auch 3x drüber aufgeregt, dass ich 30 Tage Urlaub habe, aber nur 75% arbeite. Ich habe einen Tag die Woche frei, dafür arbeite ich 4 voll. Irgendwann habe ich ihr dann gesagt, dass es sie nichts angeht, meine Kollegin hat ihr auch gesagt, dass es doch so passt, weil ich es reinarbeite, aber anstatt das abzuhaken, hat sie einfach eine Woche nicht mehr mit mir geredet, was weder professionell, noch arbeitsfördernd ist. Ich bin zum Chef, dieser meinte, dass es mit ihr schon so oft Probleme gab und ihr Arbeitsvertrag ausläuft und nicht verlängert wird, aber ich es ihr nicht sagen soll.

Ich habe zudem Zusatzaufgaben bekommen vill stört sie das, aber das würde sie nicht offen zugeben. Zudem mache ich nebenbei eine Weiterbildung. Ich bin an einer höheren Position interessiert und werde höher gruppiert - wenn absolviert.

Seit dem ist ein Cut drinnen. Wir haben uns zwar ausgesprochen und konnten uns wieder normal unterhalten, aber seit Freitag letzter Woche ist der Ofen aus. Ich hatte am Montag ein MA-Gespräch, mein Chef meinte er sei zufrieden, gleicher Standpunkt sie bekäme keinen neuen Vertrag. Am Donnerstag (3 Tage später) sagt er zu mir, dass entschieden wurde, sie zu behalten (!) sie aber andere Aufgaben bekäme. 3 Monate lang hieß es sie bleibt nicht, jetzt auf einmal doch?! da wir kein Platz im Gebäude haben sitzt sie ja trotzdem mit unten

Am Freitag hatte sie ihr MA-Gespräch. Da war ich nicht da. hatte ihr geschrieben, keine Anwort. Sie antwortet immer.

...zur Frage

Beendigung Ausbildung nach der Probezeit?

Hallo zusammen,

ich(Ende 2LJ.) habe große Probleme auf der Arbeit, besonders mit einer meiner Kolleginnen (dadurch große psychische Probleme). Mit ihr selbst wurde in meiner Firma im dabei sein von zwei anderen Personen gesprochen aber es hat nichts gebracht bzw. wurde noch schlimmer. Meine Chefs bekommen leider vom Geschehen selbst nichts mit. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, mit meinem Vorgesetzten zu sprechen (vertraulich). Ich werde ihn komplett aufklären und darum bitten, mir zu helfen, mich zu unterstützen und in eine andere Abteilung zu versetzen. Jetzt meine Frage: Ich bin nicht mehr in der Probezeit. Falls sich nichts ändert, würde ich vorrangig gerne den Betrieb wechseln (falls möglich) und im schlimmsten Falle das Ausbildungsverhältnis aufheben bzw. kündigen.

  1. Sind in diesem Falle Kündigungsfristen zu beachten? (mein Arzt würde mich unter diesem Umständen vermutlich sowieso krankschreiben, da es mich psychisch alles sehr angreift)
  2. Darf ich im Falle einer Kündigung meinerseits noch im gleichen Beruf arbeiten? (habe mal gehört, sofern kein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, ist dies eigentlich aus Wettbewerbsgründen verboten) 3.MUSS mich mein Chef in einer andere Abteilung versetzen, wenn er über meine Probleme aufgeklärt wurde?
  3. Ist so ein Gespräch Voraussetzung dafür, dass ich überhaupt in der Ausbildung kündigen kann? 5.Kann ich meinem Chef im schlimmsten Falle abends nach Feierabend meine Kündigung in die Hand drücken und am nächsten Tag nicht mehr wieder kommen?
  4. Habe ich Ansprüche auf Urlaubsabgeltung?
  5. Wie lange darf ich "ausbildungslos" sein, bis meine Ausbildung nicht mehr "gültig" ist und als abgebrochen gilt?
  6. Die Bewerbungsfristen sind soweit abgelaufen. Wie könnte ich doch noch einen neuen Betrieb finden, in dem ich meine Ausbildung fortsetzen kann?

Bitte keine unfreundlichen Antworten ich habe alles probiert, mir bleiben jetzt nur noch diese Möglichkeiten :)

Danke im Voraus

...zur Frage

Kann man zum Mitarbeitergespräch gezwungen werden?

Kann man mich zu einem Mitarbeitergespräch zwingen? Meine Immunabwehr ist leider sehr schlecht und nun habe ich bereits den 4. Harnwegsinfekt in diesem Jahr hinter mir, sowie eine bakterielle Infektionen der Atemwege mit hohem Fieber hinter mir. In den letzten 3 Jahren regelmäßig für 4 Wochen eine Stimmbandentzündung mit Sprechverbot.
Inzwischen bin ich zum 3. Mal zum Personalchef geordert worden, wo ich mich für meine Krankheitstage rechtfertigen soll. Diese „Gespräche“ sollen aufklären warum ich „so oft“ im Jahr krank bin und wie ich das ändern möchte, bzw. woher die Krankheiten kommen.
Wir haben eine Lüftungsanlage, hiermit wird im Winter geheizt, im Sommer gekühlt. Dabei ist es so kalt, dass wir bei 32 Grad Außentemperatur mit Strickjacke und Wärmflasche, teilweise sogar mit Heizlüfter im Büro sitzen, im Winter gehts, wobei die Luftfeuchtigkeit unter 30% teilweise nur 26% liegt. Das habe ich zu Bedenken gegeben, das hiervon evtl. die Erkrankungen kommen könnten.
Zudem werden die Toiletten nur einmal die Woche gereinigt, sprich die Bille dürftig abgewischt, da die beiden Putzfrauen (Teilzeitkräfte) nicht öfter putzen dürfen, sondern müssen andere Tätigkeiten im Betrieb übernehmen.(Unser Betrieb hat aber über 200 Mitarbeiter)
Ich bat darum, dass doch etwas mehr dort geputzt wird.
Nun hat der Personalchef ein „Gespräch“ angekündigt, bei dem die Geschäftsleitung, Personalchef und Personalmitarbeiter (also 3 Personen) mit mir sprechen werden....
Einen Betriebsrat haben wir nicht, sodass ich alleine auf der Anklagebank weg meiner Krankheitstage sitze. Ich habe von diesen Gesprächen bereits gehört, diejenigen wurden psychisch fertiggemacht und danach bekamen sie die Kündigung. Ich bin schon sehr lange im Betrieb, habe eine Behinderung mit Gleichstellung vom Arbeitsamt. Meine Kollegin wurde im vergangenen Jahr nach fast 35 Jahren entlassen. Sie bekam nie einen festen Arbeitsvertrag nur Minijobs 450€ , und wenn sie krank war bekam sie keinen Lohn. Dann wurde sie immer weniger eingeteilt und der Lohn wurde nicht mehr bezahlt und plötzlich hatte man zu wenig Arbeit für sie.... wir ertrinken in Arbeit
Kann ich solch ein Gespräch boykottieren?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?