Passende Hunderassen für eine Wohnungskatze?

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6 Antworten

Hallo, ich habe mehr oder weniger dasselbe durchgemacht, aber mein Kater war schon älter. Wegen der Hunderasse würde ich mir keine Sorgen machen - auch nicht wenn ihr euch für einen Jagdhund entscheidet. So lange ihr euch einen Welpen nehmt, fügt sich auch der gut ein.

Was mir mehr Sorgen macht ist, dass ihr offenbar noch nicht viel von Hunden versteht. Das soll jetzt nicht böse klingen, denn wenn man nicht gerade mit Hunden aufwächst, ist das bei jedem einmal so gewesen. Recherchiert vorher gut, lest ein paar Bücher. Alles, was irgendwie mit Gewalt zu tun hat oder auf Unterordnung aufbaut, ist nicht unbedingt empfehlenswert. (Caesar Milan ist zum Beispiel kein gutes Beispiel.) Auf Youtube kann ich Kilopup empfehlen, falls du gut in Englisch bist. Dort erfährst du auch, wie du den Welpen stubenrein bekommst und solche Sachen.

Ganz wichtig, sucht euch schon bevor ihr euch einen Hund holt - egal ob erwachsen oder jung - eine gute Hundeschule. Es zahlt sich aus auch längere Fahren in Kauf zu nehmen. Am besten etwas, was sich nicht auf Wachhunde spezialisiert hat, sondern wirklich auf Begleithunde. Alles, wo der Hund herumgeschoben, angeschrien oder sonst wie komisch behandelt wird, ist definitiv miserabel. Wenn sie mit Sachen kommen wie "Hunde müssen die allerrangletzten sein, nur ein Spielzeug haben und dürfen nur im Korb liegen - sonst nirgends." gehören in die nicht so tolle Kategorie. Nach Möglichkeit sollte die Hundeschule sogar ablehnen, wenn an der Leine geruckt wird. Ich spreche aus Erfahrung, Aggression macht nur Aggression.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen, erst ein kleiner Deckelmix, den ich nur als Kleinkind kennenlernen durfte und später dann mit einem Bernersennenhundmix, der in einer solchen Hundeschule zur Unsicherheit und Aggressivität erzogen wurde. Erst als ich dann selber einen Hund hatte, einen Labradormix, habe ich dann erkannt, wie man Hunde wirklich erzieht und habe auch den Hund meiner Mutter erfolgreich umerziehen können. Er ist jetzt verlässlich, sehr lieb und kein Angstbeißer mehr.

Jedenfalls hatten wir die Katze als der Bernersennenhundmix bei uns eingezogen ist. Das war anfangs ein ziemliches Drama, aber sofern die Katze den Hund nicht tatsächlich attackiert oder umgekehrt, würde ich nicht eingreifen. Beide Tiere dürfen das Haus auf keinen Fall verlassen (außer zum Gassigehen mit dem Hund), aber die Katze sollte auf jeden Fall einen Raum haben in den sie sich zurückziehen kann, wo der Hund nicht ist. Es wird Gefauche geben und eventuell wird die Katze dem Welpen auch eine Drüberziehen. Aber wenn die Streitereien einmal beendet sind, werden sie sich ganz sicher mögen.

Ihr müsst nur wirklich aufpassen, dass die Katze nicht rauskann. Weil wenn der Kater sich fürchtet, kann es passieren, dass er aus Angst ausziehen will und sich ein anderes Revier sucht.

Erst wenn bei beiden wieder Ruhe eingekehrt ist, braucht ihr davor dann keine Angst mehr haben.

