PayPal Fehler Zahlungseingangsdatum (Inkassoforderung)?

7 Antworten

Nicht alle Banken und Firmen akzeptieren Echtzeitüberweisungen.

Wenn PayPal an das System nicht angeschlossen ist, wird die Zahlung erst in ihrem ersten Zahllauf am 14. dort eingegangen sein, immerhin hast du mit 17:39 Uhr "recht spät" überwiesen. Da kann tatsächlich der letzte Verrechnungslauf vom 13. bei PayPal schon abgeschlossen gewesen sein.

Genau deshalb ist es unglücklich Zahlungen bis zum letzten Moment hinaus zu zögern, erst Recht bei Zahlungserinnerungen (auch eine Form der Mahnung), fällig wäre die Zahlung ja schon längst gewesen. Lerne daraus und bestelle zukünftig nur, wenn du es dir auch leisten kannst.

Wende dich an das Inkasso, informiere sie, dass du am 13. abends noch gezahlt hast und warte auf ihre Antwort.

Mir ist ein Fehler passiert. Habe am 13. Januar 2020 gezahlt nicht 2019

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@Nelson76

Kein Problem, das habe ich schon verstanden. Momentan schrieben viele noch aus Gewohnheit 2019 statt 2020.

Der Guthaben-Transfer von Paypal zum eigenen Konto soll schneller werden.

Das heißt nicht, dass sie Echtzeitüberweisungen in beide Richtungen unterstützen. Dort ist nur die Rede von Zahlungen von PayPal weg. Mag verwirrend sein, aber das sind 2 verschiedene Dinge die Zahlungen zu senden oder zu empfangen.

Ich habe ein Bankkonto, da kann ich zwar Echtzeitüberweisungen bereits bekommen, aber noch nicht selber senden, da die technische Umsetzung noch nicht fertig ist.

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@Chewbaccaa

Nen hhahaha Artikel am 22.11.19 gekauft und am 13.01.20 gezahlt

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@testwiegehtdas

Inkasso hat mir Frist bis 23.01.2020 gegeben die 72 EUR zu zahlen. Ich hab den aber jetzt mal eine Nachricht geschrieben und hoffe das eine Antwort kommt. Wie hoch wäre der Forderungsbetrag nach der 23.01.2020 Frist wenn ich nicht zahle und Einwendung gemacht habe bzw. denen eine Nachricht geschrieben habe? Die haben meine Nachricht empfangen und geschrieben das die meine Nachricht bearbeiten werden und eine Antwort per Post kommt.

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Das PayPal deine Zahlung erst einen Tag Später zuordnet ist ganz normal. Eigentlich sollte bei der Echtzeit Überweisung ein vermerk stehen das nicht jede Bank das unterstützt und es trotzdem einen Werktag dauern kann.#

72 Euro nur an Mahnkosten wären Wucher und unrechtmäßig. Man darf nur die Tatsächlichen Kosten fordern, es gib wohl einen Pauschalbetrag von 5 Euro, Verzugszinsen und Post kosten. 100% sicher bin ich mir nicht wie sich das aufteilt.

Mal davon ab das du bezahlt hast, kam das schreiben mit den 72 Euro bevor du bezahlt hast oder danach? Wenn es danach kam steht normalerweise drin "Sollten sie bereits bezahlt haben bla bla"

Ich habe die Rechnung mit PayPal schon beglichen. Es kam direkt danach die Forderung vom PayPals Inkassounternehmen infoscore.

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100% sicher bin ich mir nicht wie sich das aufteilt.

Der Grundgedanke ist richtig. Der Pauschalbetrag liegt eigentlich eher bei etwa 1€. Manche Gerichte akzeptieren auch etwas mehr. Im Prinzip aber nur, weil kein Richter sonderlich viel Interesse hat, das genauer aufschlüsseln zu lassen um es zu prüfen.

