Patientenverfügung wie lange gültig und ist eine ausgefüllte Vorlage aus dem Internet gültig, muss man die mit dem Arzt besprechen?

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5 Antworten

Hallo

generell sind die auch ohne Arztgespräch gültig. Es ist aber besser, wenn ein Arzt bescheinigt, dass er dich über die Folgen aufgeklärt hat und du damit einverstanden bist. Außerdem ist es immer gut, wenn du jährlich das Datum neu einträgst und nochmals unterschreibst. So kannst du sicher sein, dass die PV deinem aktuellen Willen entspricht.

Die PV aus dem Netz sind nicht die schlechtesten. Du kannst ja auch eigene Zusätze dazu schreiben, wenn dir was so nicht gefällt bzw. du eine Erweiterung willst. Außerdem ist es gut, wenn du jemanden hast, der bereit ist, deinen Willen auch durchzusetzen und diese Person auf der PV auch einzutragen, mit Adresse und Erreichbarkeit. Das mus kein Angehöriger sein, das können Freunde oder auch ein Arzt sein, wenn der es denn will. Das gilt es natürlich vorher abzuklären.

LG


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Kommentar von Dickerchen123
17.01.2016, 22:30

Danke fürs Sternchen :)

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Diese Verfügungen sind im Prinzip unbegrenzt gültig / oder bis zur einer Änderung. Aber rechtlich gesehen ist es sinnvoll, die Verfügung jährlich neu zu schreiben oder jeweils das neue Datum zu unterschrieben. Eine ärztliche Beratung kann sinnvoll sein, um eine korrekte Formulierung zu gewährleisten.

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Mein Stand von vor einigen Jahren war der, dass es sehr große regionale Unterschiede gab, je nach den Leuten, die konkret zuständig waren: Juristen, Ärzte, Betreuer... Es war auf jeden Fall angezeigt, die Erklärung in Abständen von ca. 1 Jahr erneut zu unterschreiben und vom Hausarzt gegenzeichnen zu lassen. Es kam auf konkrete Beschreibung dessen, was man will oder nicht will, mit eigenen Worten an. 

Trotz intensiver Diskussion dieses Themas in den letzten Jahren glaube ich nicht, dass sich daran etwas Wesentliches geändert hat: starke regionale Unterschiede, abhängig davon, wer vor Ort Verantwortung hat oder meint, zuständig zu sein.

Es kommt auch darauf an , dass eine Person da ist, möglichst bevollmächtigt ist (Betreuung, Vorsorgevollmacht), dass die Patientenverfügung im Notfall auch durchgesetzt wird.

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Die aus dem Internet sind meist sehr unkonkret. Man sollte für sich schon festlegen, bei welchen Krankheitsbildern konkret Beatmung, Reanimation, Dialyse, Intensivtherapie, Operationen erlaubt oder nicht erlaubt sind.

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Ich stehe im Moment vor dem gleichen Problem, habe meine aber schon ausgefüllt. Nun habe ich gehört, daß Verfügungen, bei denen nur angekreuzt wird, msietens nicht anerkanntwerden. Ich muß am Freitag zu jemandem, der sich damit auskennt, dort werde ich fragen und Dir dann Nachricht geben, ok? Meine habe ich übrigens zusammen mit meiner Ärztin gemacht.

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Kommentar von 19AnniBunny96
04.01.2016, 23:30

Ja ich habe auch schon davon gelesen und sicher ist sicher. Es wäre super wenn du mir dann Bescheid geben würdest, vielen Dank  :) 

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