Patchworkfamilie - Ausgaben-Verteilung / Beteiligung?

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Ich habe da sehr klare Vorstellungen.

Eine Patchworkfamilie ist auch eine Familie und führt ein Familienleben. Daher werden die gesamten Kosten für den Haushalt und die ernährung geteilt.

Bei Anschaffungen für die Kinder ist der Elternteil der Kinder zuständig bzw. der nicht anwesende Elternteil. Die Kosten der Wohnung werden nach Kopfzahl bzw. nach Nutzungsanteil aufgeteilt. Wen ich davon ausgehe, dass in eurem Fall auch der leibliche Vater der Kinder Unterhalt zahlt bzw. Unterhaltsvorschuss vom Amt gewährt wird, kommt eine Patchworkfamilie mit so einer Regelung gut über die Runden.

Für den Betrieb des Haushalts (Nahrung, laufende Kosten beispielsweise für Strom, Festnetz usw.) ist eine Haushaltskasse zu bilden, die monatlich mit festen Beträgen beider Partner gespeist wird. Ich neige sogar dazu, dass derjenige mit dem höheren Einkommen da auch mehr reinlegt. Ist aber Verhandlungssache.

Dein Freund muss schon sehr gut im Bett sein, dass du ihm da noch nicht an die Gurgel gegangen bist.

Ich empfinde sein Verhalten als schäbig und ich würde ihn sofort rausschmeißen. Statt zweier Kinder hast du so nämlich gleich drei durchzufüttern. Nur die beiden jüngeren kannst du noch erziehen.

Wenn er das nächste mal zu Mutti flüchtet lass ihn da, soll sie ihn durchfüttern und du hast ein Problem weniger.

Wenn man zusammen wohnen möchte muss man sich auch Gedanken über die Kosten machen und diese Fair aufteilen. Manch einer mag zwar an dieser Stelle wieder behaupte dies wäre "typisch Deutsch", letztlich ist es aber die Realität und diese kostet Geld.

Wenn er Geld verdient und bei dir Wohnt, sich bei dir ernährt und Strom/Gas/Wasser benutzt, dann ist es keines Falls zu viel verlangt wenn er sich an den Kosten beteiligt. Ebenfalls ist es nicht zu viel verlangt wenn er im Haushalt mithilft.

Ich bin zwar ein Mann, aber wenn ich mir das so durchlese frage ich mich ernsthaft wie du es mit einem solchen Typen aushalten kannst bzw. wieso du ihn durchfütterst. Du teilst alles was du hast mit ihm und er kommt dir damit entgegen das er rumm heult und zu Mutti flüchtet.

Wenn er das nächste mal bei Mutti ist lass ihn da, das dürfte das beste für dich und deine Kinder sein.

  1. Wenn du 300 € Fahrtkosten hast, würde ich mir eventuell mal überlegen eine andere Arbeitsstelle zu suchen die näher dran ist, oder ein Wagen der nicht frisst.
  2. Ich weiß zwar nicht wie viel seine Unterhaltskosten an seine Kinder, aber ich rechne mal mit 1200 € was ihm bleibt. Wie kann man mit so einem Gehalt nach 3 WOchen pleite sein ? Kann der nicht mit Geld umgehen ?
  3. Alleine dieser Spruch :"ich bekomme immer zu hören, dass ich ihn nur hier wohnen lasse/ausbeute, damit er solche Sachen für mich macht die für mich körperlich zu schwer sind" Wäre für mich schon ein dickes fettes rotes Signal, der Kerl scheint nicht wirklich klar im Kopf zu sein
  4. Wenn er bei dir Wohnt, also gemeldet ist, Wasser verbraucht, Strom nutzt, dann kann er auch was zur Miete dazugeben. Wenn er damit nicht einverstanden ist soll er gehen.

Meine Mutter hat das damals so geregelt, beide Arbeitstätig, Wohnung wurde geteilt, also wurden auch die Kosten geteilt.

zu den Fahrtkosten: ich arbeite dort erst 1,5 Jahre. es ist meine erste Festanstellung nach langer Erziehungspause, geringfügiger Selbstständigkeit, Minijobs,... in meinem erlernten Beruf und ein top Arbeitsklima u flexiblen Arbeitszeiten. Wo hab ich das sonst? Ich komme mit dem Geld ja soweit hin, sonst würde ich Stunden aufstocken. Aber nicht, um ihn durchzufüttern....

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