PDF-Darstellung (Bilder) und Druck - ist auf PDF-Darstellung Verlass, wenn im Photoshop Bildschärfe ok?

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4 Antworten

Wenn du z.B. im PS im Menü Ansicht die Größenangabe "tatsächliche Pixel" wählst, siehst du dein Bild in der Originalgröße (100%) auf dem Bildschirm. Ist es dort scharf dargestellt,(wenn auch unter Umständen viel zu groß für den Bildschirm) wird es auch sonst scharf sein. Zu beachten ist, dass die Skalierung der PDF-Dateien im Acrobate Reader unscharfe Bilder und Texte erzeugen kann.

Die Darstellung am Bildschirm ist nicht maßgeblich. Jedoch mußt Du eines beachten: Beim Generieren eines PDFs, werden je nach Einstellungen in den Optionen, u.U. die Auflösung der enthaltenen Pixelbilder geändert. Wenn Du mit dem Acrobat arbeitest, solltest Du zur Kontrolle unter dem Menüpunkt "Dokumente" einen Preflight machen. Dort gibt es die Möglichkeit, eine Liste aller Bilder im Dokument anzuzeigen und jeweils die Auflösung zu ersehen.

Die Monitore haben unterschiedliche Grundauflösungen. Meiner z.B. hat 99 dpi. Die größte Schärfe erhält man natürlich in der Grundauflösung, weil da keine Pixel interpoliert werden müssen.

Vergiss die 300dpi und rechne aus wie groß (in Pixel) das Bild auf dem Screen erscheinen soll. Dann passe es in PShop an. Importiere es als PDF und achte darauf, daß es 1:1 wiedergegeben wird.

Hier geht es aber nicht um Bildschirm-, sondern um Druckauflösungen und da sind 300 dpi schon erforderlich.

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Für optimalen Druck sind mindestens 300 lpi notwendig. Die Kontour-Schärfe der Bilder kann man in Photoshop beurteilen wenn man >Ansicht>tatsächliche Pixel wählt.

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Ein unkalibriertes Monitorbild liefert nur ungenügende Hinweise darauf, ob eine Datei für den Druck geeignet ist, oder nicht.

Um der Druckerei eine bestmögliche PDF-Druckdatei zu bieten, sollte grundsätzlich bei der PDF-Kodierung "Presse" bzw. "Press-Quality" ausgewählt werden. Hier werden die Bilder bei der bikubischen Neuberechnung auf 300 Pixel pro Zoll, einfarbige Bilder gar auf 1.200 Pixel pro Zoll (nach CCITT Group 4) berechnet, die Gesamtkomprimierung ist gleich null. Letztgenannte sollte im PDF-Filter auf "Automatisch" gestellt werden. Für den Druck sollte noch im "Erweitert"-Menü als Farbprofil "CMYK" und "Euroscale Coated v2" ausgewählt werden, es sei denn, es wird nach Pantone gedruckt.

Wenn du des Öfteren auf diesem Gebiet arbeitest, empfehle ich dir die Anschaffung eines kalibrierten Arbeitssystems, das heißt: einen kalibrierbaren Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln (genormt nach Adobe RGB mit 12bit-Gammakorrektur), das dazu gehörige Farbmesssystem (Spyder PRO oder blue eye) sowie einen kalibrierten Drucker um eigene Proofs herzustellen. Allerdings ist ein solches System, insbesondere der Monitor, nicht billig. Der Bildschirm kostet mindestens 2.500 Euro.

Ich selbst arbeite mit einem LaCie 526 und dem Kalibrierungssystem Spyder PRO und alle gedruckten Aufträge sehen exakt so aus wie auf dem Monitor.

@pooky: da kann man ja direkt neidisch werden! Ich hab leider nur einen unkalibrierten 20,1"-Monitor. Meine Posters werden aber mit einiger Erfahrung auch ganz gut. Leider ist die Darstellung an meinem Monitor immer etwas anders, weil ich keinen Auflicht-Monitor habe ;-))

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Ein unkalibriertes Monitorbild liefert nur ungenügende Hinweise darauf, ob eine Datei für den Druck geeignet ist, oder nicht.

aha!!! :-))

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