Partner schlampig sein lassen und unglücklich sein?

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7 Antworten

Genau die selbe Situation hab ich.Ich glaube,die sind mit der Sache oft überfordert.Ich hab es meinem vernünftig erklärt,allerdings nicht nur einmal und hab ihm Hilfe angeboten.Mit ein kleinwenig Nachdruck hat er dann angefangen ,in der wohnung mit anzufassen,auch -(ganz selten zwar) allein.Und dann hat er ein fettes Lob von mir bekommen.Ändern kann man einen Menschen nicht,entgegenkommen ist das richtige Wort.Mach ihm klar,das es dich sehr verletzt und dich ne Menge Kraft kostet.Im Gegenzug lass ihm ein paar Gebiete,die er dann nach seinem System aufräumen kann.Bei uns sind das Schubladen,die er vollmüllt und nach seinem Takt dann aufräumt.Und wenn es garnicht geht,lass die Bude links liegen.Kostet Nerven und ist nicht einfach.Und dann schmeiß ne Party und lad Leute ein.Auch solche Menschen haben Situationen die ihnen peinlich sind... Und wenn da über Müllberge gestiegen wird,naja.Vielleicht kriegt ihr es hin.Nur Mut...

Genau das muss ich noch lernen: Nervenstärke bewahren. Wenn ich mich nur nicht so unglücklich in einem schmutzigen, chaotischem Heim fühlen würde.... :-(

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ganz einfach stell ihm ein Ultimatum. Entweder er trägt seinen Teil dazu bei (und die Kinder eben auch) oder du bist weg! hallo!?!? Gehts noch? Wenn jeder seinen Teil macht ist das nicht so schlimm. Und wenn die Kids ihre Sachen nicht aufräumen in ne große tüte und in Keller damit oder ins Kinderheim!! Harte Schule!!!

In der Tat hatte ich schon diese Trennungsgedanken Gedanken: "Hilfe, ich will wieder eine eigene Wohnung!!" Was mich total erschreckte. Es kann doch nicht sein, dass unsere Beziehung deswegen scheitern muss.

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Setzt Euch ruhig zusammen und überlegt nach einem Kompromiß, mit dem Ihr Euch beide wohl fühlen könnt, an den sich aber auch jeder hält und der niemanden überfordert. Können die Kinder nicht auch mithelfen, dann wird schnell ein Spiel daraus, dass auch noch Spaß macht.

Seine Kinder sind genauso schludrig wie er. Und da er ja ihr Vorbild ist, führen sie nur mit großem Widerstand einfachste Anweisungen aus. DAS kostet vielleicht Kraft! Allerdings räume ich ihr Zimmer nicht mehr auf und putze dort auch nicht mehr.

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Zahlt zusammen eine Putzhilfe die 2x die Woche zum aufräumen und putzen kommt. Den Rest machst du einfach wie immer. Verteile auch an die Kinder kleine Aufgaben und bitte deinen Partner wenigsten eure Gemeinschaftsräume Wohnzimmer und Küche mit ordentlich zu halten, ihr lebt ja jetzt schließlich zusammen.

Du hast Recht, allerdings können wir uns zur Zeit keine Putzhilfe leisten. Unsere Jungs (gerade seine sperren sich extrem gegen jegliche Mitarbeit im Haushalt). Sie haben sich die Schludrigkeit von ihrem Papa abgeschaut - leider...

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Wenn du ihn änderst, geht das zu Lasten eurer Beziehung. Wenn man zuviel ändert, ist der Partner irgendwann nicht mehr der, in den man sich verliebt ha´t

Ja, das weiß ich und deshalb fällt es mir auch so schwer, zu nörgeln. Er war keine "Mogelpackung", schon ein Chaot, als ich ihn kennenlernte. Allerdings hoffte ich auch, er würde in unserer gemeinsamen Wohnung mehr mithelfen.

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Tu, was dich glücklich macht oder akzeptiere die Situation, wie sie ist. Etwas anderes wird nicht funktionieren

Das fällt mir zugegebenerweise sehr, sehr schwer.

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