Permanente Übelkeit seit Jahren

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Ich würde Dir raten, mal einen Osteopathen aufzusuchen. Dieser betrachtet den Körper im Ganzen und kann so Rückschlüsse ziehen, die weder ein Allgemeinmediziner noch ein Heilpraktiker betrachten würde. Doch Vorsicht ... nicht jede Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Osteopathen, aber schon sehr viele. Erkundige Dich bitte bei Deiner Krankenkasse, damit es kein böses Erwachen gibt.

Ich leide auch schon seit vielen Jahren an permanenter Übelkeit, allerdings ist bei mir auch die Ursache (hoher Medikamentenkonsum wegen einer chronischen Schmerzerkrankung) bekannt. Ich nehme "Motilium" und das hilft mir auch sehr gut. Das ist freiverkäuflich. Vomex oder Paspertin hingegen verstärken bei mir die Übelkeit nur.

Bei Heilpraktikern würde ich immer sehr vorsichtig sein. Es gibt sehr, sehr viele Scharlatane, die sich wer weiß wie aufspielen, aber letztendlich null Ahnung haben.

Versuche mal bitte, täglich einen geriebenen Apfel zu essen. Es mag jetzt User geben, die sofort sagen "Achtung, Magensäure", aber nein ... ein Apfel wirkt basisch auf den Körper und zählt somit auch nicht zu den Zitrusfrüchten. Er nützt dem Magen mehr, als dass er ihm schadet. Naja, und diejenigen, die jetzt fragen, warum der Apfel gerieben werden sollte ... ganz einfach: das unterstützt die Aufnahme der Inhaltsstoffe und vereinfacht die Verdauung.

Ich wünsche Dir alles Gute!

P.S.: Wenn Du denkst, dass auch ein psychisches Problem dahinter stecken könnte, würde ich an Deiner Stelle auch mal überlegen, eine Psychotherapie bei einem Psychotherapeuten (nicht Psychologen) zu machen. Hier jedoch aber der Hinweis, dass gute Psychotherapeuten wirklich sehr überlaufen sind und sehr lange Wartezeiten haben. Gute Psychotherapeuten haben aber immer auch Zeit für ein Erstgespräch und zudem stets Notfalltermine bereit, wenn wirklich mal die Luft brennt. Zudem noch der Hinweis, dass der erste Psychotherapeut auch direkt der richtige Psychotherapeut für Dich sein muss. Wenn Du merkst, dass die Chemie nicht stimmt und Du nicht glaubst, dass Du demjenigen wirklich ALLES anvertrauen kannst, dann suche einen anderen Psychotherapeuten. Die Krankenkasse zahlt 6 Kennenlerntermine pro Psychotherapeut.

Ach ja ... und vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn Du mal zum Allergologen gehst, um dort einen Allergietest auf Lebensmittel zu machen. Solche Symptome, wie Du sie beschreibst, können auch mal auf eine Glutenunverträglichkeit oder Laktoseunverträglichkeit hindeuten.

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@Sternenmami

Danke für deine Hilfe. Ich habe mir jetzt einen Termin beim Allergologen gemacht.

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@Nickita20

Ich denke, der Weg zum Allergologen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Diagnose und somit auch zur effektiven Therapie.

Viel Glück und gute Genesung!

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Hast du neben Laktose-/Fruktoseintoleranz auch mal dran gedacht, dass es sich vielleicht um Unverträglichkeiten durch Zuckerersatzstoffe, Gluten/Weizen, Bleigehalt (in Leitungswasser) oder Zusätze wie Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel oder Farbstoffe handeln könnte? Klingt vielleicht im ersten Moment etwas abstrus für den, der das nicht kennt. Ich habe 2 Freundinnen, bei denen die genannten Dinge vorliegen, und beide haben ganz ähnliche Symptome (gehabt). Die Berliner Charité ist hier u. U. ein geeigneter Anlaufpunkt, eine meiner Freundinnen hat sich dort schon vor Jahren erfolgreich diagnostizieren und initial behandeln lassen.

Sollte das seelischen Ursprung haben ? möglich ist das schon. Du kannst es auch mit Relli versuchen . Ich hatte immer son Aufgeblasenen Bauch nach dem Essen. das ist davon besser geworden. Das bindet überschüssige Magensäure.

Was ist der Unterschied zwischen einem Papillom im Magen und einem Magengeschwür?

Ich (weiblich, 19 Jahre alt) leide seit über einem Jahr an Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und starke Schmerzen im Oberbau nach der Nahrungsaufnahme sowie manchmal nach dem Trinken. Die Beschwerden sind im Laufe der Zeit immer stärker geworden. Mittlerweile treten die Beschwerden auch bei nüchternem Magen und Nachts auf, hinzu kommt noch, dass ich festgestellt habe, dass ich Kreislaufprobleme habe wenn die Beschwerden besonders stark sind. Ich trinke keinen Alkohol, rauche nicht und würde meine Nahrung und Umgebung als normal einstufen. Meine Hausärztin hat mich auf Zöliakie getestet, jedoch nachdem ich schon über eine Woche auf Gluten verzichtet habe. Ich wurde an einen Gastroenterologen überwiesen, welcher eine Gastroskopie mit der anschließenden Diagnose Papillom durchgeführt hat. Ich hatte vor 2-3 Jahren eine Gastritis für die nur das Helicobacter Bakterium als Ursache in Frage kommt. Daher hatte ich zunächst angenommen, dass ich eventuell unter einem Magengeschwür leiden könnte, da die Symptome schließlich übereinstimmen und Helicobacter das Entstehen von Magengeschwüren begünstigt. Mein Gastroenterologe jedoch sagt, dass durch die Gastroskopie nicht ersichtlich wurde woher die Symptome stammen und möchte deshalb Ende diesen Monats zunächst einen Ultraschall durchführen und im Februar nächsten Jahres einen Test auf Lactose Intoleranz. Mir stellt sich nun die Frage ob ein Papillom soweit unbedenklich ist als dass man nichts dagegen tun muss (Besteht nicht eine erhöhte Gefahr, dass daraus Krebs entsteht? ) und ob es keinerlei Symptome hervorruft, wenn es sich im Magen befindet. Außerdem frage ich mich ob es bei Oberbauchbeschwerden nicht besser wäre Medikamente gegen das Helicobacter Bakterium zu verschreiben. Ich bedanke mich schonmal im Voraus für eure Antworten.

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