Persönliche Fragen an euch zum Thema Religion?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Religion 100%

16 Antworten

Religion

Ich wurde gläubig erzogen und bin einfach so aufgewachsen.

Für mich ist Glaube wie ein Gefühl, etwas privates was eben entweder da ist oder nicht, ohne dass man es groß beeinflussen kann. Man glaubt an eine höhere Macht oder eben nicht.

Mir persönlich ist es egal ob jemand die gleiche Religion hat wie ich, eine andere oder gar keine, solange er mir nicht versucht seine Meinung aufzuzwingen.

Daher habe ich auch kein Problem im Urlaub z.B. Moscheen oder katholische Kirchen zu besichtigen im Gegenteil, ich finde de es sogar ganz spannend.

Ich glaube an eine höhere Macht, dass ich sie nun Gott nenne und mit Gleichnissen aus der Bibel aufgewachsen bin statt z.B. der Tora oder dem Koran ist einfach Zufall.

Andere Religionen nennen "Gott" anders oder Personen nennen es beispielsweise Schicksal, das ist mir aber herzlich egal solange man mich nicht für meine Meinung angreift.

Ich würde mich schon als gläubig und auch als Christin beschreiben, wobei ich nicht alles aus der Bibel wörtlich nehme und auch nicht alles gutheiße was die Kirche sagt oder in der Vergangenheit getan hat. Wobei es im evangelischen heutzutage ja auch noch etwas moderner und offener/freier zugeht als z.B. bei Katholiken oder div. Freikirchen.

Gerade Schriften wie die Bibel muss man eben in die damalige Zeit, das damalige Weltbild und Wissen usw. einbetten und viele der Geschichten auch einfach als schönes bildliches Beispiel nehmen, statt sich wortwörtlich drauf zu versteifen was da in welcher Übersetzung oder x-ten Niederschrift steht. Wer weiß die wievielte überarbeitete und mit Übersetzungsfehlern versetze Version die erste bekannte Bibel war, ganz abgesehen davon wie lange die Texte davor mündlich weitergegeben und so (gewollt oder ungewollt) verändert wurden...

was ist dir an deiner religion besonders wichtig ?

Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern. Ich finde am Christentum u.a. schön, dass man an einen liebenden, gnädigen Gott glaubt und das die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

was hat dich dazu bewegt an deine Religion zu glauben ?

Hier ist einiges, was mich vom Christentum überzeugt:

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

wie wichtig ist dir deine Religion ?

Mir ist mein Glaube sehr wichtig.

Hallo Lisa,

ich darf kurz zu jedem Punkt ein paar Worte aus meiner Sicht und Attitude sagen.

  1. Als ich noch zu einer Religionsgemeinschaft gehört hatte, hatte ich Gott kennengelernt. Doch recht bald hatte ich mein Ding mit Gott gemacht.
  2. Es war quasi eine sehr prominente Religion an dem Ort, wo ich aufgewachsen war.
  3. Die Religion war mir wichtig, da ich sie in der Zeit sehr eng mit Gott verbunden gesehen hatte. Später gab es dann nur noch Gott für mich.
  4. Man muss, um Göttlich zu sein, keinen Glauben haben. Aber als Menschen dürfen wir uns für Göttlichkeit oder das Gegenteil entscheiden.
  5. Später ist mir die eigene Göttlichkeit bewusst geworden - und ich hatte sehr viel verstanden, wie das, an was ich geglaubt hatte, wirklich sein kann.

Mit viele lieben Grüßen
EarthCitizen

Worin besteht eigentlich die Abstimmung?

  1. Religion ist der Begriff für eine Weltanschauung, die mit dem Glauben an eine höhere Macht und der Frage nach dem Lebenssinn verbunden ist. Wichtig ist mir der Wahrheitsgehalt einer Religion, ob es nur eine von vielen ist oder ob sie auf der Grundlage göttlicher Offenbarung beruht.
  2. Das Christentum orientiert sich an der göttlichen Autorität Jesu Christi, auf den bereits das Alte Testament hinweist. Der einzige und wahre Gott hat sich in der Geschichte der Menschheit geoffenbart und uns den Weg zum ewigen Leben gezeigt. Es gibt keinen besseren Lebenssinn für mich, es gibt nichts, was meine Sehnsucht nach Liebe, Glück und Ewigkeit stillen könnte als das, was uns in der christlichen Botschaft verheißen ist.
  3. Sie hilft mir durchs Leben, auch wenn es schwer ist. Sie hilft mir, ohne Angst an den Tod zu denken und mit verstorbenen Angehörigen in Verbindung zu bleiben, weil sie leben. Sie gibt mir Freiheit.
  4. Menschen, die nicht zum Glauben gekommen sind, werden wissen warum. Es ist ihr Leben, ihre Entscheidung, da steht mir kein Urteil zu.
  5. Es ist für mich die einzige Wahrheit, die zählt und mich nicht vom Zeitgeist abhängig macht.

1) Ich bin ungläubig und glaube an die Natur, Evolution, Wissenschaft, Forschung.

2) Ich bin einfach davon überzeugt, dass es keinen Gott oder ähnliches gibt.

3) “Wichtig“ ist mir dieser Glaube nicht unbedingt, ich mache mir schon Gedanken darüber, aber als Atheist hat man auch nicht allzu viel zu tun, wie zB Beten, in die Kirche gehen

4) Da ich selbst ungläubig bin, halte ich von anderen ungläubigen nichts besonderes.
Ob eine Person gläubig ist oder nicht beeinflusst nicht, wie viel ich von dieser Person halte, da Spielen ganz andere Faktoren eine Rolle. Möchte mir aber eine Person ihren Glauben unter die Nase reiben, dann halte ich von ihr nichts.
Vor einigen Jahren ist eine Familienangehörige gestorben und ein Freund kam erstmal zu mir und wollte mich von seiner Religion überzeugen, was so nach dem Tod kommt undso. Das kam nicht so gut an bei mir.

Jeder soll an das glauben, was er will. Wissenschaftlich widerlegbares (Flache Erde), gehört für mich dazu nicht, aber Religionen, soll sich jeder aussuchen dürfen.

Religionen sollten aber nicht mehr eine so große Rolle Spielen, ich sehe darin eher „Vereine“. Religionen sollten in der Politik zB nichts mehr zu suchen haben, damit meine ich nicht, dass Religiöse nicht im Bundestag sitzen dürften, sondern dass eine Partei wie die „Christlich Demokratische Union“ nicht existieren sollte. Politik ≠ Religion.

Religionen sind oftmals auch leider Auslöser für Kriege und Streitigkeiten, leider sehen viele ihre Religion als „einzig Wahre“ an, das ist problematisch.

5) Ich weiß nicht ob man „strenggläubiger Atheist“ sein kann. Ich bin aufjedenfall überzeugt davon, dass es keinen Gott gibt.

Außerdem, ich weiß nicht ob ich das mal irgendwo gelesen und ausversehen gemerkt habe oder ob ich mir diese Meinung selbst gebildet habe aber:

Ich glaube schon, dass Personen wie „Jesus“ existiert haben und dass auch Geschichten aus der Bibel stattgefunden haben. Ich bin aber hier der Meinung, dass Jesus damals einfach nur eine sehr Intelligente und gebildete Person war, welche zB mit seinem Wissen einer Person, die einer temporären Erblindung erlitt, schnell helfen konnte, ich glaube nicht, dass hier irgendwelche übermenschlichen Kräfte oder Götter eine Rolle gespielt haben.

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