Patronenauswurf

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Hallo Genius. Ich hab dir mal zwei Bilder eingestellt. Sie zeigen die Patronenkammer einer Selbstladebüchse. Einmal ohne Abdeckrahmen von der Seite (Bild 1) und einmal von unten durch den Magazinschacht (Bild 2). Auf beiden Bildern ist im Schlitten neben dem Schlagbolzen ein halbmondförmiges Blech zu sehen: Das ist die Kralle, die die Patrone an ihrem Rand einhakt und aus dem Lauf zieht. Auf dem Bild 2 sieht man in der Mitte ein Blech, daß von oben in den leeren Raum ragt. Ebenso sieht man es auf Bild 1 in der Bildmitte. Das ist das Anschlagblech, welches der Hülse den Kick nach aussen gibt. Wenn der Schlitten durch den Rückstoß nach hinten schlägt bleibt die Hülse (mitgezogen von der Kralle) an diesem Blech hängen und wird raus geschleudert. Die Aussparung im Schlitten für das Auswurfblech ist im Bild 1 ebenfalls gut zu erkennen. Das Gewehr ist leer gespannt d.h. der Schlitten ist am hinteren Anschlag, das Magazin fehlt.

Bild 1 - (Technik, Waffen) Bild 2 - (Technik, Waffen)

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Es gibt am zurückschnellenden Verschluss einen Haken oder Auswerfer. Der krallt sich beim Schuss am Patronenboden in die Rille der Patronenhülse, zieht sie aus dem Patronenlager heraus nach hinten. Dann gibt es die Auswurföffnung, an der bestimmte Falze die Hülse in Richtung Auswurffenster lenken. Dort fliegt sie dann raus.

Der Verschluss hat eine auszieherkralle, die die hülse am "rand" festhält. Beim "Zürückgleiten" des Verschlusses hält die Kralle die Patrone fest und nimmt sie mit. Der Verschluss hat "unten" eine Längsnut in der der mit dem Gehäuse feststehende Auswerfer befindet. Wenn nun der Verschluss mit der Hülse am Auswerfer ankommt wird die Hülse-die Kralle hält sie noch immer bei dem weiteren Rücklauf-in Dreh-Richtung "Kralle" ausgeworfen und der Verschluss geht weiter zurück..

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