Persöhnliche Daten

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6 Antworten

Wenn du Zweifel hast, dann schick die Daten einfach direkt an die Personalabteilung und informiere deinen Chef. Ich wüsste nicht, wozu der Vorgesetzte sie benötigt. Schließlich wäre es allein dein Problem, wenn die Kontodaten fehlen und du deinen Lohn nicht kriegst.

Andererseits sollte es auch kein Problem sein, wenn der Vorgesetzte die Daten weiter gibt, denn auch er sollte dem Datenschutz unterliegen und die Daten nicht missbräuchlich benutzen dürfen. Seltsam ist nur, dass er darauf besteht.

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Hier stellt sich die Frage ob alle Änderungen im Personalbereich über den Vorgesetzten gehen und ob es hierzu eine beschriebene Vorgehensweise gibt. Sollte ein Betriebsrat vorhanden sein so könnte es hierzu auch eine Betriebsvereinbarung geben. Aus dem Datenschutzrecht gibt es hierzu keine Einschränkung. Allerdings muss, wie jeder andere Mitarbeiter der mit Personaldaten zu tun hat auch, der Vorgesetzte die Einhaltung des §5 Bundesdatenschutzgesetz (Datengeheimnis) schriftlich bestätigt haben.

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Das hängt davon ab, wie das in Deinem Unternehmen geregelt ist - erkundige Dich mal beim Personalchef.

Bei mir regelt das der Arbeitnehmer direkt mit der Personalabteilung. Andererseits hat der Vorgesetzte ohnehin Einblick in die Personalakte und könnte sich dort die Daten heraussuchen - was am Ende aufs Gleiche hinausläuft...

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Dein Vorgesetzter benötigt diese Angaben von Dir gar nicht. Wenn Du ihm mitteilst, dass Du an die Personalabteilung alles geschickt hast, ist der Fall für Dich erledigt. Falls Dein Vorgesetzter trotzdem noch nachfragt, dann frage wozu er diese Daten von Dir benötigt. Und warum er von der Personalabteilung dazu beauftragt worden ist. Du könntest auch auf Dein Recht auf informationelle Selbstbestimmung hinweisen und sagen das Du selbst entscheidest, wen Du senible Daten mitteilst. Außerdem teilst Du sonst auch nie Deine Bankverbindung mit, wenn Du kein Geld zu erwarten hast.

Falls Ihr einen Betriebsrat habt, dann frage dort warum Vorgesetzte nach Bankdaten fragen dürfen. Frage den Betriebsrat, ob es eine Betriebsvereinbarung zum Datenschutz gibt. Meistens halten Betriebsräte diese Betriebsvereinbarung gar nicht für notwendig, aus diesem Grund solltest Du ggf selbst für den Betriebsrat kandidieren und später diese BV durchsetzen. Der Betriebsrat ist in der Mitbestimmung, wenn es um das Verhalten im Betrieb geht. Darüber kann sich auch kein Vorgesetzter hinwegsetzen.

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Ich würde den Vorgesetzten direkt mal fragen welchen Grund/Anlass es gibt das er dir dieses abnehmen möchte. Aber du solltest ihm klar machen das du solche Daten ausschließlich selbst an die Personalverwaltung schickst.

Er darf dieseDaten von dir verlangen, aber du darfst dieses auch ablehnen.

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Das ist normal, dann weiß er auch, dass es dort gelandet ist.

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Kommentar von casilein
14.10.2011, 07:02

Aber der Arbeitnehmer kann sich nicht sicher sein....

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