Patentante vom Kind kommt selten vorbei und ist unzuverlässig

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9 Antworten

Was ich machen würde? Die Patentante regelmäßig mit dem Kind besuchen und gemeinsame Unternehmungen machen. Was schenkt Ihr der Patentante denn "von dem Kind"?

Warum hast Du sie als Patentante ausgesucht? Sie war doch vorher bestimmt auch schon so, oder?

Ich habe sie ausgesucht, weil sie während meiner Schwangerschaft immer für mich da war. Sie hat mich sogar zum Frauenarzt begleitet. Ich kenne sie selber schon als kleines Kind. Sie war wirklich immer jeder Zeit für mich da. Sie war am Anfang ganz anders. Die ersten Monate ist sie fast wöchentlich bei uns vorbeigekommen aber jetzt wo die Kleine eben nicht mehr nur süß und niedlich ist sondern auch "Arbeit" macht, scheint sie totatl überfordert und ich habe immer mehr den Anschein, dass sie eigentlich nicht mehr will und das es ein lästiges Übel ist überhaupt nach ihr zu fragen. Immer nur "ey zick nicht rum" oder "das zieht bei mir nicht" und das bei einem 9 Monate altem Baby.

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Ich würde mit der Patentante reden, vielleicht gibt es ja einen grund warum sie nur so selten vorbei kommt ( mein brude rist auch pate über meine Tochter, im Mom sieht er sie kaum, weil er gerade seine Prüfungsphase hat und die andere Patin ist gerad 17 wohnt 100km entfernt und kann aufgrund von Finanzen nciht)

Oder sie hat einfach Angst,das dir ihr ständiger Besuch zu viel wird. Vielleicht kannst du sie auch einfach mal bitten hier und da auf die kleine aufzupassen und so.

Ich bitte sie ständig, dass sie mal wieder vorbeikommen soll. Als sie Arbeiten geschrieben hat in der Schule habe ich es auch nicht von ihr verlangt. Sie wohnt nur ein paar Minuten von mir entfernt. Also an Finanzen liegt es nicht. Aufpassen würde ich momentan nicht machen, da sie anscheinend überfordert ist, wenn sie nur 5 Minuten auf sie aufpassen soll, wenn ich was im Haushalt mache.

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@Sister77

Darf man fragen wie lat die patentante ist, da du gerade was von Schule geschrieben hast?

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es gibt kein Amt zu vergeben nur Freundschaften. Deine Freundin interessiert sich nicht für Kinder, das kann man ihr nicht zum Vorwurf machen. Das "Patenamt" hat sie dir zuliebe übernommen, Verpflichtungen gibt es damit keine. Eltern sind in einer Lebensphase in der sich Freundschaften oft ändern. Such dir andere Eltern mit Kindern im selben Lebensalter, dann gibt es mehr Austausch und gleiche Interessen.

Von ihrem Amt 'entbinden' kannst du sie wohl nicht, aber du kannst den Kontakt zu ihr abbrechen und ihr jederzeit untersagen dein Kind zu sehen. Rein rechtlich hat eine Patentante auch keine anderen Rechte wie jeder andere.
Wenn die Patentante so unzuverlässig ist, dann kann man auch darauf verzichten. Es geht ja anscheinend nichts verloren.

Naja es ist ja kein Amt. Wenn da eine andere Freudin ist, die "wie eine Tante" zu deinem Kind ist, lass dein Kind sie einfach "Tante" nennen und damit hast du noch wen. Die andere muss dazu nicht "entrechtet" werden, denn wie gesagt, es ist ja nichts formelles.

Das mit auf den Schoß nehmen, da würde ich dein Kind unterstützen. Kein Küsschen auf Kommando- und natürlich auch nicht auf dem Schoß sitzen auf Kommando. Dein Kind darf das entscheiden.

Ansonsten freu dich über das, was du an der Patentante magst. Ich meine, immerhin meldet sie sich ab und zu und das scheinst du zu mögen, da du ja eigentlich möchtest, dass sie noch mehr kommt. Nimm sie so, wie sie ist.

Wikipediaauszug: Aufgaben des Taufpaten

Die Taufpaten haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Patenkindes zu begleiten und die Eltern moralisch und in allen Erziehungsfragen zu unterstützen. Dabei bürgt der Pate für den Glauben des Täuflings (ursprünglich des erwachsenen Katechumenen). In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Dies wird auch heute noch manchmal gewünscht, aber das Patenamt an sich berechtigt nicht zur Übernahme der Vormundschaft; ggf. muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden. Heute sind diese Aufgaben teilweise in den Hintergrund getreten. Manchmal beschränkt sich die Taufpatenschaft auf das Beschenken bei festlichen Anlässen, wie zum Beispiel der Konfirmation oder Firmung. Viele Paten bemühen sich jedoch eine persönliche Beziehung zu ihrem Patenkind aufzubauen und ihm ein Gesprächspartner zu werden. Besonders im katholischen Glauben haben sich einige Traditionen, wie beispielsweise der Palmstock herausgebildet.

Rein rechtlich gesehen ist die Patentante heute auch nichts anderes mehr als die Nachbarin vom Nebenhaus. Wenn sie ihren moralischen 'Verpflichtungen' nicht nachkommen will, dann kann man nur sagen: 'Bleib doch wo der Pfeffer wächst', mehr nicht. Die Frau hat sich halt als unwürdig erwiesen eine Patentante zu spielen.