Und falls noch nicht passiert, wenn ihr umzieht, die Katze anfangs im Haus behalten bis sie sich eingelebt hat. Es kann sonst sein, dass sie "nach Hause" laufen möchte und plötzlich weg ist. Nur so am Rande... :-)

Anfangs immer dabei bleiben und wenn`s wirklich nicht geht, dazwischen gehen und die beiden getrennt halten. Täglich mehrmals ein Aufeinandertreffen einplanen. Aber bei uns hat Cold Turkey am besten funktioniert: Einfach aufeinandertreffen lassen und die ersten paar Stunden ein Auge drauf haben, dann einfach ignorieren. Irgendwann haben sie dann nicht mehr versucht, sich aus dem Weg zu gehen. Aber mein Kater hat dem Hundewelpen auch einfach gezeigt, wer die Hosen anhat und danach war`s eitel Sonnenschein. Der Hund hatte kurze Zeit noch Angst, aber inzwischen gibt`s nichts zu klagen.

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Ich danke euch vielmals, wir werden mal mit dem Tierheim reden usw vlt kaufen wir dann doch keinen Hund 🤔 ich habe Angst das meine Katze sich vernachlässigt fühlt weil wir höchstwahrscheinlich die ersten Wochen viel mit dem neuen verbringen werden

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@Qwinimio

wohnungseinzelkatzen brauchen ihren menschen. euch nur noch mit dem hund zu befassen ist keine option. eine wohnungseinzelkatze braucht am tag mindestens 5 stunden bespaßung. das muss möglich sein.

das wäre nicht nur extrem unfair der katze gegenüber sondern setzt auch schlechte vorzeichen für die zusammenführung. die katze denkt da logisch. hund kam, ich wurde ignoriert. ergo: hund muss weg, damit menschen wieder zeit haben. das kann damit enden, dass die katze den hund ernsthaft angeht.

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Oh okay danke wir überlegen es uns noch 😊

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@Qwinimio

mom, ihr seid Wohnungsbesitzer? Dann würde ich mich eher daran machen eine Zweitkatze zu finden...

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Muss es denn unbedingt Welpe und Rasse sein? Mein Tipp: Geht ins kommunale Tierheim. Dort wird man euch sagen können, welche der Hunde sich generell mit Katzen verstehen und wie so grob ihre Charaktere sind.  

Und vielleicht solltet ihr erst einmal abklären/testen wie eure Katzen zu Hunden steht. 

Vielen Dank für die schnelle Antwort und ja ich werd mal schauen

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Also erstmal kann sich jede Hunderasse mit einem Kater verstehen, wenn die beiden zusammen aufwachsen.

Ich habe eine Freundin, die zu Hause einen Hasen und eine Katze hat. Die beiden haben sich immer gut verstanden und jetzt hat sie sich einen Maltipoo gekauft. Also eine Mischung zwischen Malteser und Pudel. Der Hund versteht sich prima mit Hase und Katze. Er wird auch nicht so groß. Circa Kniehoch wenn er ausgewachsen ist.

Weiters verstehen sich immer Männlein  und Weiblein am besten. In eurem Fall würde ich also eine Hündin empfehlen.

Wichtig ist auch auf jeden Fall, dass ihr es langsam mit der außergewöhnlichen Freundschaft angeht, denn wenn der Hund den Kater nicht akzeptiert, ist es keine gute Situation.

Vielen Dank, wir hatten uns einen Hund überlegt also einen männlichen aber wenn dus so sagst dann eine Hündin

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@Qwinimio

Also bei mir war es so, dass sich der Hund meiner Freundin besser mit meinem weiblichem Meerschweinchen verstanden hat als mit meinem männlichem, aber vll liegt das auch am Charakter

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😊❤️

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bitte so junge katzen nicht alleine in der wohung halten. katzen sind keine einzelgänger. das ist nciht artgerecht. der kleine mann leidet.. bis die zweite katze da ist, sollte eine wohnungseinzelkatze maximal 2 stunden am tag allein gelassen werden

vertrug sich die katze mit dem hund? wenn ja, hat er vermutlich die grundlagen der hundesprache gelernt. was ihr dann braucht, ist ein hund mit katzenerfahrung. alternativ nen noch jungen hund, oft sind rassen mit wenig jagdtrieb besser geeignet, weil man denen nciht beibringen muss, dass die katze kein mittagessen ist. ein junger hund darf ebenfalls nicht allein sein, bis er alt genug ist, langsam daran gewöhnt zu werden

