Passen Auszubildende und Studenten nicht zusammen?

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7 Antworten

Das ist Schwachsinn. Zum einen bedeutet es ja nicht, wenn man eine Ausbildung macht, dass man zu dumm zum Studieren wäre. Viele Entscheiden sich nach dem Abi für eine Ausbildung, weil sie nicht jahrelang studieren wollen, sie könnten genausogut aber auch studieren. Und auch die, die schulisch nicht so gut drauf sind, deren Talente können woanders liegen und da können sie auch sehr erfolgreich sein. Kenne  einen Hauptschüler, der nach der Lehre den Meister gemacht hat und heute seine eigene Firma mit einigen Mitarbeitern sehr erfolgreich führt.

Viele Studienbereiche machen es auch nicht einfach, später mal eine gute Stelle bekommen,kommt immer drauf an, was genau man studiert. Ich kenne einige, die nach dem Studium auf keinen grünen Zweig kommen.

So wie bei meinem Sohn und seiner Freundin z.b. sie hat studiert und findet keine Stelle, nur Aushilfsjobs. Und er hat eine Ausbildung und eine gute sichere Stelle und macht weiter Fortbildungen.

Ich kenne auch ein Paar mit 2 Kindern, sie ist Ärztin und Chirurgin und er ist Pfleger, die sind so lieb miteinander und verstehen sich prächtig.

Aber  natürlich kann es sein, dass unterschiedliche Intellegenz in der Beziehung zu Problemen führen kann. Vor allem, wenn einer der Partner wirklich sehr "einfach" gestrickt ist. Dann fühlt man sich auch im Freundeskreis des anderen nicht wohl, weil einem die Unterhaltungen entweder zu banal oder zu hochtrabend sind.

Und das Akademikerelternhaus hat dann auch gerne eine passende Schwiegertochter oder Schwiegersohn. Sonst machen die Stress.

Aber man soll an solchen Äusserlichkeiten nichts fest machen, wichtig ist doch, dass man sich versteht und dann wird man schon merken, ob es klappt oder nicht mit der Beziehung. Es kann viele Gründe geben, die eine Beziehung zum Scheitern bringen kann.

Ich denke, früher war das auch viel strenger. Ein Arbeiterkind hatte Arbeiterkind zu werden und ein Arbeiterkind zu heiraten, egal wie schlau jemand war. Und ein Akademiker hatt zu studieren, ega, ob er das Zeug dazu hatte oder nicht und ebenwo jemand aus einer Akademikerfirma zu heiraten. Das war so und fertig.

Heute führen aber sehr viele Weg zum Ziel, jeder kann das anstreben, was er will, es gibt 2. und 3. Bildungswege, es ist nichts mehr so festgeschrieben wie früher. Die Herkunft bestimmt nicht mehr alleine den Erfolg.

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Per se ist nicht jeder blöd, der nicht studiert und "nur" eine Ausbildung gemacht hatte.

Als ich jung war, meinten meine Eltern, dass ich als Mädchen keine Ausbildung brauchen würde, sondern heiraten und Kinder in die Welt zu sezten habe. Mein Lehrer in der 5./6. Klasse Hauptschule meinte immer, dass ich da absolut Fehl am Platz war und auf ein Gymnasium gehörte! Jedenfalls hat er es dann doch geschafft, meine Eltern dazu zu bewegen, dass ich wenigstens auf eine Realschule gehen konnte.

Aber leider musste ich feststellen, dass es immer noch Eltern gibt, die genauso blöd denken.


Aber die Erfahrung habe ich nicht gemacht, dass es nicht möglich ist als Nichtakademiker eine Beziehung zu einem Studenten zu haben. 

Mein Mann hatte studiert, war dann Maschinenbau-Ingenieur und die Beziehung hat geklappt.

Lass Dich doch durch solche Aussagen nicht verunsichern!

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Auch wenn der Beitrag schon etwas weiter zurück liegt, wollte ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Ich mache eine Ausbildung als Industriekauffrau mittlerweile im 3. Lehrjahr, mein Freund studiert Maschinenbau und bisher ( wir sind seit zwei Jahren zusammen) hatten wir deswegen keine Differenzen. Klar kennt er sich in seinem Bereich super aus und ich kann da nicht wirklich was beitragen aber das ist vollkommen normal. Es gibt eben Dinge in denen er mehr Wissen hat, genauso bin ich ihm aber auch in mancherlei Hinsicht voraus. Ich würde sagen, wir ergänzen uns da ganz gut.

Man kann auch eine gemeinsame Basis haben ohne dass beide den gleichen Bildungsweg einschlagen müssen. Intelligenz lässt sich nicht unbedingt an einem bestandenen Abitur festmachen. Umgekehrt ist man wenn man sich für eine Ausbildung entscheidet nicht gleich weniger gebildet als ein Student.Die Aussage deiner Mutter ist in meinen Augen zu pauschal und du solltest dich davon nicht beeinflussen lassen.

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Das halte ich für Unsinn. Wenn zwei Menschen sich in einander verlieben, hat das wohl am allerwenigsten mit dem Bildungshintergrund zu tun. Wie oft verlieben sich Manager in ihre Assistentinnen, Ärzte in Schwestern.... und das sind durchaus nicht die Beziehungen die vorangig scheitern, sondern sogar sehr gut funktionieren

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Deine Mama klingt ziemlich eingebildet, ... ob das jetzt an ihrem Studium oder ihrer Ausbildung liegt weiß ich nicht. ;)

Klar bleiben Akademiker meist unter sich, ebenso Angestellte aus Ausbildungsberufen, das liegt aber meist am Umfeld, in dem man meist seinen Partner kennen lernt, ... ist aber sicherlich keine ungeschriebene Regel. 

Mit andern Worten, wenn es passt, dann passt es, da ist der Bildungsstand dann auch relativ egal. Lass dir da keinen Quatsch von deiner Mama einreden ;)

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Was für ein Quatsch. 😂 Jeder Mensch ist einzigartig und kann nicht in Schubladen gesteckt werden.  Ob du dich in einen Studenten als Azubi verliebst oder dicke Freunde werdet, liegt nicht daran. ;-)

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Sorry aber das ist so dämlich. Nicht alle Studenten sind superschlau und nicht alle azubi blöd. Da gibt es doch keinen klassenunterschied. Häufig sind Studenten mit Studenten zusammen,das liegt aber eher am gemeinsamen Freundeskreis. Auch wenn es deine Mutter ist...Aber die Aussage ist echt dumm

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