Passt Canon Objektiv auf Sony A77

4 Antworten

Hallo

alle Zoom Objektive sind Staubanfällig und bei Canon gibt es einige "Staubpumpen" (16-35, 17-40, 17-55, 24-105, 70-200 Erstversionen, 100-400). Die meisten L Optiken sind "abgedichtet" aber aus der Praxis kann ich dir 20 Canon L Optiken aufzählen die in der Praxis nicht Dicht genug sind/waren darunter auch Optiken der 10000€ Kategorie. Staub war bis die digitalen Sensoren kamen kein wirklich grosses Problem. Das Hauptproblem ist Luftfeuchtigkeit mit Kondensat/Nässeniederschlag in der Optik (Das killt jede elektronische/elektrische Optik zb in den Subtropen sind Optiken meist nach 2-3 Monten defekt oder müssen überholt werden). Deswegen haben die Profi Hersteller einen Profi Service wo man dann als "Profi" regelmässig oder bei Bedarf die Optiken zur Inspektion/Reinigung anliefert. Profi Reporter arbeiten oft für Agenturen die vor jedem Job neue oder revidierte Kameras und Optiken aus dem Gerätepool "ausfassen" und nach dem Job denn evtl. "Scherbenhaufen" dort wieder abgeben. Relativ "Dichte" und robuste Optiken gibt es bei Pentax, Nikon, Minolta, Sony-G, Sony-Zeiss, Olympus und haben meist keinerlei Elektrik verbaut und Stangenfocusantrieb (Bei Olympus und denn neueren elektrischen Optiken muss man genau hinsehen. zb die Olympus E Top Pro Optiken sind nach höchtster MIL SPEC Norm abgedichtet und im Prinzip sogar Wasserdicht und nicht nur Regendicht)

Wo wir bei einem Sony Knackpunkt sind der ehenmals recht gute Minolta/Kyocera Service wurede nach der Sony Übernahmen wegrationalsiert so das man im Prinzip einen guten Stützpunkthändler braucht und wegen mässiger Teileverfügbarkeit selbst dann oft auf dem Schlauch steht. Es gibt noch alte Minolate Servicstellen die aber keien Teile von Sony bekommen und es gibt den Sony Profi Service für Videokameras der zwar Teile bekommt aber zur Zeit wohl zu wenig Manpower hat. Deswegen ist Sony bei Profis eine "Nebenkameramarke".

Crop Kameras nutzen denn scharfen Kernbereich von Vollformatoptiken. da sist reltiv unkristich so lange man im Teleobjektibereich arbeitet. Sobals man aber Witwinkleigere Optiken rbaucht muss man spezile dafür gebaute Crop Optiken bauen. Bei DSLR kommt dann das Problem der hohen Auflagemasse (wegen dem Spiegelkasten) die Weitwinkleoptiken sehr aufwendig und teuer macht und zudem meist für Verzeerungen und Bildfeldwölbungen sorgt.

Sony ist in dem Bereich beim A Bajonett eher mässig aufgestellt es gibt nur das Tamron basierte 11-18 so das man bei Sigma oder Tokina einkaufen muss.

Danke IXXIac für deine Antwort! Sorry für die verspätete Rückmeldung von mir, aber aus irgend einem Grund bin ich über eine neue Nachricht nicht mehr per E-Mail benachrichtigt worden.

Also da habe ich wieder viel Neues erfahren, vor allem auch im Profibereich! Da ich leider nur über begrenzte finanzielle Mittel verfüge bzw. ich für mein "Hobby" keine "Unsummen" in die Hand nehmen möchte, werde ich wahrscheinlich bei den genannten Sigma Modellen in dem Preisbereich bleiben.

  • Sigma 18-35mm F1.8 DC HSM | A
  • Sigma 70-200mm F2,8 EX DG OS HSM

Die Sony A77II wird für mich deshalb interessant werden, weil ich auch sehr viele Videos damit machen werde und ich von dem dauerhaften AF im Videomodus begeistert bin (aber das wäre wieder ein ganz anderes Thema).

Ich hoffe, dass ich bei meiner Objektiventscheidung (werde aber noch warten bis die A77II überhaupt erhältlich ist) nicht allzu daneben liege und danke dir sehr für deine Hinweise und wichtigen Infos!