Mit 1€ ist man bei den Sachkosten (Strom/Papier/Toner/Briefporto) auch verdammt gut bedient als Gläubiger. Personalkosten sind nicht umlegbar.

das nicht jede Bank das unterstützt

Richtig, eine Whitelist gibt es auch irgendwo. Aber es gibt durchaus eine Art von Verbindlichkeit, gerichtet an die Länder des SEPA-Zahlungsraums. Rechtlich würde ich dann halt mal sagen, dass es eher Pech des Gläubigers ist, wenn er sich weigert, das umzusetzen. PayPal ist schließlich eine Bank ;-)

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Es stand nichts drin von Sollten Sie bereits bezahlt haben bla bla bla...

Auf Anweisung unserer Auftraggeberin machen wir vorerst Inkassokosten in Höhe von 43,20 EUR als Verzugsschaden geltend (§§ 280, 286 BGB). Dies entspricht einer 0,8 Gebühr gemäß § 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG zzgl. Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG. Falls innerhalb der genannten Frist keine Zahlung eingeht oder keine begründete Einwendung vorgebracht wird, wird das Inkassoverfahren fortgesetzt und eine Inkassovergütung in Höhe von 70,20 EUR geltend gemacht. Dies würde einer 1,3 Gebühr gemäß § 13 RVG i.V.m. Nr. 2300 VV RVG zzgl. Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG entsprechen.

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@Nelson76

Na du hast ja erstmal der Inkasso Forderung widersprochen wenn ich das richtig verstanden habe, da du ja bereits bezahlt hattest. Ich hoffe du hast eine Fristgesetzt für eine Rückantwort und das ganze per Einschreiben gemacht damit du was in der Hand hast.

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@MiraTaria

ja die haben mir den Erhalt meiner Nachricht bestätigt nur habe Angst dass aus den 72 EUR nicht das doppelte wird haha

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Jetzt schreibt PayPal ein Tag später: Wir haben ihre Zahlung erhalten Zahlungseingangsdatum: 14. Januar 2019

Das System von PP das regelmäßig auf neue Zahlungseingänge überprüft & die Zahlung zuordnet, arbeitet nicht im Minutentakt sondern alle paar Stunden weil da eben ein sehr hoher Zahlungsverkehr stattfindet. Kann natürlich sein dass die Zahlung daher erst am 14. "gesehen" wurde. Im Regelfall sollte eine Echtzeitüberweisung aber als Nachweis gelten (wenn zb. nicht vor 1 Min vor 0 Uhr gezahlt wurde) dass das die Zahlungsfrist eingehalten wurde.

dass PayPal's Inkassounternehmen jetzt aufgrund PayPal's Fehler von mir eine Forderung in Höhe von 72 EUR verlangt wegen Zahlungsverzug.

Die 1. gute Nachricht: Nicht durchsetzungsfähig:
Da das Inkasso, vermutlich KSP oder Infoscore, ein Masseninkasso ist, wären hier MAXIMAL 15 € Inkassogebühr + 3 € Auslagen zu bezahlen gemäß BGH-Urteil aus März 2019.

Deine Zahlung ist, wie du sagst vor 18 Uhr, am 13.01. überwiesen worden & verbucht. Der Rest ist das Problem von PayPal. Klagen wird das Inkasso niemals & ich würde dem Inkasso einfach schreiben dass du nicht weißt was die von dir wollen, da du keine offenen Rückstände bei PP hast.

Woher ich das weiß:Hobby – seit über 16 Jahren mit Inkasso's zu tun.

Danke erstmal für deine Antwort. Ja, genauso hab ich's gemacht. Wobei es die Letze Erinnerung von PayPal war. Aber bei Zahlungserinnerungen gibt es ja keine Kosten oder?

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@Nelson76
Aber bei Zahlungserinnerungen gibt es ja keine Kosten oder?

Das liegt im Ermessen des Hauptgläubigers.
Die ersten Mahngebühren (max. 3,00 €)wären erst ab der 2. Forderung vom Gläubiger zulässig & wenn diese per Post kommt. Mahngebühren bei einer E-Mail betragen wahrscheinlich nicht einmal 0,10 €.

