PayPal hat das Geld einbehalten! Was nun?

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6 Antworten

Auch du als Verkäufer musst die AGB von Paypal akzeptieren.und da steht nun mal eindeutig, dass ein versicherter Versand Pflicht ist, wenn du als Verkäufer auch geschützt werden willst. Der Käufer sagt, es ist nichts da, du sagst, du hast verschickt, kannst es aber nicht beweisen. Das nennt man Lehrgeld zahlen.

Und der Käufer kann erst nach einer bestimmten Zeit den Fall melden, eben damit du als Verkäufer nachforschen kannst. Soweit ist also alles in Ordnung. Natürlich könnte der Käufer deinen Fehler ausnutzen, aber genauso ist es möglich, dass er wirklich nichts bekommen hat. Mit Verdächtigungen also immer aufpassen ;-) aus Sicht des Käufers könntest auch du derjenige sein, der nichts verschickt hat.

Also lern was draus, manche Erfahrungen sind halt teuer

damit hast du ein hoffentlich einmaliges lehrgeld bezahlt. bei artikeln, die mit paypal verkauft werden (müssen) ist es "lebenswichtig", sie immer versichert zu versenden, da sich paypal nicht um gegenteilige deutsche rechtsvorschriften kümmert (versandrisiko bei privaten verkäufen liegt beim käufer), sondern immer bei reklamationen dem käufer sein geld erstattet.

wenn du dazu noch eine versandpauschale mit versichertem versand gefordert und erhalten hast, könnte das auch die "rache" des käufers für deine versandabzocke sein, zumindest sieht das der käufer so.

@TheDamage17

Den kapitalen Fehler hast tatsächlich DU begangen, du wirst leider Lehrgeld bezahlen müssen.

Es hilft auch nicht weiter, wenn du nun den Käufer verdächtigst.

Die Sachlage ist die, dass, wenn ein Käufer einen "nicht gelieferten" Artikel meldet, paypal vom VERkäufer den Versandbeleg/Sendungscode anfordert.

Kann er diesen NICHT liefern, bekommt der Käufer sein Geld zurück - ohne Wenn und Aber.

Versandbelege/Sendungscodes gibt es grundsätzlich nur bei versichertem Versand oder beim Versand per Einschreiben.

Sogar wenn also beim Angebot aber ein "unversicherter Versand" z.B. Päckchen, Brief oder Warensendung vereinbart war oder gar der Käufer dies ausdrücklich verlangt, hat über paypal auch der private VERkäufer trotzdem den schwarzen Peter: Bei gemeldetet Nichtlieferung wird dem Käufer das Geld erstattet.

Das eigentlich ist m. E. ja nicht das Problem, paypal darf ja gerne erstatten wie paypal lustig ist; die Problematik sehe ich dahingehend, dass paypal dem Verkäufer diesen Betrag i.d.R. wieder belastet. Darin sehe ich eine Diskrepanz zum BGB, das eindeutig besagt, dass Versendungskauf der KÄUFER das Transportrisiko ab Einlieferung beim Versender trägt.

siehe § 447 BGB

http://dejure.org/gesetze/BGB/447.html

Um diese Diskrepanz von paypal-AGB und deutscher Rechtssprechung zu klären, müsste aber wohl mal ein geschädigter Verkäufer dagegen klagen.

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Man kann einen Fall erst nach einer Wartezeit in der Größenordnung eröffnen. Ich dachte es wären 14 Tage gewesen...

Und ja, wenn er dabei bleibt, nichts bekommen zu haben, bist du evtl der Dumme.

Das sieht wohl schlecht für Dich aus, Du hast Dich nicht an die Regeln gehalten :-(

Du hättest als versichertes Paket verschicken müssen

Passieren wird, das PayPal dem Käufer das Geld zurückerstattet

Aber er meint ,dass er das Geld noch nicht bekommen hat ,obwohl PayPal das Geld einbehalten hat ! Was jetzt ?

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@TheDamage17

Ja das wird er dann ja mit Ebay/Paypal zu klären haben. Das ist ja nun nicht in deiner Verantwortlichkeit.

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Gebe eine Eidesstattliche Versicherung ab.

Das wird paypal nicht interessieren...

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@user1545

Das muss Paypal interessieren. Sonst machen sie sich der Beihilfe zum Betrug strafbar.

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