LG, luke

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nein das passt nicht. du kannst natürlich auch einfach ein passendes nehmen, gibt ja nicht umsonst sowas wie das sony 70-200 mm f2,8 g ssm ii. ;)

im übrigen gibt es auch von tamron eine sony/minolta alternative.

Danke für die rasche Antwort!

Ich hab nur leider von den Sony Objektiven und anderen Anbietern eine Menge von schlechten Kommentaren gelesen bezüglich Staubansammlungen hinter den Linsen etc.

Hab da leider schon mit meinen älteren Objektiven (sind aber auch eine andere niedrigere Preiskategorie) damit schlechte Erfahrungen gemacht und reagiere daher auf das Thema ein wenig empfindlich. Daher bin ich überhaupt auf die L Serie von Canon gekommen...

Ist wahrscheinlich nicht bei allen so, aber nachdem Canonobjektive sowieso hinfällig sind für mich, muss ich mich bei den anderen Herstellern weiter durchwuseln...

Danke!

LG

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@lukefrage

das L bei canon steht nur dafür, dass dein geld Locker sitzt. du bekommst bei der konkurrenz und durchaus auch bei drittherstellern ebenso gute objektive.

bei canon musst du viel geld bezahlen, um gute abbildungsleistung zu haben - bei anderen bekommst du auch für kleineres geld schon ausgezeichnetes glas. man braucht nur zu nikon und zu den einsteiger-festbrennweiten zu á la 35 oder 50mm f1.8 schauen. bei canon kostet etwas qualitativ gleichwertiges mehr als das doppelte. und staubansammlungen hast du in jedem objektiv, dass nicht gepflegt wird, daran würde ich es nicht fest machen.

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Nein das passt nicht und wenn du es mit einem Adapter verwendest dann geht damit meist Belichtungsmessung, AF, etc. verloren!

Danke!

Hab gerade das Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM entdeckt! Also das wäre glaube ich genau mein Fall. Wenn es dann auch noch zur Sony A77 passt, dann ist alles im Butter ;). Hat zwar eine komplett andere Brennweite als das Canon EF 70-200 mm, aber die 1.8 Lichtstärke haben mich gerade beim Sigma angesteckt.

LG

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@lukefrage

Toll... Nur je nach Einsatzgebiet ist die Brennweite schlagend! Für Portraits braucht man keine f/1.8... Ich mach die meist Outdoor mit 70-200mm f/4 oder einem 105mm f/2.8 Makro!

Die 18-35mm f/1.8 sind nett für Landschaften bei Lowlight aber für sonst nicht viel zu brauchen!

XX-YYmm ist die Brennweite.

Gehen wir mal von den kleineren Modellen aus dann gilt:

  • 1-18mm = Ultraweitwinkel
  • 19-30mm = Weitwinkel
  • 30-35mm = Normalbrennweite (menschl. Sehfeld - je nach Crop-Faktor)
  • 40-200mm = Tele
  • ab 200mm = Supertele

Alles unter der Normalbrennweite zeigt mehr im Bild als wir sehen können. Das wird zB in Hotels eingesetzt... Man kennt die schönen, großen und geräumigen Zimmer aus dem Katalog, die in natura dann doch 1-2 Nummern kleiner sind... Das ist der WW/UWW Effekt.

Tele holt entferntes Näher ran und sorgt für einen "Tunnelblick" - Je größer die Brennweite umso Stärker der Effekt.

Es gibt jedoch auch noch andere gaaanz wichtige Nummern. Die werden normal mit f/X-Y bzw. f/X oder 1:X-Y bzw. 1:X angegeben.

Das ist die s.g. Lichtstärke. Grundsätzlich gilt je kleiner die Nummer umso teurer. Stell dir ein Objektiv wie eine Pipeline vor - Je kleiner die f-Nummer umso größer der Durchmesser und umso mehr Licht kann in der gleichen Zeit durch.

Dies ermöglicht es zB schöne Stimmungsbilder bei Kerzenschein oder Lagerfeuer zu schießen ohne allzuviel Rauschen zu haben. Weiters wird dadurch aber Bereich der Schärfe (Schärfentiefe / Schärfenebene) geringer. Das kann man auch zum Freistellen (scharfes Motiv vor unscharfem Hintergrund) verwenden!

