Partner wegen Hund verlassen?

19 Antworten

dieser Hund haart unglaublich viel,Er stinkt, er macht unfassbar viel Schmutz, und die Krönung ist dass er wirklich nicht gut hört

Das ist allein eure Schuld weil ihr ihn nicht richtig behandelt (Pflege und Erziehung). Nicht der Hund ist das Problem sondern ihr seid es.

Gebt ihn in Hände die sich besser um ihn kümmern....

Nein, wir machen alles !

Pflege: Bürsten täglich, alle 8 Wochen wird er gebadet. Er stinkt so schlimm, weil wir ihm alle Freiheiten lassen. Er darf in Matsch, Flüsse,Seen.
Erziehung: 1 mal die Woche Hundeschule, einzelstunden mit der Hundelehrerin

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@Feeeeelicia

Alle 8 Wochen baden ist viel zu viel für einen gesunden Hund, der sich nicht ständig in Aas oder sonst was wälzt.

Ich hoffe ihr wisst was ihr für einen Hund habt? Wie lastet ihr ihn aus?

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@Feeeeelicia

Dann genügt eben das Baden alle 8 Woche nicht. Mein Hund wird gepflegt, sobald er schmutzig ist.

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Es ist ein Hund. Je mehr Zeit man in die Erziehung und Beschäftigung investiert, desto pflegeleichter ist er.

Wie oft geht ihr Gassi? Wart ihr in einer hundeschule?

Urlaub mit Hund geht. Neue Wohnung mit Hund auch. Da projizierst du Probleme auf das Tier, die entweder gar nix mit dem Hund zu tun haben oder das Resultat vom falschen Umgang mit dem Hund sind.

Und.. Urlaub mit Katzen ist ungefähr dreimal anstrengender, eben weil die nicht mit können und du nen sitter brauchst. Eine einzelne Katze sollte freigänger sein, und dann ist Umzug so richtig kompliziert, weil die Umgebung das zulassen muss. Wäre alles mit ner Katze nicht besser.. Da wäre das kein Problem für dich gewesen?

Der Hund ist weniger das Problem - Ihr projeziert Eure Beziehungsprobleme in den Hund. Das ist nicht fair. Der Hund kann nichts dafür.

Du solltest Dir mal eine Auszeit nehmen und vielleicht einfach mal 2 Wochen alleine verreisen oder Deine Eltern besuchen etc. Und zur Ruhe kommen. Ohne Mann und ohne Hund.

Und dann überlegen ob Du wirklich Dein Leben mit einem Menschen verbringen willst, der sich über Deine Bedenken und Dein Wohlbefinden hinwegsetzt.

Oder überlegen ob Du nicht wirklich ziemlich egoistisch bist und total überreagierst. Anders herum könnte man nämlich auch sagen es ist unfair von DIR Deinem Partner einen Herzenswunsch nicht zu gönnen und Dich nicht damit zu arrangieren.

So oder so. Du musst Dir darüber klar werden was Du willst und was Du leisten kannst. Dann gibt es mehrere Optionen. Entweder Du trennst Dich von dem Mann, oder Du überzeugst ihn den Hund wegzugeben (was aber für Eure Beziehung auch nicht hilfreich wäre) oder Du versuchst einfach mal den Hund nicht nur negativ zu sehen und vielleicht auch die schönen Seiten zu sehen. Ein Hund kann durchaus eine Bereicherung sein und nicht nur ein Wesen das Schmutz macht und laut ist.

Dann wäre da noch der Punkt dass ihr keine Zeit für den Hund habt. Das wäre natürlich ein Argument den Hund abzugeben. So oder so - Du musst Dir darüber klar werden und einen Plan haben wie das in Zukunft weitergehen soll.

Vielen Dank für diese überaus objektive Meinung.
Genau das sind auch meine Gedankengänge.

Mein Partner macht wirklich alles für den Hund. Durch Corona hat er kaum Aufträge und ist dementsprechend viel zu Hause bei ihm. Wir gehen auch regelmäßig in die Hundeschule. Immer zusammen.
Also schlecht geht es dem Hund auf keinen Fall !

Es geht halt unfassbar viel Zeit für den Hund drauf. Wir als Familie haben kaum Zeit. Natürlich könnte man dir Spaziergänge nachmittags zusammen erledigen, aber dafür hab ich ehrlich gesagt keine Zeit (lernen weil Azubi,kleine Tochter, Haushalt).

wenn ich ihm sagen würde, wie es mir geht, wäre das ein Schlag ins Gesicht für ihn. Er liebt diesen Hund so sehr. Meine Tochter auch. Deshalb denke ich eigentlich, dass ich einfach bissl zurückstecken sollte. Das mache ich aber jetzt seit anderthalb Jahren. Ich weiß nicht ob das einfach gerade ne Phase von mir ist in der ich noch weniger Lust auf den Hund habe als ohnehin schon.

deine Antwort hat mir auf jeden Fall schon geholfen.

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@Feeeeelicia

Ich finde es gut dass Du Dir Gedanken machst. Ich kenne Dich/Euch jetzt nicht - aber hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass der Hund jetzt gar nicht das wirkliche Problem ist ? Du hast eine Tochter mit in die Beziehung gebracht - von einem anderen Mann. Ich glaube dass das der Knackpunkt ist. Damit kommt Dein Freund nicht klar. Vielleicht ist ihm das selber nicht bewusst - sowas läuft auch oft im Unterbewussstsein ab. Vielleicht wollte er deswegen etwas "eigenes" haben ?

Also ich spekuliere jetzt nur so vor mich hin :-) Aber oft haben solche Dinge ja einen tieferen und ganz anderen Auslöser als das was man augenscheinlich sieht.

Ich persönlich glaube dass der Hund ganz schnell weg wäre wenn ihr zusammen ein weiteres Kind hättet. Ich sage jetzt NICHT - um Gottes willen - dass Du Dir deswegen noch ein Kind anschaffen solltest - bitte nicht falsch verstehen - aber es könnte durchaus sein dass hier "der Hund begraben" liegt...

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Du solltest noch einmal ein ernstes Gespräch mit deinem Partner führen. Da er mittlerweile selbst Zweifel an dem Hund hat. Sage deinem Partner noch einmal ganz deutlich, dass du mit dem Hund im Haus unglücklich bist und ernsthaft über eine Trennung nachdenkst. Meiner Meinung nach ist es das beste das ihr den Hund an den Züchter zurück gebt oder in gute Hände abgebt.

Hunde haaren, machen Dreck und stinken ist relativ.

Das mit der Erziehung habt ihr selber verbockt.

Klar, die Aktion von deinem Mann war nicht toll, aber bitte lasst nicht den Hund unter euren Problemen leiden.

Übrigens sind Schäferhunde weder riesig, noch (mit Erziehung) wild.

Schäferhunde sind an sich tolle Familienhunde, die auf ihr "Rudel" aufpassen.

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