Partner mit Kindern aus 1. Ehe. Sind seine Ansprüche an mich überzogen?

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6 Antworten

Schwieriger Fall und sicherlich nicht einfach da die richtige Balance zu finden.

Ich will hier keinen wirklich be- oder verurteilen.

Dein Partner wünscht sich scheinbar eine heile Welt Familie, wie es scheint vor allem für die Kinder. Ich finde daran ist eigentlich nichts verwerfliches zu finden. Natürlich verstehe ich aber auch dich, dass dir dein Leben wichtig ist und du es nicht für die Kinder eines Mannes opfern willst, damit er "heile Welt" spielen kann. Ich formuliere das bewusst so überspitzt, da es selbst wenn du ihm zuliebe den (teils oder ganz) Wünschen nachkommen würdest, es sicherlich keine heile Welt wäre und dadurch neue Konflikte entstehen.

Ehrlich gesagt, finde ich es sogar sehr richtig, wie du es machst. Wenn du diese heile Welt nicht willst, hältst du dich auch aus der Erziehung raus. Und du musst (und sollst) ja nicht die Mutter der Kinder ersetzen. Ich glaube eher, dass das euer Verhältnis weit mehr verkomplizieren würde. Außerdem sind die Mädels aus dem Alter, wo man alles verniedlichen muss, sicherlich draußen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass du da in deiner momentanen Position eine sehr gute Ansprechpartnerin für die beiden sein könntest. Du drückst ihnen nichts auf und schreibst ihnen nichts vor, und trotzdem bist du eine Frau, die man (vor allem in weiblichen Belangen) mal um Rat bitten könnte. Diese Neutralität behalten geht aber glaube ich nur, solange ihr nicht unter einem Dach wohnt.

Allerdings verstehe ich auch deinen Partner irgendwo. Er wünscht sich Familienleben, und das was du ihm im Moment bietest, ist zwar eine Beziehung, aber eben nicht ganz das, was er sich wünschen würde. Beziehung aber keine Familie. Nach (vielleicht altmodischen) Werten weder Fisch noch Fleisch und damit steht für ihn vielleicht auch die Frage im Raum, ob er sich vorstellen könnte, sein Leben weiter so seperiert zu gestalten (also jedem sein Leben).

Meiner Ansicht nach, zwei Werte und unterschiedliche Einstellungen, die da aufeinanderprallen, mit denen man einen Weg finden muss, damit umzugehen und eventuell auch einen Kompromiss schließen. Ja, dein Partner verlangt viel, wenn nicht sogar zu viel, von dir, aber auch du verlangst von ihm, dass er deine Ansichten und Einstellungen akzeptiert. Wie gesagt, zwei Fronten, die man aneinander angleichen muss, wenn man will, dass es weiterhin funktioniert.

Dezitiert sagen, wie du das lösen kannst, kann ich dir aber auch nicht sagen. Außer dem berühmten "Redet miteinander" vielleicht. Das sind lediglich meine Gedanken zu deiner Situation.

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Ich finde es von ihm zu viel verlangt.

Ich persönlich habe so eine Situation noch nicht gelebt, kann mir aber schon vorstellen, dass es problematisch ist, immer.

Ich habe versucht, mich beim Lesen in Deine Situation hineinzuversetzen und was mir dabei auffiel ist, dass er zwar ein harmonisches Familienleben ansterbt, zum Wohle seiner Kinder, um es ihnen vorzuleben, aber dabei nicht bedenkt, dass man diese Harmonie nicht zu einem bestimmten Zweck vorspielen kann. Ehrliche Harmonie und vor allem FAMILIENleben mit einem Vater und einer , ich möchte mal sagen, zweiten Mama:) beinhaltet für mich auch, dass Du eben Deine Werte, die Du ansprachst, auch einbringen darfst und sollst, sonst hätest Du keinen Platz in dieser FAMILIE bzw. wärst nur Statistin.