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@Nelson76

Naja doch es gibt schon die Möglichkeiten Mahngebühren zu berechnen.

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Zunächst prüfe das mit den Zahlungsbestimmungen deiner Bank. Einige Banken haben nach wie vor Verwaltungsläufe und buchen das in bestimmten Zeiten abends/nachts tatsächlich erst am nächsten Tag.

Wenn du sicher bist, dass das wirklich am 13.1. verbucht wurde, dann ist alles in Ordnung. Eine Frist schließt den ganzen 13.1. mit ein, also bis Tagesende. Da PayPal als Bank zwingend an SEPA und damit auch an den SEPA-Blitztransfers (oder wie du nun genau heißten) teilnimmt, muss PayPal auch das Tagesende abwarten. Dass die das Geld erst am 14. verbuchen, ist ein Verstoß gegen die SEPA-Zahlungsrichtlinien und damit ausschließlich deren persönliches Problem.

Das Inkasso kann dir insoweit gar nichts.

Davon abgesehen gibt es viele weitere Gründe, warum man Inkassokosten bei Konzernen wie PayPal ohnehin nicht zahlen muss.

Woher ich das weiß:Hobby – Mitglied AK Inkassowatch, jahreslanges Studium

Bin bei der Sparkasse, normal sollte das ein Fehler sein von PayPal's Mitarbeitern. Echtzeit-Überweisung. Dort steht auch Wertstellungsdatum und Buchungsdatum: 13.01.2019

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@Nelson76

Paypal ist ja bei der Deutschen Bank die akzeptiert ja Echtzeit Überweisungen das heißt das Geld war Pünktlich (max 30 Min. nach Auftrag) auf dem Konto von Paypal, da hat wohl jemand zu spät nachgeschaut

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Es war eine letzte Zahlungserinnerung von PayPal. Und bis dahin hat man doch keine Mahnkosten oder? Weil PayPal hat geschrieben, wenn man nach der letzten Erinnerung nicht zahlt, entstehen Kosten...

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Wenn dir eine Frist zur Zahlung am 13.01. genannt wird, und du erst am 13.01. überweist, dann bist du in Zahlungsverzug und eine Inkassoforderung ist erstmal berechtigt.

Du bist hier genau 0% im Recht!

Lies nochmal die Frage: Da steht "Echtzeitüberweisung". Das geht seit einiger zeit und da hat es nur noch wenige Minuten Banklaufzeit.

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@mepeisen

Offenbar nicht.....wenn das Geld erst am 14.01. eingegangen ist, dann ist das Geld erst am 14.01. eingegangen.....

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@Orothred23

Orothred23 sie haben überhaupt keine Ahnung. Bitte nicht antworten, wenn Sie keine ausschlaggebenden Argumente haben. Danke

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@Orothred23

Das ist das Problem von PayPal. Das ist eine Bank und wenn die sich weigern, die SEPA-Zahlungsrichtlinien korrekt umzusetzen, ist das deren eigene Schuld.

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@mepeisen

Bin bei der Sparkasse, normal sollte das ein Fehler sein von PayPal's Mitarbeitern. Echtzeit-Überweisung. Dort steht auch Wertstellungsdatum und Buchungsdatum: 13.01.2019

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@Nelson76

Das Wertstellungsdatum auf DEINEM Konto hat NICHTS mit einem Zahlungseingang beim Empfänger zu tun. Bitte nicht anderen Leuten vorwerfen, sie hätten keine Ahnung, wenn man selbst offenbar nicht weiß, was da abläuft....

Du bist nach wie vor nicht im Recht......

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@Orothred23

Buchungsdatum 13.01.2019 hast du vergessen. :) Das hat sehr wohl was mit Zahlungseingang zu tun.

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@Nelson76

Nein....absolut nicht. Das ist das Buchungsdatum der ABBUCHUNG von DEINEM Konto.....

Auch das hat mit einer Buchung eines Zahlungseingangs auf einem Empfängerkonto NICHTS zu tun.....

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