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@Wenne

Aber sie ist auch NUR die Patentante. Das heisst aber nicht, das sie im Babyalter des Kindes ständig auf der Matte stehen muss. Für das Kind wird es erst interessant, wenn es Geburtstage bewußt mitbekommt, denn dann gibt es im besten Fall Geschenke.

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@sunnyhyde

Nur wenn man schon vorher sagt, dass sie sich auch mit um das Kind kümmern soll und für sie da sein soll? Das war ihr vorher bewusst, wo ich sie gefragt habe? Es geht hier nicht um Geschenke. Die bekommt sie auch ohne Patentante oder Patenonkel. Ich meine ja auch nicht ständig. Nur ist einmal im Monat zu viel verlangt?

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@Sister77

Eine rechtliche Bindung hat sie deswegen immer noch nicht. Sie kann heute sagen: 'Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern' und du kannst nichts dagegen tun.
Menschlich ist die Dame zwar dann 'unter aller Sau', aber es gibt Leute, denen ist das völlig egal was andere von ihnen halten. Beim Kaffeekränzchen mit Freundinnen prahlt sie vielleicht sogar damit dass sie Patentante ist, was aber wirklich dahinter steckt wissen sonst nur wenige.

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@Wenne

Ganz genau. Vollkommen richtig. Sie prahlt so weit ich weiß, wirklich damit rum. Man hätte sich wohl eher jemanden suchen sollen, der etwas älter und reifer ist.

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@Wenne

... und kümmern ist ein dehnbarer Begriff. Meine Patentante habe ich früher auch nur 1 x im Jahr gesehen. Nachdem ich 18 wurde war sie ganz weg. Also ärgere dich nicht sondern sein einfach für dein Baby da und bestimmt hast du noch eine richtige Freundin, die gerne zu euch kommt.

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@sunnyhyde

Ja die habe ich. Und die liebt die Kleine. Diese Frau hat mittlerweile ein richtig gutes Vertrauensverhältnis zu ihr aufgebaut und dass innerhalb von neun Monaten. Für mich ist sie sowieso schon die "richtige" Patentante. Übrigens hat sie auch einen Patenonkel, der gerne öfter kommen würde es aber zeitlich einfach nicht schafft. Er ist selber gerade zwei Monate nach meinem Kind Vater geworden und muss sehr viel arbeiten. Wenn man mir vernünftige Gründe liefert, wieso man nicht kann, ist das auch in Ordnung

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Kann man eine Patentante aus ihrem "Amt" entbinden und sich eine neue zuverlässigere suchen?

Wie soll das bitte gehen, tauft ihr eure Tochter nochmal? So hart es klingt, aber die Taufpaten sucht man vorher unter anderem nach dem Gesichtspunkt der Zuverlässigkeit aus. Natürlich kann eine andere Person zu eurer Tochter das Vertrauensverhältnis aufbauen, das sie eigentlich zu ihrer Patin haben sollte, aber offizielle Taufpatin wird diese Person dadurch nicht.

Tja, Leute ändern sich. Außerdem kann sich innerhalb von neun Monaten wohl kaum ein Vertrauensverhältnis aufbauen, wenn man die Taufpatin gerade mal in den letzten 6 Monaten zweimal gesehen hat. Eigentlich war sie auch vorher zuverlässig. Ansonsten hätten wir sie nicht ausgewählt. Sie ist erst seit kurzem so.

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@Sister77

Richtig, das Vertrauensverhältnis bildet sich im Laufe der Jahre, das ist nicht unstrittig. Mir ging es lediglich um den Teilaspekt der "Entbindung vom Patenamt" (klingt doof, heißt aber so), und das ist nun mal nicht möglich.

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@Cijay2104

Alles klar. Ich bin nur maßlos enttäuscht. Tja falsche Wahl gewesen. Ist mir auch mittlerweile klar. So hart es für mich ist.

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Warum ist sie eigentlich Patentante geworden? Sie war doch bestimmt vorher nicht anders?

Doch sie war komplett anders. Hat sich erst seit kurzem herausgestellt. Ich kenne sie schon sehr lange und sie war in der kompletten Schwangerschaft für mich da, wo mich andere haben hängen lassen. Hat mir bei jeder Sache geholfen, War jederzeit innerhalb von kürzester Zeit für mich da. Jetzt wo sie eine schulische Ausbildung macht, lässt sie alles schludern. Ist nie für mich da. Hat vor kurzem sogar auf meinen Kommentar: "Du bis Patentante, ich wünsche mir, dass du für die Kleine häufiger da bist." Nach ein paar Tagen kam nur die Antwort "Ich werde mich wohl nicht mehr ändern"

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@Sister77

Dann würde ich sie bitten, ihre Part als Patentante freiwillig aufzugeben, Er ist ja eh nicht rechtlich gebunden. Begründe es ihr. Sag ihr auch, das es Dir helfen würde, die Freundschaft zu ihr nicht aufgeben zu müssen, wenn der DRUCK der Patentante nicht mehr da wäre. Ohne Verantwortung leidet evtl. auch die Freundschaft nicht mehr. Vielleicht fühlt sie sich auch von deinen Forderungen überfordert? Vielleicht hat sie wirklich gedacht, sie müßte nur 2-3 mal im Jahr zur Verfügung stehen und Du nimmst sie doch sehr in die Pflicht?

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Sprich mit ihr ! Und Nein, du kannst eine Patentante nicht "entbinden".

Gesprochen habe ich schon mir ihr, aber es kommt nichts. Les einen anderen Kommentar von mir.

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