Bessere Objektive haben eigentlich eine konstante Offenblende - zB 28-75mm f/2.8 oder 70-200mm f/2.8. Das bedeutet, dass egal bei welcher Brennweite die Lichtstärke immer gleich ist.

Günstigere Modelle haben eine Variable Lichtstärke - zB 18-105mm f/3.5-5.6. Hier gilt die 3.5 bei 18mm und die Lichtstärke schwindet dann auf 5.6 bei ca. 2/3 (ca. 70-75mm) der max. Brennweite.

Ultraweitwinkel - Normalbrennweite ist am ehesten für Landschaften zu brauchen oder alles andere wo man möglichst viel auf das Bild raufbringen will...

Die Normalbrennweite eignet sich dann für Street und Reportagefotografie.

Tele ist am ehesten in der Portrait-Fotografie zu Hause und am oberen Ende im Sport-Berich.

Supertele ist dann was für Sport und Wildlife!

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@mbauer588

Vielen Dank mbauer588 für deine extrem ausführliche Antwort! Leider habe ich aus irgendeinem Grund keine E-Mail über eine weitere Antwort meiner Frage erhalten und antworte deshalb so spät auf deinen Kommentar.

Da ich mich seit der Fragestellung noch intensiver mit der Materie beschäftigt habe, waren mir einige Dinge schon klar, aber danke trotzdem, dass ich in deinen Zeilen eine Bestätigung meines derzeitigen Wissensstandes gefunden habe.

Ich habe mich nun für zwei Objektive entschieden und hoffe damit nicht verkehrt zu liegen:

  • Sigma 18-35mm F1.8 DC HSM | A (für den "alltäglichen Gebrauch" bei Familiensituationen und bei Videoaufnahmen. Alle Situationen bei denen ich kaum bis keinen Zoom benötige)

  • Sigma 70-200mm F2,8 EX DG OS HSM (für "Telesituationen" und auch Portrait-aufnahmen unter bestimmten Gegebenheiten)

Und der Body wird höchst wahrscheinlich die Sony A77II werden, die hoffentlich dann in den nächsten Monaten erscheint.

Danke nochmal für den Kommentar!

LG, Luke

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@lukefrage

Naja wenn du noch keine Sony hast dann rate ich dir von Sony ab...

Bei Lownlight und bei Sport & Action (zB laufende Kinder) hat der EVF der Sonys ein Problem... Entweder rauscht der wie die Niagarafälle oder das Sucherbild zieht sich wie Kaugummi. Im Schlimmsten fall beides zugleich!

Ich pers. bekomme Augenschmerzen von dem Ding bei schummrigen Licht denn der EVF ist viel heller und das irritiert das Auge bei oftmaligen Wechsel zwischen hellem EVF und schummrigen Umgebungslicht. Außerdem werden die Augen durch das Rauschen in dem kleinen Display zusätzlich angestrengt...

  • Gartenparty / Grillparty bei Kerzenlicht
  • Fotos von diversen Feiern in schummrigen Licht von Kneipen
  • Spielende Kinder oder laufende Hunde
  • Fotos vom Osterfeuer
  • Fotos in Museen etc.
  • Nachtbilder bei Städtereisen
  • usw.

Alles Dinge, bei denen der EVF mehr als grenzwertig ist. Und das wird sich nicht ändern solange man eine 4K-Display in den ELF einbaut + einen Sensor der sich in max. 1/25 sek. Auslesen lässt und das Bild komplett aufbaut und dazu noch total rauschfrei bei ISO 3.200 oder 6.400 ist. Denn dort landet man bei so Lichtverhältnissen vor allem mit 3.5 - 5.6 Offenblende!

Und bis das geschafft ist (was heutzutage nicht mal Vollformat-Sensoren wirklich leisten) wird das EVF-Experiment ein echter Nachteil sein!

Dann müssten die EVF sich noch autom. an die Umgenbungshelligkeit anpassen. Aber wozu all das kann ein optischer Sucher einer Kamera mit Spiegel von haus aus ohne technische Innovationen.

