Parallelschlaltung/ Reihenschaltung?

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5 Antworten

So wie es gezeichnet ist, würde ich bei Schaltung 1 sagen, dass der Gesamtwiderstand, wenn man von "obem Verbindungspunkt" und "unterem Verbindunsgpunkt" misst Rges = 1 ((1 / R1) + (1 / R2) + (1 / R3)) beträgt. Parallelschaltung aus 3 Widerständen halt.

Zu deiner genannten Lösung (Rges = R3 + R1||R2) würde man kommen, wenn man die Schaltung zuwidschen dem oberen Verbindungspunkt und R3 auftrennen und dann den Widerstand zwischen den beiden offenen Leitungsenden messen würde. (Das gilt auch für das Auftrennen zwischen dem unteren Verbindungspunkt und R3)

2. Schaltung: Der waagerechte Strich am Ende der Leitungen unter dem Kondensator, unter dem Relais und unter dem Ralaiskontakt stellt wohl den gemeinsamen Minuspol dar. Das heißt, dass das Relais parallel zu der Reihenschaltung und Kondensator geschaltet ist.

Wenn in Serie zu R1 die Stromquelle ist dann rinnt der gesamte Strom durch R1 und teilt sich dann auf R2 und R3 auf.

Also R2 und R3 haben gemeinsam einen geringeren Widerstand als jeder von ihnen einzeln. Aber gemeinsam in Serie zu R1 erhöhen sie den Gesamtwiderstand für die Stromquelle wieder.

Beim zweiten Bild hat der Widerstand und Kondensator keine besondere Bedeutung beim Anziehen des Relais. Einzig der Wirkstrom wird höher bzw wird die Induktivität der Spule ausgeglichen.

Größer ist die Bedeutung wenn das Relais abgeschaltet wird. Durch den Kondensator sinkt die Spannung langsamer und kann je nach Kondensator dann ganz schön lange kleben bleiben

Also: die erste "Schaltung" zeigt keinen Stromkreis, in dem der "gewünschte" Gesamtwiderstand herrscht - dazu müsste auch eine adäquate Spannungsquelle an der richtigen Stelle eingezeichnet sein.

Die Ausschaltverzögerung für das Relais wurde ja schon erklärt - vielleicht verwirrt dich ja die Art, wie die Schaltung skizziert ist: die kurzen Striche "unten" stehen für "Masse" - in dem Fall der "Minuspol" der Spannungsquelle (12V) - die "Rückleitung ist also nicht eingezeichnet.

Sry hab euch ein falsches Schaltbild gegeben. Die Spannungsquelle ist in Reihe zu R3 geschalten. Ich hatte die vergessen und hab deshalb gedacht die wäre in Reihe zu R1.

Also, wenn du es schrit für Schritt machen willst, dann rechner erst mal 1 Parallel schaltung aus also: Rp1 = R1 * R2 / (R1 + R2)

und dann machst du das nochmal mit dem R3 und RP1, also

RPges = (Rp1*R3)/(Rp1+R3).

2. Blatt

Die R-C Kette hat beim Einschalten keine besondere Bedeutung. DAs Relais liegt direkt an 12V. Beim Ausschalten entlädt sich der Kondensator über den R in das Relais und das Relais fällt nicht sofort ab.

Was genau verstehst du nicht?

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