Paradoxien und Lösungsvorschläge?

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3 Antworten

Ein bedeutendes Paradoxon ist dieses: Ein Frisör lässt sich in einer Stadt nieder und schließt mit dieser folgenden Vertrag: Er rasiert alle diejenigen Männer und nur diejenigen Männer, die sich nicht selbst rasieren.

Man könnte denken, das ist ein klarer Vertrag, der genau regelt, wen er rasiert und wen er nicht rasiert. Rasiert er sich nun selbst? Wenn er sich nicht selbst rasiert, so muss er sich nach dem Vertrag rasieren. Also darf dies nicht sein. Wenn er sich aber doch selbst rasiert, so folgt aus dem selben Vertrag, dass er sich nicht rasieren darf. Es ist zum Verrücktwerden.

Dieses Paradoxon stürzte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhundert die Mengenlehre in eine Grundlagenkrise, die erst von Zermelo mit der Entwicklung einer typenfreien Mengenlehre bewältigt werden konnte.

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Eine echte Paradoxie ist nicht auflösbar, es sei denn, dass man sich klar macht, das das menschliche gehirn von der Evolution darauf geprägt wurde, unser Überleben zu garantieren und nicht, um Zwickmühlen zu erdenken, die von uns nicht lösbar sind.

Manchmal führt Weiterdenken in den Wahnsinn (siehe Nietzsche).

Es gibt zwei Möglichkeiten aus diesem Teufelskreis rauszukommen.

1. Religion. Einfach glauben. Mir zu simpel.

2. Die schönen Künste. Malerei, Literatur, Musik. Für mich 1000mal spannender als Religion.

Aber das Thema beweist wieder mal, dass man jedes Instrument (in diesem Fall das Gehirn), das für gute Zwecke geschaffen wurde, auch benutzen kann, um Unheil zu stiften.

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Das Doppelspaltexperiment:

Die Wahrnehmung beeinflusst das Wahrgenommene.

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