Patientenakte weitergeben?

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4 Antworten

Die Patientenakte verbleibt beim alten Arzt. Der neue Arzt hat kein Recht die Akte einzufordern, es sei denn du erlaubst es und entbindest den alten Arzt quasi von seiner Schweigepflicht.

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Kommentar von Arzthelferin
22.02.2016, 08:25

Sollte ich denn offen damit umgehen und es erzählen oder eher nicht ?

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Die Berufsordnungen der Ärzte sind auf Ärztekammer-Ebene nicht einheitlich, allerdings bin ich zu 100% sicher, dass §9 Absatz 4 der Berufsordnung der Ärztekammer Nordrhein in allen Kammern gilt.

https://www.aekno.de/page.asp?pageID=57#\_9

Wenn mehrere Ärztinnen und Ärzte gleichzeitig oder nacheinander dieselbe
Patientin oder denselben Patienten untersuchen oder behandeln, sind sie
untereinander von der Schweigepflicht insoweit befreit, als deren
Einverständnis vorliegt oder anzunehmen ist.

Anzunehmen ist die Entbindung von der Schweigepflicht, wenn Dich z.B. Dein Hausarzt zu einem Facharzt überweist und Du dort hingehst. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass sich beide z.B. durch einen Arztbericht "kollegial" informieren. Sonst muss Dein schriftliches Einverständnis vorliegen.

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Kommentar von Arzthelferin
22.02.2016, 08:38

Ich bin selber Arzthelferin aber ich bin mir nicht mehr mit der Weitergabe so sicher.
Ich hatte mal einen Chef wo die Zustände so schlimm waren, dass ich Arzt bei der Ärztekammer und Gesundheitsamt gemeldet habe . Daher war ich auch beim Psychiater . Das war heftig. Als Diagnose standen da dann so Sachen wie : Erschöpfungszustand , depressive Episode und Anpassungsstörung.
Was dazu geführt hat, weiß aber keiner. Das der Arzt noch Patienten versorgen darf ist mehr als schlimm 👎. Der müsste seine Approbation verlieren

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https://www.datenschutzzentrum.de/medizin/arztprax/arztwechsel.htm

Grundsätzlich nein.

Ich würde Deinem alten Arzt vorschlagen, eine Kopie Deiner Patientenakte auf Deine Kosten zu erstellen. Das sollte doch möglich sein und er kann das Original (Aufbewahrungspflicht) behalten.

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Kommentar von Arzthelferin
22.02.2016, 08:28

Ich möchte aber diese Zeit mit dem Erschöpfungszustand, Depression nicht an den neuen Arzt weitergeben. Was ist, wenn es eine papierlose Praxis ist ?

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Kommentar von Arzthelferin
22.02.2016, 08:34

Ich bin selber Arzthelferin aber ich bin mir nicht mehr mit der Weitergabe so sicher.

Ich hatte mal einen Chef wo die Zustände so schlimm waren, dass ich Arzt bei der Ärztekammer und Gesundheitsamt gemeldet habe . Daher war ich auch beim Psychiater . Das war heftig. Als Diagnose standen da dann so Sachen wie : Erschöpfungszustand , depressive Episode und Anpassungsstörung.

Was dazu geführt hat, weiß aber keiner. Das der Arzt noch Patienten versorgen darf ist mehr als schlimm 👎. Der müsste seine Approbation verlieren

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nein. bleibt beim Arzt, der sie erstellt hat 

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Kommentar von Arzthelferin
22.02.2016, 08:15

Auch nicht, wenn der neue sie anfordert?

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Kommentar von Arzthelferin
22.02.2016, 08:38

Ich bin selber Arzthelferin aber ich bin mir nicht mehr mit der Weitergabe so sicher.
Ich hatte mal einen Chef wo die Zustände so schlimm waren, dass ich Arzt bei der Ärztekammer und Gesundheitsamt gemeldet habe . Daher war ich auch beim Psychiater . Das war heftig. Als Diagnose standen da dann so Sachen wie : Erschöpfungszustand , depressive Episode und Anpassungsstörung.
Was dazu geführt hat, weiß aber keiner. Das der Arzt noch Patienten versorgen darf ist mehr als schlimm 👎. Der müsste seine Approbation verlieren

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