Als Fotografie-Trainer (in der Erwachsenenbildung) habe ich viel Zugang zu Anfängern und 90% der Leute beschweren sich ein EVF über so Dinge! Das sind nicht meine Ideen sondern die Kritikpunkte der Leute, die sowas gekauft haben!

Ich würde noch mind. ein 50mm zwischen rein setzen. Die Lücke zwischen 35mm und 70mm ist dann in einigen Fällen doch recht groß vor allem in Innenräumen.

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@mbauer588

Ja das mit dem EVF habe ich auch schon oft gehört und gelesen. Bei der Sony A7 habe ich den EVF im Geschäft getestet und war eigentlich überrascht, dass es gar nicht so schlimm ist, jedoch herrscht im Geschäft immer die "gleiche Lichtstimmung". Und da ich nicht herumspazieren konnte/durfte damit, weil sie am Seil hing, war der negative Effekt natürlich nicht zu erkennen.

Und die von dir beschriebenen Situationen werden wahrscheinlich die lästigen Eigenschaften zeigen, da bin ich mir auch sicher.

Wie schon bei einer anderen Antwort geschrieben, lege ich sehr viel Gewicht auf den permanent aktiven AF im Videomodus (bin leider ein MF "Angsthase" bei hektischen Situationen, da ich mir nie sicher bin ob ich jetzt korrekt scharf bin am Objekt oder nicht. Es gibt zwar viele Hilfen bei den verschiedenen Systemen, aber naja... ) und daher werde ich die Abstriche in Kauf nehmen müssen.

Ich werde wahrscheinlich sowieso erst beim Kauf mit dem Sigma 18-35mm F1.8 DC HSM | A beginnen und dann nach einer Probierphase mir ein weiteres Objektiv zulegen. Bis dahin hat sich im Bereich der Objektive möglicherweise wieder etwas getan oder ich werde wirklich, wie du schon sagst die nächste Zwischenstufe auf 50mm wählen. Mal schauen was der Geldbeutel dann noch hergeben will ;).

Danke!

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@lukefrage
Wie schon bei einer anderen Antwort geschrieben, lege ich sehr viel Gewicht auf den permanent aktiven AF im Videomodus (bin leider ein MF "Angsthase" bei hektischen Situationen, da ich mir nie sicher bin ob ich jetzt korrekt scharf bin am Objekt oder nicht.

Je nach Brennweite und Blende hast du eine Schärfeneben, die so dünn ist wie ein paar Blatt Papier! Da kann es schon sein, dass die Augen scharf sind und die Wimpern schon unscharf.

Die DSLR ist was zum drehen von anspuchsvollen Filmen mit selekitver Schärfe für den Kinofilm-Look aber nicht für Familienvideos! Auch eine Sony braucht da vieles an Zubehör sonst wird das mit dem Video nichts!

Ich werde wahrscheinlich sowieso erst beim Kauf mit dem Sigma 18-35mm F1.8 DC HSM | A beginnen und dann nach einer Probierphase mir ein weiteres Objektiv zulegen.

Gute Linse aber eher was für spezielle Anwendungen. Du hast damit einen weinen Weitwinkel-Zoom bis zu Normalbrennweite. Weitwinkel und Personen = Verzerrung! Sowas ist nur was für Landschaften. Nur mal so am Rande!

Ganz abgesehen, dass Filmen eher was für Festbrennweiten ist denn das Zoomen ruckelt am Bild wie wild!

Bis dahin hat sich im Bereich der Objektive möglicherweise wieder etwas getan oder ich werde wirklich, wie du schon sagst die nächste Zwischenstufe auf 50mm wählen. Mal schauen was der Geldbeutel dann noch hergeben will

So schnell tut sich da auch nichts... Ich fürchte du hast keine Ahnung von Brennweiten und deren Einsatz und nur weil was teuer ist ist es nicht lange nicht gut bzw. universell. Eine fast 2kg schwere 70-200mm Keule wirst du ohne Rig und ordentlich Gegengewicht nicht mal annähernd zum Filmen verwenden können. Ganz abgesehen davon, dass 200mm f/2.8 beim Filmen ein Wahnsinn sind und nicht mal annähern einfach handelbar. Sowas braucht extrem stabiles Zubehör damit da nichts wackelt!

