Pc - Süchtig (Hilfe)

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Hey, ich kenne das! So eine Pc-Sucht ist ne schwierige Sache da wieder raus zu kommen. Ich bin davon weggekommen, nachdem meine Therapeutin (war unter anderem deshalb auch in Therapie, jedoch noch aus anderen Gründen) mir meinen Laptop immer wieder "weggenommen" hat. Erst nur so für 1 Woche. Und dann hat ich ihn eine Woche wieder. Natürlich mit dem resultat das ich gezockt hab ohne Ende. Und dann war er mal für 2 Wochen weg. Zuanfang war es die Hölle!! Später wurde es dann etwas leichter. Irgendwann hab ich von mir aus immer verlängert... Aus 1 Woche wurden 2. Aus 2 dann 3 Wochen... Und schwups die wups war ich auf 2,5 Monate ohne Lapotp! Das Spiel hatte ich zwischendrin gelöscht. Seitdem habe ich es NIE wieder gespielt! Ich habe langsam wieder etwas anschluss in sachen soziales Umfeld gefunden. Schule...das hat etwa 3-5 Monate gebraucht bis ich wieder einigermaßen konzentriert lernen konnte. Aber das viele spielen macht einem körperlich auch zu schaffen. Also: Ich würde dir vorschlagen, gibt jemandem dein Pc, lösche das Spiel von deinem Pc. Es ist eine harte Variante, aber: Das Leben findet HIER statt und nciht in einer virtuellen Welt! Du kannst nur HIER etwas erreichen und in der virtuellen Welt wird das niemals real werden!

LG und viel Glück und Kraft Knuddelbaerle- Wenn du fragen oder so hast, kannst du mich gerne anschreiben :)

Ich vermute mal, dass während ich meine Antwort schreibe, 100 mal der Kommentar kommt "dann lass es doch einfach". So gut wie niemand weiß oder kann verstehen, dass die Computer-Sucht eine Sucht ist, die man genauso wie ein Alkohol- oder sonstiges Drogen-Problem einstufen sollte. Zwar macht sie nicht den Körper auf den ersten Blick kaputt, aber dafür auch einen Teil des Lebens.

Ich erzähle dir mal, wie das bei mir war.

Als ich fast 14 Jahre alt war, bin ich zusammen mit meinen Eltern von Hessen nach Berlin umgezogen. Ich war damals (und manchmal auch noch heute) ein sehr introvertierter Mensch, der sich an alles klammerte, was ihm vertraut war, somit auch an die alten Freunde. Ich wollte keine neue Stadt und neue Freunde, deswegen war ich extrem allein.

Da ich aber weiter mit mienen Freunden telefoniert habe, haben eine Freundin und ich uns überlegt, wie wir zusammen wenigstens noch irgendwas spielen können. So kamen wir damals zu MMORPGs. Es hat harmlos angefangen - mal eine Stunde hier, mal da - aber dann wurde es (besonders bei mir) immer schlimmer. Es endete in meinem Fall damit, dass ich bis zu 18 Stunden am Tag oder noch länger dieses Spiel, das ich nun nicht namentlich erwähnen werde, gespielt habe. Ich habe dazwischen knapp 3-4 Stunden geschlafen, manchmal sogar gar nicht. Ich war rund um die Uhr agressiv (nein, ich habe niemanden verprügelt, aber ich war einfach sehr zickig) und habe mit niemandem mehr ein Wort geredet. Ob in meinem Zimmer abends das Licht an war, war mir auch sowas von egal, also saß ich da in meinem stummen Kämmerlein. Wenn ich parallel mit der Freundin telefoniert habe, mit der ich das Spiel gespielt habe, hat meine Mutter mir sogar das Essen auf mein Zimmer gebracht, weil sie uns nicht beim Telefonat stören wollte.

Vor dem Umzug war ich eine klare Einser-Schülerin und wurde sogar gemobbt, weil ich so eine "Streberin" war. Nach dem Umzug und durch das Spiel, war ich mehrere Male versetzungsgefährdet. Erst in der zwölften Klasse, also 4 Jahre später stand es so schlimm, um mich, dass ich beinahe auch noch durchs Abi geflogen wäre und mir die Lehrer sogar rieten die Schule zu verlassen.

Ganz genau diesen Rat habe ich damals gebraucht, um endlich mal aufzuwachen. Ich habe mich zwar noch nicht dazu durchringen können, meinen Account zu löschen, aber wenigstens das Spiel von meinem PC zu entfernen. Gut, es hat anfangs nur bis zu den nächsten Ferien, also ca. 4 oder 5 Wochen gereicht, aber es war der erste Schritt. In Mathe war ich von einer 5 (!) auf eine 1 (!) aufgestiegen und naja.. die anderen Fächer blieben im unteren Mittelfeld. Dann spielte ich nochmal 3 Monate, bekam wieder eine schlechte Klausur und brach wieder ab. Diesmal knapp 1 Jahr lang. Dann habe ich aus Stress heraus (nach 1 ganzen Jahr!) auf einmal wieder damit angefangen, obwohl ich dachte, es wäre überstanden. Diesmal war es mitten in meinen Abiturprüfungen. Ich habe es knapp 3 Wochen lang gespielt, dann wieder gemerkt, dass ich wirklich arbeiten muss und mich davor nicht verstecken kann und will. Ich habe alles, was ich jemals in diesem Spiel besessen habe (und ich gehörte damals unter die Top 500 Spieler aus ca. 10 Millionen) an "Freunde" aus dem Spiel verschenkt und den Account verschenkt mit der Bitte, meine Account-Daten zu ändern. Jetzt spielt ein "Kumpel" den Account weiter, von dem ich nie wieder etwas gehört habe.

Wie du siehst, war in meinem Fall die Schule der einzige Retter, weil ich vor der Sucht mal ziemlich große Träume hatte, die sich nur mit einem Studium, also auch einem Abi verwirklichen ließen. Kein einziger Freund von mir und auch nicht meine Familie konnten mir helfen - da musste ich ganz alleine durch. Die Freundin, die das auch spielte, spielte zwar nie so lange an einem Tag, aber über die gesamte Phase hinweg spielte sie viel länger als ich. Sie war auch der Hauptgrund, warum ich 2 mal wieder angefangen hatte, sogar nach so langen Pausen.

Du musst dir bewusst werden, dass das alles in dem Spiel nur eine Scheinwelt ist. Wenn du heute aufhörst zu spielen, wirst du nie wieder von einem der Leute etwas hören. Auch mit deinen im Spiel erreichten Erfolgen kannst du in deinem Leben nichts anfangen. Und egal, wie blöd einem manches im reellen Leben erscheint - man muss da durch, es kommen auch wieder schönere Zeiten.

Und mach am besten einen endgültigen Cut. Nur so klappte es bei mir. Als mein Account weg war, konnte ich nicht mehr zu meinem virtuellen Leben zurückkehren und ich habe mir auch keinen neuen Account mehr gemacht. Jetzt habe ich dieses Spiel seit knapp 2 Jahren nicht mehr gespielt. Ab und zu, wenn ich sehr gestresst bin, will ich es wieder installieren. Aber ich führe mir jetzt jedes Mal wieder vor Augen, wie das alles abgelaufen ist und dann lasse ich es.

Ich hoffe meine persönlichen Erfahrungen helfen dir weiter. Ansonsten gibt es auch Therapeuten, die genau auf dieses Thema ausgerichtet sind.

Liebe Grüße und "gute Besserung", Kaddie

Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du mir natürlich jeder Zeit schreiben.

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