Passen Sozial und Marktwirtschaft zusammen?

4 Antworten

Eine solche Aufgabe kann man hier nicht mal eben beantworten- das Thema ist so komplex, dass kannst du aus zig verschiedenen Perspektiven betrachten. Die genannten Fragestellungen füllen ganze Bücher im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Dann ist auch das Adjektiv Sozial schon viel zu unspezifisch- in dem Kontext spricht man meistens von Sozialer Gerechtigkeit.

Es paßt insofern zusammen, als der Kapitalismus dringend gezügelt werden muß.

Ansonsten rennt er einen über den Haufen, wie ein ungezogenes Pferd.

Ein altes Wortspiel aus den 80ern:

Kann die soziale Marktwirtschaft sozial wirtschaften ?

Antwort: In etwa genau so gut wie ein Zitronenfalter Zitronen falten kann.

Neo-/Ordoliberalismus und soziale Marktwirtschaft - Wo liegt der Unterschied?

Hallo,

im Rahmen des Faches Sozialwissenschaften der gymnasialen Oberstufe beschäftige ich mich momentan mit den verschiedenen Marktformen, somit auch mit dem Neo- bzw. Ordoliberalismus und der sozialen Marktwirtschaft.

Nun stellt sich mir folgende Frage: Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Wirtschaftsformen und wo liegen ihre Gemeinsamkeiten? (Aufgaben des Staates)

Vielen Dank !

P.S.: Es sei bitte zu beachten, dass mit Neoliberalismus (Ordoliberalismus) NICHT der klassische Liberalismus, bei dem dem wirtschaftlichen Geschehen freier Lauf gelassen wird, gemeint ist.

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Hilft uns ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) im Hinblick einer sozial gerechte(re)n Gesellschaft?

Hallo liebe Community,

Hilft uns ein Bedingungsloses Grundeinkommen zur sozialen Gerechtigkeit oder fördert es möglicherweise nur die Faulheit?

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ermöglicht jedem Bürger, in Würde leben zu können, seine Existenz und Grundbedürfnisse zu sichern und an der Gesellschaft teilzuhaben. Das BGE schaffe die Voraussetzung zur individuellen Freiheit und zur Selbstverwirklichung. Die bisher schlecht bezahlte, aber notwendige Arbeit wird in Zukunft besser bezahlt werden. Damit wird der Niedriglohnsektor, Leiharbeit, Hungerlöhne u.ä. zerstört. Den Arbeitszwang würde es nicht mehr geben. Viele Kosten durch die derzeitige Bürokratie würden somit wegfallen (Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente, Ausbildungsförderung, Kindergeld und ähnliche Sozialleistungen würden schrittweise ersetzt und letztendlich wegfallen) und Kosten würden zum Beispiel in die Finanzierung des Sozialstaates oder anderer Staatsaufgaben investiert werden. Das Steuersystem ist somit zusätzlich vereinfacht.

Meiner Meinung nach muss die Daseinsvorsorge der Menschen verstaatlicht sein und darf kein Gegenstand von der Marktwirtschaft zum spekulieren sein (Bildung, Gesundheit, Rente, öfftliche Versorgung, Bodenschätze etc.).

Würde uns ein BGE einen Schritt weiter hin zu einer sozial gerechteren Gesellschaft führen oder nur die Faulheit entlohnen? Letztendlich empfinde ich dies als eine Frage des Weltbilds bzw. der Idee vom Menschen. Wie ist Eure Meiinung zu diesem Konzept?

LG Julian

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Kann mir jmd helfen den Inhalt des Textes kurz zusammenzufassen?

Bei den Zuwanderern aus dem ländlichen Raum 

handelt es sich in der Regel um junge, kreative 

Arbeitskräfte mit dem festen Willen, den Kampf 

gegen die Armut aufzunehmen und sich sozial 

zu verbessern. Die entsprechende Energie hat 

der Neuankömmling in einem ! Slum oder 

einer randstädtischen Elendssiedlung auch 

dringend nötig, muss er sich doch nicht nur ge-

gen eine übermächtige Bürokratie durchsetzen, 

sondern auch gegen ein gesellschaftliches und 

wirtschaftliches System, das ihm den Zugang 

zu existentiell wichtigen Einrichtungen und Gü-

tern verwehrt. Der einzige Weg ist oft der infor-

melle. „Informell“ bedeutet, dass die formellen 

Satzungen der staatlichen Ordnung umgangen 

werden, um so „Nischen zum Überleben“ zu 

finden. In den Marginalsiedlungen zeigen sich 

solche informellen Aktivitäten in nahezu allen 

Lebensbereichen: im Wohnungsbau, in den 

sozialen Diensten, in der Selbstverwaltung, in 

der Kommunikation, ja sogar in der Rechtspre-

chung. 