Der AF beim Filmen ist auch bei der Sony ruckartig und nicht schön und vor allem mit den Offenblenden nichts für Action. Damit da der AF sitzt musst man den Fokuspunkt ganz exakt an der gleichen Stelle halten!

Sorry wenn ich das nun so offen sage aber du wirst wahrscheinlich 3.500 - 4.000 EUR investieren in Zeugs mit dem du später nicht klarkommst oder merkst, dass da nochmal 2.000 EUR an Zubehör fällig werden um das überhaupt verwenden zu können!

Oder willst du so bei der Familienfeier rumlaufen: http://www.viwebsitedesign.com/Pics/Handy_Base-X_DSLR_Rig/Handy_Base-X_DSLR_Rig-28.jpg

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@mbauer588

hmmm... eigentlich möchte ich nicht zu sehr hier ausschweifen, weil dann meine anfängliche Frage, die sich eigentlich schon erledigt hat, nicht mehr zur Debatte steht.

Ich versuche es aber dennoch ein wenig anzureißen. Wahrscheinlich löse ich damit eine Diskussion aus, die in das Unendliche geht, aber naja...

Ich habe damals mit einer alten VHS Kamera begonnen zu filmen (extrem schweres Teil gewesen), bin dann Jahre später auf eine D8 Kamera umgestiegen und habe dann sehr viele Videos produziert. Zwar nicht im professionellen Bereich, aber mit den wenigen Mitteln die ich hatte waren die produzierten Videos schon recht gut (Adobe Palette von Premiere Pro, After Effects, Photoshop etc.). Natürlich haben sich mit den Jahren die "Equipment-teile" bei mir massiv angesammelt und diese alten und sehr robusten Stative und Rigs gehen immer noch wie am ersten Tag (sind zwar sauschwer, aber fast nicht kaputt zu kriegen). Also wie ich dein Bild gesehen habe, hat mich das nicht wirklich schockiert, weil eigentlich bis auf den riesen Bildschirm, alles Wichtige dabei ist.

Um nun aber wieder auf die Kamera zurück zu kommen. Von allen Camcordermodellen und alten Kameras die ich bis jetzt hatte (waren zwar nicht viele aber von den Arten viele Unterschiedliche) war mir immer die alte VHS Kamera mit dem schweren Gewicht die Allerliebste! Das Gewicht machte ein Stativ für mich fast überflüssig (natürlich auf die Situation bezogen), denn sie lag so satt auf der Schulter, dass eine zusätzliche Stabilisation nicht notwendig war. Das Gewicht wurde auch so gut auf der Schulter verteilt, dass stundenlanges Filmen bei mir zumindest keine Erschöpfung verursachte.

Bei den Camcordern D8 nervte mich immer die kleine Bauweise und das Herumgetippe auf den kleinen Tasten die während der Aufnahme immer Unruhe ins Bild brachte. An eine Betacam war zu diesem Zeitpunkt wegen dem Geld nicht zu denken, aber das wäre immer mein Traum gewesen.

Naja und nachdem dann HD in aller Munde war, konnte ich spätestens dann mit meinen D8 Camcordern baden gehen, weil die Qualität einfach nur mehr Schrott war und ist im Vergleich dazu.

Dann habe ich alles schweren Herzens an den Nagel gehängt und hab mich dann mit den DSLRs ein wenig beschäftigt. Wie gesagt nur ein wenig, weil meine "Heimat" eher in den bewegten Bildern war. Als ich dann bemerkte, dass mit den DSLRs auch Filme gedreht wurden, bin ich wieder "auf den Zug aufgesprungen" und hab mich nach jahrelanger Pause wieder damit näher beschäftigt.

Also ein kompletter Vollpfosten auf diesem Gebiet bin ich eigentlich nicht, aber ich gebe zu, dass ich nicht mehr am aktuellen Stand der Dinge bin (naja ein Leben daneben hab ich auch noch ;), weil von irgendwoher muss ja auch das notwendige Geld für das Zeugs kommen)

UND JETZT KOMMT BESTIMMT DAS ARGUMENT/FRAGE: "WARUM UM ALLES IN DER WELT, KAUFST DU DIR DANN EINE DSLR UND KEINEN 4K CAMCORDER?"

