Parteien unbeliebt?

2 Antworten

Das ist doch pauschal ganz einfach zu erklären:

Eine Parte (egal welche) besteht aus ganz normalen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich - je nach Parteiprogramm und -richtung - zu eben dieser Partei zusammengeschlossen haben. Das ist auch ähnlich eines Vereins zu sehen. Diese Parteimitglieder haben eine gemeinsame Idee, wie sich die Gesellschaft weiter entwickeln soll. Dabei sind die Mitglieder mehr (eher Politiker) oder weniger (eher Unterstützer) aktiv in der Parteiarbeit unterwegs.

Aufgrund der Zusammensetzung der Gesellschaft und der Ansichten der Bürgerinnen und Bürger gibt es verschiedene Auffassungen zum zukünftigen Kurs der Gesellschaft und daher auch verschiedene Parteien.

Je nach Parteiprogramm erhalten die Parteien unterschiedliche Zustimmung bei den Wählerinnen und Wählern. Dabei gibt es eben auch Stimmen/Meinungen, die eine andere Richtung bevorzugen als eine oder mehrere Parteien. Letztere sind dann eben unbeliebt, weil diese nicht die eigene Meinung vertreten.

Interessant wird es in den letzten Jahren, da sich (von mir) sog. "Klientelparteien" gebildet haben. Diese vertreten nur 1-2 Hauptthemen und ziehen damit Stimmen auf sich, ohne das ganze gesellschaftliche/politische Spektrum gleichmäßig mit dem Parteiprogramm abzudecken. Die Wähler dieser Parteien achten - auch etwas medial gesteuert - nur auf diese Hauptaugenmerke und "vergrößern" damit die Parteienlandschaft (bei gleichzeitig fallendem Anteil an den Gesamtstimmen) und vermehren damit die Anzahl der "unbeliebten Parteien". Anders herum erkennen manche Wählerschichten genau dies und damit werden auch diese Klientelparteien in großen Teilen der Bevölkerung unbeliebt.

Schlussendlich bleibt noch der Fakt, dass sich viele Bürger emotionalisiert dem Thema widmen und nicht mehr auf die Fakten achten bzw. diese kaum mehr hinterfragen.

Woher ich das weiß:Hobby – Kommunalpolitik und Themen bis auf Landtagsebene

Afd weil sie die Wahrheit sagen

;-)

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Nicht schlecht der Witz

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