So wie Du ihn beschreibst, würde er sich im Extremfall (wenn ihr beide unterschiedlicher Meinung seid, was die Kinder angeht)immer auf die Seite seiner Kinder schlagen, verständlich, aber nicht unbedingt richtig, denn auch er ist nur ein Mensch und kann falsch liegen, auch wenn Du vielleicht keine eigenen Kinder hast (weiß ich ja nicht). Man sollte über alles reden können.

Im Grunde wäre er ja dann derjenige, der Dich ausbremst.

Er möchte auch nicht, dass ich viel zu seiner Erziehung sage oder Ratschläge gebe (das interpretiert er sofort als Kritik), also halte ich mich da raus und finde, er hat das Recht, das zu verlangen.

Dadurch bremst er Dich in meinen aUgen aus. Also entweder will er nun eine harmonische FAMILIE, oder er will ein Mann mit Kindern sein, der eine Partnerin in einer anderen Wohnung hat. Beides geht nicht. Du bist ja keine Schauspielerin und hast auch Wünsche und Bedürfnisse und insofern würde ich -in Anbetracht seiner Forderung- sagen, das er nicht das Recht hat das zu verlangen, dass Du Dich raushältst.

Wie gesagt, ich kann nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber ich hoffe, es hat Dir ein wenig geholfen.

LG

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Puh dass ist nicht ganz so einfach 

also ich selbst bin ja eigentlich noch ein kind bin 16 w.

ich lebe zurzeit in einer pflegefamilie und meine Pflegeeltern haben immer wieder Probleme wenn ich Probleme habe und wollen mir helfen aber sie verstehen dass alleefalsch

deine Ansichten finde ich gut es sind seine Kinder und da muss er sich kümmern und kannst ihm aber helfen es sind 2 Mädels in der puppertet  da komm ich aber gleich noch mal drauf 

dass du wenn die Mädels da sind nicht kommst find ich gut die sollen ja ihren Papa genießen und du gehörst zu ihm aber an dem we gehört die zeit nur dehnen wenn die Mädels sagen du darfst kommen usw  dann ist ja alles gut und dass er den Vorwurf mit um den hals fallen geht gar nicht ich bin meinen Pflegeeltern noch nie um den hals gefallen meiner pflegeschwerster ja aber das hat andere Hintergründe

zu dem Punkt wo rauf ich später kommen wollte also es ist ja so dass die Mädels falls sie noch nicht ihre tage haben ja theoretisch ihre tage dann beim Papa bekommen könnten du kannst ja wenn du wieder zu ihm fährst davor zu dm fahren tampons Slipeinlagen binden kaufen ( Tampon ob mini) (Slipeinlagen allways Twist and flex super oder carfree plus long ) (binden allways maxi night, always secure night, allways twist and flex super ) machst dass dann in ein Päckchen und schreibst einen lieben brief und sagst dann deinem freund du wenn die Mädels wenn sie bei dir sind ihre tage bekommen hab ich da nen first aid kit gibst du dass ihnen und rufst an dann komm ich und dass soll er ihnen auch sagen das schafft vertrauen 

ich hoffe ich konnte dir helfen würde mich über einen stern freuen 

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Kommentar von AutoGabi
15.12.2015, 16:00

Danke - die "Betroffenen"-Sichtweise ist ja nochmal eine ganz Andere und auch gut zu lesen. Wenn ich allerdings die Tampon-Sache so durchziehen würde - dann würde die echte Mutter sicher extrem durchdrehen. ;-)

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Dein Partner ist ein Traumtänzer. Jeder andere Mann wäre froh, es würde so gut laufen. Ich finde du machst das perfekt!  Mit deiner Vermutung hast du sicher recht, er will gar nicht, dass ihr zusammen wohnt, sonst hätte er die Wohnsituation schon längst geändert.

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Ich kann das in etwa nachvollziehen, ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Vielleicht versuchst Du Deinem Partner zu erklären, dass es kaum möglich ist, ein mutterähnliches Verhältnis zu seinen Kindern aufzubauen, wenn ihr nicht zusammenwohnt und Du so seine Kinder kaum siehst. Das aufzubauen, wird wohl auch immer schwieriger, je älter die Kinder werden. Ihr beide könnt froh sein, dass es keine Eifersüchteleien gibt, die Eure Beziehung belasten. 