Und diese Frage ist auch völlig berechtigt, aber durch meine lange Pause im Filmbereich hat mich die Lust am Fotografieren auch gepackt und vor allem ist in der Nachbearbeitung kein so finanzieller Aufwand nötig als bei der Videobearbeitung. Bei der Videobearbeitung benötige ich mindestens einen 3000€ Rechner um mit den HD Inhalten (an 4K brauche ich da noch gar nicht zu denken) vernünftig arbeiten zu können. Für die Fotobearbeitung im selben Anspruch wahrscheinlich nur einen Bruchteil.

Daher sind für mich die Anforderungen an ein "neues Gerät", dass ich Filme machen kann (jedoch nicht so aufwendig geschnitten wie bei mir damals) aber dennoch auch "knackige Fotos" hinbekomme. Und da sind für mich die DSLRs schon sehr entgegen gekommen, aber die DSLTs haben mir dann fast alle Wünsche erfüllt. Weil von der Handhabung mit größeren Objektiven ich einfach wieder "was in der Hand" bzw. Schulter habe.

Beim AF hat mich das "Pumpen" beim Kontrastautofokus immer schon gestört und das hat sich bei den DSLRs nicht wirklich geändert vermute ich einmal. Bei der DSLT sollte es das ja angeblich nicht geben (AF kann man bei Sony anscheinend in mehreren Stufen einstellen bezüglich Geschwindigkeit. Also Ruckartige AF Fahrten im Videomodus sind nicht der Fall. Aber das rede ich nur von anderen nach, habe es selber noch nicht testen können.)

Und du hast vollkommen Recht, dass ich mich bei den Objektiven und deren tatsächliche Wirkungsweise für genau meine Situationen noch nicht so wirklich auskenne. Daher schreibe ich hier auch ja seitenlange Texte und versuche durch Bekannte und auch hier im Netz mich beraten zu lassen.

Dass ich viel Geld ausgeben muss dafür war mir von Anfang an bewusst, weil damals war das ganze Zeugs auch nicht billig (im Verhältnis zu heute). Und daher auch meine jahrelange Wartepause um jetzt wieder zuzuschlagen.

Das "teuer" nicht immer gleich "gut" heißt, habe ich damals schon gewusst und nach der Hausbauerei bei uns, ist mir das noch deutlicher geworden ;).

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@lukefrage

.... aber wenn ich jetzt die Frage stelle:

Was für ein Objektiv ist für eine zukünftige A77II (bzw. A77, weil es nicht so viele Änderungen wahrscheinlich geben wird) nun das "Beste"?

Dann werde ich verständlicherweise kein präzises Modell vorgeschlagen bekommen, weil eben die Situation entscheidet welches gut und welches schlecht ist.

Das heißt für mich dann, dass ich mir aus allen erdenklichen Foto/Videosituationen mir das "Durchschnittsobjektiv(e)" suchen muss. Und das ist eben für mich nicht so einfach, weil ich bei Objektiven auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann. Weil entweder waren sie damals sowieso schon fix verbaut (Camcorder etc.) oder bei den alten DSLR habe ich immer nur die Kitobjektive von Canon (billigen) oder Zoomobjektive (billigen) von Canon verwendet.

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@lukefrage

Aja... noch was... und dann beende ich meinen Textwasserfall...

Ich steige nicht bei Sony ein, weil sie so "supertoll" sind (können sie auf dem Gebiet gar nicht sein, weil sie sich nicht auf den Bereich "Foto" spezialisiert haben wie im Vergleich zum Beispiel Canon etc.), sondern weil sie eben das System anbieten bezüglich AF was mich anspricht.

Canon wäre von der Qualität (Verarbeitung, Wertigkeit insgesamt, ...) wahrscheinlich um Längen besser und wahrscheinlich auch Nikon oder sonstige Firmen die sich nur auf eine Produktlinie spezialisiert haben.

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@lukefrage
Beim AF hat mich das "Pumpen" beim Kontrastautofokus immer schon gestört und das hat sich bei den DSLRs nicht wirklich geändert vermute ich einmal.

