Passen sich die Schwierigkeit der Prüfungen und die Benotung dem Klassenschnitt an?

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4 Antworten

Ja, in der Bewertung schon - ich kenne das als aber als "einmalige Ausnahme."

Z.B. angewendet bei der allerersten Arbeit in einem für die Schüler neuen Fach, um die Motivation nicht ganz zu "töten"

- oder, wenn man eigentlich das ganze Jahr eine strenge Norm handhabt, auch bei der letzten Arbeit vor dem Zeugnis, um es für alle erträglich zu halten.

Warum sollte jemand wegen eines Faches, was nicht jeden interessiert und was zudem Wahlpflichtfach ist, sitzenbleiben? ;-)

Ich kenne das so, dass man mit der Norm im Notfall bis zu 25% runtergehen kann, wenn der Lehrstoff scheinbar nicht beherrscht/gelernt wurde.

Das ist aber Nichts, was Schüler einfordern können. Zugleich ist das so, dass für Parallelklassen immer dieselbe Norm gilt. Das ist in der Fachgruppe mit den Kollegen abgesprochen. Die z.T. dieselbe Arbeit im Prinzip verwenden.

Dadurch gilt: Nimmt man bei der Klasse A die Zäsur von 60%, weil die Klassenarbeit so schlecht ausgefallen ist (Lehrmittelhersteller schlägt 75% vor), dann profitiert die Streberklasse B davon und "liftet mit". Denn es gilt die gleiche Zäsur. KLasse B hat daher bessere Noten im Vergleich zu Klasse B.

Nachteil der nachträglichen Normierung von Klassenarbeiten: Gefahr ist auch, wenn du bei 50% der Punkten z.B. noch eine "akzeptable Note" gibst, dass dann die Schüler glauben, sie seien gut. Und dass die Schüler noch immer nichts tun, was für das Fach Lernen heißt.

Und die, die nur chillen und gar nichts im und außerhalb des Unterrichts machen, glauben, dass sie auf diese Tour durchkommen.

Schwieriges Thema.


Natürlich kannst du auch (gerade bei Mathe beliebt), 50 Punkte geben und dann vorher definieren, dass man ab 28 Punkten (Beispiel) bei diesem Lehrstoff eine 4 (ausreichend) bekommt.

www.lehrerfreund.de da stehen sämtliche Tabellen. Schau dir mal die Tabellen mit Knick an, dann weißt du, wie das geht. Du kannst gut sehen, wie die Noten zustande kommen können, gerade mit Sockel oder Knick an der Decke!

http://www.lehrerfreund.de/notenschluesselrechner/form-punkte-noten-knick

Ja, wenn eine Klasse besonders schlecht abschneidet Henn manche Lehrer den Bewertungspiegel an, allerdings ist das sehr selten. Dass das Niveau angepasst wird, kommt schon etwas häufiger vor, unser Mathelehrer macht das bspw , wenn es zum Beispiel 10 Einsen oder mehr gibt, da es so gedacht ist, dass wirklich die Leute ne 1 kriegen, die es echt draufhaben und diese nicht hinterhergeschmissen werden. Wenn es dagegen zu viele 5en und 6en gibt, wird das Niveau etwas herabgesetzt, weil alle offensichtlich überfordert sind. Insgesamt sollte der Notenspiegel grob der Gauschen' Glockenkurve entsprechen, d.h eine breite Masse und weniger sehr gute oder sehr schlechte Leistungen.

Nein, eigentlich sollte das nicht so sein. Das Niveau sollte sich immer am Lehrplan orientieren. Allerdings ist auch ein Lehrer auf Dauer davon genervt wenn ein Großteil seiner Klasse nur schlechte Noten schreibt. Irgendwie wird ja auch die Leistung eines Lehrers daran gemessen, oder? Da ist es dann doch nur menschlich wenn er das Niveau ein bisschen herunter setzt. Ist das günstig? Ich denke nicht, weil es die Schüler in einer trügerischen Sicherheit wiegt.

Eigentlich ist das nicht vorgesehen. Aber die Lehrer haben ihre Erfahrungen und ihre fertigen Arbeiten. Letztendlich entscheidet auch die Fachkonferenz.

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