Pauschalbetrag (Nebenkosten) für die Einkommenssteuer.?

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3 Antworten

Das sind Eure ganz privaten Angelegenheiten. Da gibt es nichts beim Finanzamt abzusetzen. Kein Mieter und kein Eigenheimer kann Baumarkteinkäufe, Heizöl o. ä. von der Steuer absetzen.

Eine Ausnahme gibt es wohl: Der Eigentümer eines Hauses, das noch eine vermietete Wohnung beinhaltet, kann alle Kosten, die das ganze Haus betreffen anteilig nach der Fläche der vermieteten Wohnung ansetzen.

Beispiel 1: Reparaturen am Dach. Zwei Wohnungen a 100 m², davon eine vermietet: 50 % der Kosten können abgesetzt werden.

Beispiel 2: Neuer Fußboden in der selbst genutzten Wohnung kann nicht abgesetzt werden. Der in der vermieteten Wohnung schon.

In Eurem Fall könnte allenfalls die Schwiegermutter die Kosten anteilig geltend machen. Sie müßte Euch die Ausgaben erstatten und sie dafür bei ihrer Steuererklärung angeben.

für die einkommenssteuer spielt miete und nebenkosten keine rolle, da ist nichts abzusetzen. nur beim kauf kann man befristet die finanzierung als besondere ausgaben geltend machen.

wenn ihr gegen übernahme von anderen kosten und arbeiten keine nebenkosten (wie andere mieter) zahlen müsst, ist das doch angesichts der riesigen wohnfläche schon ein enormer vorteil. sollte das aber in extreme arbeit und kosten ausarten, müsst ihr über die ganze situation nachdenken, ob sich das noch für euch lohnt.

Wie kann man die Finanzierung als besondere Ausgaben geltend machen? Was sind "besondere Ausgaben"? Wo steht das im Gesetz?

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@Bakaroo1976

lade dir mal "elster" herunter und schau dir die einzelnen bereiche einer einkommenssteuer-erklärung an, da findest du alles inkl. der dazugehörigen regeln und gesetze. für die eigengenutzte wohnung/haus (als besitzer - steuerliche förderung des eigenen wohnraums) kann man diese kosten absetzen, aber nicht als mieter

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@noname68

Steuerliche Förderung des eigenen Wohnraums? Die Eigenheimzulage gibt es schon lange nicht mehr.

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@noname68

Ich nutze Elster - wo und in welcher Anlage finde ich etwas dazu? Ich kann mir vorstellen, dass man hinsichtlich der Schuldzinsen, die eigentlich auf den selbstgenutzten Anteil entfallen, bei gemischter Nutzung etwas erklären kann. Aber wo? Und wo finde ich die gesetzliche Grundlage?

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Empehlung, kenne Eure weiteren finanziellen Verhältnisse nicht, konsultiert einen Steuerberater...!!!

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