Nein, aber das AF ist ruckartig und unschön anzusehen. Smooth und gleichmäßig ist anders. Die Objeltive und die AF-Technik ist dennoch auf den Foto-Betrieb ausgelegt und da ist eine 1-1,5 Sek. lange AF-Fahrt von A nach B nicht gewünscht. Genau das braucht man aber beim Filmen!

Zoom und DSLR zum filmen kannst vergessen! Das Objektiv ist ein langer Ausleger nach vorne und mehr oder weniger wie ein Hebel wenn man daran dreht... Das wird wackeln und ruckeln wie wild... Beim Zoomen verlierst du auch den Fokus und der AF muss zusätzlich noch for oder zurück springen. Das in Summe gibt ein schlechteres Bild als bei einem 150 EUR Cancorder. Da ist eine "Kamerafahrt mit Schärfe nachziehen 10 mal klüger als zoomen!

Und du hast vollkommen Recht, dass ich mich bei den Objektiven und deren tatsächliche Wirkungsweise für genau meine Situationen noch nicht so wirklich auskenne.

200mm am Crop ensprechen 300mm KB und sind mit f/2.8 ein Wahnsinn im Handling denn minimalste und kleinste Erschütterungen werden zu Erdbeben stärke 9,8 im Film!

18mm-35mm ist quasi Weitwinkel-Normalbrennweite. Mit Weitwinkel aufgenommene Personen sehen so aus: http://www.henner.info/images/portrait24.jpg

Vor allem für Closeups von Personen werden 50-100mm am besten passen (am Crop-Sensor) bzw. 80-150mm KB!

weil sie eben das System anbieten bezüglich AF was mich anspricht.

Tja da ist dein Denkfehler... Du hast eine Fokusebene, die an der DSLR mal gut und gern auf 1cm Schärfe-Bereich zusammengequetscht werde kann und da willst du eine Automatik, die du mit einen kleinen Punkt im Sucher ansteuern musst den Fokus machen lassen - na dann viel Spass und aufpassen. dass dein Punkt im Sucher auch bei jeder Bewegung mm-genau auf der richtigen Stelle sitzt den schon ein kleiner Wackler mit dem Punkt verursacht eine Fokusverlagerung die dann wieder einen Sprung im Bild verursacht...

Komisch warum bloß arbeitet ganz Hollywood mit MF? Müssen wohl alles Masochisten sein...

PS.: Wenn sich das Scharfe ding durch das Bild bewegt musst auch schnell dem Punkt immer passend nach verschieben oder du setzt auf eine Tracking-Automatik... Ab und an tirfft die auch und wenn die mal Kurz den Fokus verliert oder das Motiv gerade mal für eine halbe Sekunde nicht erkennt stellt die dann halt mal auf sonstwas scharf und dann wieder zurück... Sportfotografen können ein Lied Singen wie schnell das Tracking kurz mal irritiert ist und dann mit etwas Glück wieder sein Ziel findet...

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@mbauer588

Wenn ich das richtig verstanden habe hätte ich dann mit dem Sigma 18-35mm F1.8 eine tatsächliche Brennweite von 27mm - ca. 53mm Crop? Also wenn ich mit ca. 50mm, also am Objektiv mit 33mm Personen aufnehme, dann dürften die nicht mehr verzerrt wirken wie in deinem Beispielbild oder? Oder fängt die "Entzerrung" wirklich erst bei ca. 70mm tatsächlicher Brennweite an?

Mir hat das Sigma 18-35mm F1.8 wegen der Lichtstärke so gefallen, vor allem weil ich beim halb-transparentem Spiegel generell Verluste haben werde, und weil ich im Weitwinkelbereich auch noch Reserven habe. Hättest du für mich eine geeignetere Alternative (also ein spezielles Produkt) für A-Mount ?

Jetzt habe ich, glaube ich zumindest, endlich kapiert was du genau mit dem AF Problem bei der Sony mir sagen möchtest. https://www.youtube.com/watch?v=mPOlPvHO3iI In diesem Video sieht man denke ich was du meinst, dass man das Objekt, das scharf gestellt werden sollte, immer genau innerhalb des Viereckes sein muss. Und bei Closeup Aufnahmen zählt da jeder Zentimeter und bei bewegten Objekten im starren Bild funktioniert es dann sowieso nicht mehr.