Hallo danke für die Antwort aber erstmal das mit dem 'katzen nicht alleine lassen in der Wohnung' usw stimmt nicht. Ich habe sehr viele freunde bekannte die es auch so haben und den Katzen geht es prima. Natürlich wenn man arbeitet keine zeit für die katze hat und nie mit ihr spielt stimmt das schon aber bei mir ist das nicht der Fall. & wir haben noch keinen Hund

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@Qwinimio

es gibt auch menschenm die papageien in einem kleinen käfig halten. oder hunde an ner kurzen kette. in amerika werden hunde und katzen in abwesenheit des menschen oft in nen käfig gesteckt. katzen werden die krallen gezogen. jeder von denen würde sagen, dass sein tier "doch alles hat und zufrieden ist"

nur weil es menschen tun, heißt das noch lange nicht, dass das ne gute idee ist. oder richtig. katzen leben in der natur in großen gruppen zusammen. und wir menschen erwarten, dass sie auch alleine glücklich sind. sind sie nicht, es werden nur die anzeichen übersehen. beispielsweise die überschengliche freude, wenn der mensch nach hause kommt, das heißt "ich bin nciht mehr allein!", hat nix mit zuneigung zu tun. genauso die sehr enge bindung, die diese katzen zum menschen aufbauen. die lösen sich meist sofort auf, wenn ne zweite katze dazukommt, und die katze nicht mehr zu dieser bindung gezwungen ist.

und eine wohnungseinzelkatze braucht ihren menschen den ganzen tag um sich. nen arbeitstag allein lassen ist ne richtig schlimme sache. das sollte man nicht tun. die katzen fügen sich vielleicht, aber gut tut es ihnen nicht.

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@palusa

Danke, das finde ich so gut von dir. Manche Menschen sind einfach nur ignorant und denken nur an sich, wenn sie sich ein süßes Tier zulegen. Da wird dann ausgesucht und Kompromisse eingegangen als würde es sich um ein lebloses Spielzeug handeln, dass man doch auch an die Wand lehnen kann, anstatt es schön auf dem Regal zu präsentieren.

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es gibt keine speziellen katzenlibe hunde. ich schlage aber vor, dass ihr einen hund mit wenig jagdleidenschaft wählt (z.b. pudel, malteser, schnauzer etc.)

vergiss bitte nicht, ein hund braucht regelmässige gassirunden ausserhalb des gratens. welepn sogar alle 2-3 stunden (auch nachts) hunde kann man anfangs nicht alleine lassen!

wenn ein hund ins haus kommt, musß man den am anfang auch im haus an der leine haben,damit er nicht zu stürmisch auf die katze zuspringt. katzen brauchen immer einen "notausgang" -offene tür/fenster... das katzenklo musß vor neutgiereigen hundenasen geschützt werden und die katze füttert man am besten auf einem hohen punkt (zum beispiel fensterbrett) etc.

leichter ist es , wenn man im tierheim einen hund holt.  da wissen die mitarbeiter oft schon, ob da ein katzenverträglieher dabei ist.

Jap danke ich kenne mich schon aus aber da unser Haus 2 Stöckug ist darf der Hund nicht rauf .. Weil da der Katzebklo usw ist und wir die katze nicht rauslassen

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Ich empfehle einen Mops.

Danke, ich werd mal schauen :)

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@Qwinimio

ich empfehle keinen mops. die haben durch ihre stummelnasen oft erhebliche atmeprobleme. oft hilft dann nur eine teure OP des gaumensegels. leider gehoeren moepse zu den qualzuchten!

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