Partnerschaftsvertrag Berechnung Auszahlung des gemeinsamen Hauses bei Trennung, Grundbuch nur Mann

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2 Antworten

Denke auch, dass euch da nur ein Anwalt helfen kann. Aber... sorry, wenn ich das jetzt so sage... Du unterschreibst, dass du bei einer Trennung ausziehen würdest??? Würde ich nie machen, vor allem dann nicht, wenn ich da einen Haufen Geld reinpulvern würde, am Ende bleibst du auf dem Teil deiner Kreditraten sitzen und musst mit nichts neu anfangen...

Hab mit meinem jetzigen Mann auch ein Haus zusammen, als wir es kauften, waren wir nicht verheiratet, wir haben uns im Falle des Versterbens einer der beiden Partner als gegenseitige Erben eingesetzt, sollten wir uns trennen, werden wir alles Weitere untereinander regeln, und erst DANN dem Notar mitteilen, denn daran, was ihr alles eintragen lassen wollt, verdient nur der Notar- und nicht gerade wenig...

Ich würde mich auf JEDEN Fall mit ins Grundbuch eintragen lassen, bevor ich soviel Geld investiere, ansonsten würde ich mir lieber allein ein Haus bauen... Sorry, ist nur gut gemeint, lass dich bitte auf jeden Fall ins Grundbuch eintragen LG

Marta11 30.01.2013, 11:55

Hallo, Grundbucheintragung kommt nicht in Frage. Die Schnekungssteuer würde da viel zu hoch werden, denn man könnte nur komplett ins Grundbuch und nicht nur mit der Fläche des Hauses. Und da in dem Grundbuch noch zig Hektar Ackerfläche drin sind, würden wir uns an Schenkungssteuer dusselig zahlen- haben wir uns schon eingehend beraten lassen. Unabhängig davon wöllte ich das Haus allein nicht haben und auch nicht finanzieren (könnte das auch gar nicht). Deshalb ist das völlig in Ordnung, dass er das im Trennungsfall bekommt. Für den Todesfall haben wir uns auch gegenseitig als Erben eingesetzt (bis auf den Pflichtteil für sein Kind) und dafür auch LVs abgeschlossen, so dass die Finanzierung dann kein Thema mehr wäre.

Für eine Klärung erst im Trennungsfall bin ich gar nicht. Dann ist es nicht mehr sachlich. Jetzt lässt sich für beide Seiten eine sachliche Lösung finden. Mindestens einer zickt bei einer Trennung immer rum. Natürlich gehen wir davon aus, dass es nie soweit kommt, aber das Leben schreibt Geschichten. Der Notar hat auch gute Vorschläge gebracht- nur die Berechnung sollten wir uns eben noch überlegen. Und das will ich eben vorher auch geklärt haben, eben weil ich sonst nur jetzt zahle und dann ohne alles da stehen würde. Mit so einer Klärung wäre ja aber geregelt, dass ich einen gewissen Teil ausgezahlt bekommen würde. Die Frage ist nur nach dem Wieviel!

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