Ich hatte mir gedacht, dass man mehrere Kreuzfokuspunkte gleichzeitig anwählen kann damit die zu fokussierende "Durchschnittsfläche" etwas größer wird für den AF. Aber wahrscheinlich ist das technisch gar nicht möglich, weil der Prozessor dann nicht weiß welcher Fokuspunkt (von angenommen 5 in Kreuzform) mehr Priorität hat. Order Irre ich mich da? Müsste mir einmal die Bedienungsanleitung der A77 runterladen, vielleicht ist da etwas Brauchbares dabei.

Vielen Dank für deine Mühen und Geduld mit mir ;)!

LG, Luke

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@lukefrage
Oder fängt die "Entzerrung" wirklich erst bei ca. 70mm tatsächlicher Brennweite an?

Kommt drauf an... Ganzkörper geht auch schon unter 50mm KB wenn man aufpasst, Closeups würde ich nicht mit 50mm KB machen. Da werden dann eher 75-150mm passend sein!

Mir hat das Sigma 18-35mm F1.8 wegen der Lichtstärke so gefallen, vor allem weil ich beim halb-transparentem Spiegel generell Verluste haben werde, und weil ich im Weitwinkelbereich auch noch Reserven habe.

17-50mm 2.8 von Tamron. Wie gesagt das 18-35mm ist ein Spezialist aber nichts für immerdrauf. Die Verluste hast du durch die Technik und viel Gewinn hat man damit nicht. Ich sehe keinen einzigen Vorteil bei Sony, nur Nachteile und wie gesagt... AF + Video = unschön oder der nun besser oder schlechter klappt es ist keine sinnvolle alternative!

In diesem Video sieht man denke ich was du meinst, dass man das Objekt, das scharf gestellt werden sollte, immer genau innerhalb des Viereckes sein muss. Und bei Closeup Aufnahmen zählt da jeder Zentimeter und bei bewegten Objekten im starren Bild funktioniert es dann sowieso nicht mehr.

Genau!

Aber wahrscheinlich ist das technisch gar nicht möglich

Je nach Blendeneinstellung reicht die Fokusebene bei weitem nicht aus... Aber in dem Video sieht man auch schön die kleine Verzögerung und wie dann die Schärfe recht abrupt nachgeführt wird...

Aber wahrscheinlich ist das technisch gar nicht möglich, weil der Prozessor dann nicht weiß welcher Fokuspunkt (von angenommen 5 in Kreuzform) mehr Priorität hat.

Es gibt für Sportbilder ein Motiv-Tracking aber das lässt sich schnell mal irritieren... Ändert sich die Form des Objektes (zB durch Richtungswechsel) dann kann der schon mal den Fokus verlieren... Ob das überhaupt im Video-modus geht ist eine andere Frage...

Man sieht auch schön wie bei schnelleren Bewegungen der AF eine Zeit braucht bis der was erfasst... Auch suboptimal. Aber das sind alles statische Motive... Stell dir das mal in Bewegung vor wenn sich Kamera & Motiv bewegen!

Der letzte Schwenk unter der Brücke zeigt auch gut wie ruckartig und Stufig die Fokusverlagerungen erfolgen... Wie gesagt treffsicherer AF aber nicht gerade schöner AF!

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@mbauer588

Sooo... aber nun habe ich dich lange genug gequält ;). Vielen Dank für deine Hinweise und auch Warnungen!

Da die A77ii sowieso noch nicht auf dem Markt ist, werde ich einmal im Bekanntenkreis mit neueren Canons herumprobieren und vielleicht ändert sich dann auch mein "Bauchgefühl".

Ich weiß das sehr zu schätzen, dass du dir soviel Zeit nimmst mir die Zeilen zu schreiben, und ich hoffe, dass auch andere User davon profitieren können.

Danke!

LG, Luke

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@lukefrage

Ich würde dir eher zu Nikon raten... Die geben sich mehr Mühe auch bei den günstigen Linsen!

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Danke schonmal im Vorraus

LG Niklas

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lg

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