Formalitäten können im wahrsten Sinne des 

Wortes für den Bewohner der Elendsviertel „töd-

lich“ sein. Er kann z. B. nicht warten, bis ihm der 

Staat bzw. die Stadt die Erlaubnis für den Bau 

einer Hütte gewährt, und es dauert in der Regel 

viele Jahre, bis ein Armenviertel an das Wasser-, 

Abwasser- oder Stromnetz angeschlossen wird. 

Vielfach kann der Einzelne die Kosten hierfür oh-

nehin nicht aufbringen.

Für das Heer der Armen ohne berufliche Ausbil-

dung, für die Frauen und Kinder, die mithelfen 

müssen, den Unterhalt der Familie zu sichern, 

gehört die Arbeit im !Informellen Sektor

zu den wenigen Einkommensmöglichkeiten. 

Das bedeutet Arbeit in einem Bereich, der we-

der Lizenzen besitzt noch Steuern bezahlt und 

daher eigentlich illegal ist. Er schließt häufig 

auch kriminelle Handlungen wie Diebstahl oder 

Rauschgifthandel ebenso ein wie Prostitution 

oder Bettelei

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Gibt es eine Preishöchstgrenze für Lebensmittel? Stichwort "Soziale Marktwirtschaft", bitte um Hilfe

Hallo liebe Community,

ich habe eine Klausur geschrieben, bei der eine Antwortmöglichkeit richtig war, jedoch habe ich Bedenken, ob nicht eine andere Antwortmöglichkeit auch richtig war.

Könnt ihr mir helfen?

Es geht um die soziale Marktwirtschaft.

Die Frage lautete in etwa: "Wo greift der Staat in der soz. Marktwirtschaft ein?"

Antwort war richtig: "Der Staat greift dort ein, wenn Unternehmenszusammenschlüsse eine marktbeherrschende Stellung einnehmen" (oder so ähnlich, auf diese Antwort möchte ich nicht weiter eingehen, sie war aufjedenfall richtig und plausibel).

Eine andere Antwortmöglichkeit war in etwa: "Der Staat setzt Höchstpreise für Lebensmittel fest."

Nun zu meiner Frage, warum ist diese zweite Antwortmöglichkeit falsch? Bekanntlich sind ja die Merkmale der sozialen Marktwirtschaft das Prinzip der Freiheit mit dem Prinzip des sozialen Ausgleichs. Selbst kenne ich keine Höchstpreise für Lebensmittel, jedoch wollte ich mir mal eine Expertenmeinung anhören. Wenn doch jetzt ein bestimmtes Lebensmittel oft gebraucht werden würde und jemand ein Monopol dafür hätte, dann könnte er ja die Preise beliebig anziehen. Greift dann nicht der Staat in der soz. MW ein und könnte evtl. eine Preisobergrenze festsetzen oder so ähnlich? Weil sonst wäre das ja nicht mehr mit dem Prinzip des sozialen Ausgleichs übereinstimmbar. Das Argument meiner Dozentin war, es gibt keine Höchstpreisfestsetzung für Lebensmittel. Ist das nicht Argumentationssache? Gibt es wirklich keine Preishöchstgrenze für Lebensmittel? Wichtig, Lebensmittel. Ich hoffe, dass ihr meine Frage verstanden habt! Bitte um ernstgemeinte Antworten; am besten mit Quelle.

Vielen Dank für die Mühe!

Mit den besten Grüßen, chiller462

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Erfolgsmodell der sozialen marktwirtschaft?

Hey, kann mir bitte jemand sagen warum die sozial marktwirtschaft so erfolgreich ist
Hat sie vor-und nachteile, wenn ja bitte benennen :)

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