Wenn Dein Partner solche Ansprüche stellt, frage ich mich, wie er das denn gefördert hat? Was hat er dazu getan, dass Du diese Rolle einnehmen könntest? Dazu würde auch gehören, dass er Dich in Erziehungsfragen zu Rate zieht, bei Telefongespräche auf "laut" stellt und ihr zu dritt telefoniert, dafür sorgt, dass die Kinder Dir zum Geburtstag gratulieren, gemeinsam vielleicht ein Geschenk zu Weihnachten für Dich kauft, gemeinsam mit Dir Deine Hobbys und die der Kinder ausübt ... usw. Für eine gute Beziehung ist nie einer alleine verantwortlich und sie lässt sich auch nicht erzwingen.

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Kommentar von AutoGabi
15.12.2015, 15:55

Erstmal danke. Es ist grundsätzlich das Problem, dass ich mich mit MEINEN Problemen und Anliegend immer allein gelassen fühle. Er wartet einfach ab, dass ich mein Leben regle. Ich habe immer vermisst, dass er mir einen Anreiz gibt, damit ich mich so einbringe. Zumindest das Gefühl, bei ihm geborgen zu sein, aufgefangen zu werden. Das klingt sehr kaufmännisch, aber wer möchte schon rein auf die Geber-Rolle festgelegt sein.

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Kommentar von konstanze85
15.12.2015, 15:58

Für eine gute Beziehung ist nie einer alleine verantwortlich und sie lässt sich auch nicht erzwingen.

Genau das meinte ich auch mit meinem Post, ich kann mich nur nicht so kurz fassen hihi.

Er will Familie, aber ohne dass sie wirklich teilhaben darf, also echt, sie ist doch keine Statistin zum Wohle der Kinder und vor allem für SEIN Wohl. Ich glaube, dass es ihm primär um sich geht.

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dein partner verlangt eigentlich nur das du dich für ihn oder gegen ihn in einer beziehung entscheidest. ihr seid nun schon einige jahre zusammen und eigentlich lebt man da schon eine ganze weile zusammen. ihr seit aber nicht in der lage kompromisse zu schließen. natürlich sind 45 qm genügend platz für eine person und ab und an zwei kinder zum besuch, die auf der couch schlafen. aber wer will in so einer minihütte auf dauer hausen, nur um sagen zu können man hätte ein haus. das ist doch den namen nicht wert.

natürlich sollst du dich nicht einmischen, was seine kinder angeht. und beim umgang an 4 tagen im monat, findet seinerseits natürlich auch keine erziehung statt. das ist humbug. wer weiß auch wie lange die kinder noch kommen werden regelmäßig, irgendwann hört das auch auf, weil sie ganz andere interessen haben.

ich glaub garnicht das die kinder das problem sind, sondern du weißt nicht ob du dich noch an diesen mann binden willst oder ob du über den punkt drüber hinaus bist eine beziehung zu beginnen. du musst erstmal rausfinden was du willst - nur für dich. solange ihr das nicht geortet habt, braucht ihr euch über eine gemeinsame bleibe keine gedanken machen.

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Kommentar von AutoGabi
15.12.2015, 16:06

Vielen Dank. Das ist genau der Kommentar, der mir den Weg weist. Du sprichst Dinge an, die ich gar nicht sehen möchte ... weil sie Angst machen. Kann nach so langer Zeit der Festgefahrenheit noch etwas Neues entstehen? Wir haben uns mit einem Knall vor 2 Monaten getrennt, sind dann wieder zusammen gekommen bzw. sind "auf Probe" wieder zusammen. Und neuerdings kann er auch reden. Das war vorher absolut tabu. Er konnte nur totschweigen, flüchten oder ignorieren. Ein Problem, das sich aus seiner eigenen Kindheit entwickelt hat. Er sagt, er gibt sich Mühe, Kommunikation zu lernen. ... Wir werden sehen.

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