Patienverfügung und PEG?

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2 Antworten

Wenn die Pat.Verfügung gültig ist muss sie befolgt werden. Man sollte es erstmal im Guten versuchen. Falls das nicht erfolgreich ist kann man zu einem , in Patientenrecht kompetenten, Anwalt gehen und sich dort Rat und Unterstützung holen. (kostet natürlich was)Wenn sich aber scho v i e r Jahre niemand um den Sachverhalt gekümmert hat stimmt mich das etwas bedenklich.Ist die Patientin denn daheim oder in einem Pflegeheim? Ist der Sohn immer noch der Bevollmächtigte oder hat sich da etwas geändert? Sie sehen, das das alles nicht so ganz einfach ist. Noch ein Rat von mir: Sollte die Pat.Verfügung nicht korrekt erstellt worden sein m u s s man den sog. mutmaßlichen Willen des Patienten feststellen und dann danach handeln. Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

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Kommentar von xnlbxrk
28.11.2016, 17:47

Hey, danke für die Antwort. Damals galt noch nicht dieses gesetz vom Bundesgerichts Hof, dass der Arzt sich an die PV halten muss sondern er musste alle lebenserhaltenden Massnahmen ergreifen hat man mir so gesagt! Und jetzt hat sie ja wieder was geändert, es heisst man muss die PV konkret verfassen..aber was ist da unkonkretes dran "keine künstliche Ernährung" - deswegen müsste die PEG meiner Meinung nach weg.. Warum sich keiner so lange gekümmert hat kann ich leider nicht sagen/verstehen :(

Die Patientin zieht an der PEG wenn sie es mit der Hand ertastet hat und zeigt mit ihrer Mimik, dass sie sehr unzufrieden ist .. Kann leider nicht mehr sprechen und richtig gestikulieren :(

Der Sohn ist immer noch der bevollmächtigte. Ich darf nur leider kein Beratungsgespräch führen, da dies meine Kompetenzen als azubi im zweiten Lehrjahr über steigt..

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Normalerweise ist Folge zu leisten. Ich habe allerdings schon des öfteren gehört, das sich daran nicht gehalten wird.

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